TOP Ausflug MAMUZ Asparn: Urgeschichte und Keltenparty

Die Kelten sind gerade ungemein modern – im österreichischen Fernsehen. Letztens beim Keltenfest im MAMUZ in Asparn an der Zaya, da konnte man ins keltische Leben aber mal so richtig eintauchen. Mit Kind und Kegel. 

„Schnell ermittelte“ im TV jüngst auf einem Kelten-Ausgrabungsterrain (übrigens im Weinviertel nahe meiner A5 Ausfahrt angesiedelt, wie ich mit kennendem Auge gleich feststellte) und auch die SOKO-irgendwas war letztens bei einem keltischen Ritualmord zugange. Deutlich entspannter, lustiger und interessanter war es aber beim Keltenfest im MAMUZ Asparn an der Zaya. Das MAMUZ bietet ab sofort fast jedes Weekend in der warmen Jahreszeit spannende Weekend-Aktivitäten für die ganze Familie.

Bogenschießen, Kammweben, Bogenturniere, Handwerkskünste, Kräuterworkshops, Trommelbau, Filzen, Weidenflechten, Töpfern und noch viele andere Events gibt es rund um das Urgeschichtemuseum zu erleben. Und innen drin: Gibts die Urgeschichte (viel aus NÖ!) bunt aufbereitet als Museumsbesuch für alle. Im Freigelände sind übrigens Hunde an der Leine erlaubt.

Beim großen Keltenfest am 6. und 7.5. 2017 fand man kaum einen Parkplatz, so begehrt war das MAMUZ an diesem Weekend: Kein Wunder, denn an 45 Stationen wurde eifrig gehandwerkt, mit Pech (!) gearbeitet, geschmiedet, gebacken, geschossen, Wildschweine erlegt und so vieles mehr.

Zeitgleich läuft indoor zur permanenten Ausstellung auch die Sonderausstellung „News from the past“ – wieder ganz bezogen auf Niederösterreich und die historischen Stätten im Wein- und Waldviertel, im Industrie- und Mostviertel.

Bei der Vorbereitung für die NÖ Landesausstellung 2017 in Pöggstall ist man auch fündig geworden!

Und währenddessen draußen auf der großen Keltenparty? Da wurde durch Reiben Feuer gemacht und in Kelten-Manier gekämpft, der Bogen gespannt und überspannt, der älteste Klebstoff der Welt präsentiert, Garn gesponnen und Ledergürtel fabriziert. Auf der Bühne spielten junge Bands Eigenkompositionen, die der keltischen Musik nachempfunden waren und ernteten dafür viel Applaus.

Die Allerkleinsten waren beim Töpfern und die Größeren kosteten vom frischen Fladenbrot oder erfuhren, wie früher Glas gemacht wurde. Überhaupt gibts viel Kunst bei den Kelten – am liebsten ist mir der keltische Knoten, der für Anfang und Ende steht – sowie viele andere sagenumwogene keltische Symbole.

Übrigens bei der Anfahrt zum Keltenfest überholte ich das Asparner Schienentaxi – das wär doch auch mal was für einen Familienausflug, oder? Mit alten Motorbahnwagen der ÖBB, die für Streckenwartungsarbeiten genutzt wurden und jetzt durch das Obere Zayatal von Asparn an der Zaya nach Mistelbach und retour fahren – kann man mit der ganzen Familie durch die Rapsfelder des Weinviertels „düsen“ – auch mit Cabrio – Waggon! Schaut mal vorbei: http://www.schienentaxi.at/

Das große Keltenfest war aber nur ein Highlight der Events im MAMUZ Asparn an der Zaya: Alle Events  und Workshops für Groß und Klein, die heuer noch folgen, findet Ihr hier:

HINWEIS: Drei Reisebloggerinnen sind für den Sommerblog der TOP AUSFLUGSZIELE Niederösterreich von April-September unterwegs. Da wir (so wie Sie wahrscheinlich auch) nicht gratis arbeiten, entstand dieser Beitrag in entgeltlicher Kooperation. Die Meinung im Artikel ist dennoch unverkennbar meine eigene.

 

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