MAMUZ Asparn: Ausflug in die Urgeschichte und zur Keltenparty

Die Kelten sind gerade ungemein modern. Letztens beim Keltenfest im MAMUZ in Asparn an der Zaya, da konnte man ins keltische Leben aber mal so richtig eintauchen. Mit Kind und Kegel. Ansonsten besucht man das Urgeschichtemuseum.

mamuz mistelbach kelten
Die Kelten sind los: Mamuz Mistelbach

MAMUZ in Asparn an der Zays – Die Kelten sind immer modern

asparn mamuz schloss
Das Schloss Asparn an der Zaya mit dem Museum und dem Freigelände

„Schnell ermittelte“ im TV bereits auf einem Kelten-Ausgrabungsterrain (übrigens im Weinviertel nahe meiner A5 Ausfahrt angesiedelt, wie ich mit kennendem Auge gleich feststellte) und auch die SOKO-irgendwas war schon mal bei einem keltischen Ritualmord zugange. Deutlich entspannter, lustiger und interessanter war es aber beim Keltenfest im MAMUZ Asparn an der Zaya. Das MAMUZ bietet ab sofort fast jedes Weekend in der warmen Jahreszeit spannende Weekend-Aktivitäten für die ganze Familie.

Bogenschießen, Kammweben, Bogenturniere, Handwerkskünste, Kräuterworkshops, Trommelbau, Filzen, Weidenflechten, Töpfern und noch viele andere Events gibt es rund um das Urgeschichtemuseum zu erleben. Und innen drin: Gibt´s die Urgeschichte (viel aus NÖ!) bunt aufbereitet als Museumsbesuch für alle.

Im Freigelände sind übrigens Hunde an der Leine erlaubt.

Ausstellungen und Keltenfeste im Mamuz Asparn

Beim großen Keltenfest im Mai 2017 fand ich kaum einen Parkplatz, so begehrt war das MAMUZ an diesem Weekend: Kein Wunder, denn an 45 Stationen wurde eifrig gehandwerkt, mit Pech (!) gearbeitet, geschmiedet, gebacken, geschossen, Wildschweine erlegt und so vieles mehr.

Zeitgleich zum Keltenfest lief 2017 zur permanenten Ausstellung auch die Sonderausstellung „News from the past“ – wieder ganz bezogen auf Niederösterreich und die historischen Stätten im Wein- und Waldviertel, im Industrie- und Mostviertel.

Die Dauerausstellung „Von der Urgeschichte bis ins Mittelalter“ ist ständig zu sehen – heuer 2019 gibt es ab dem 13. April die Sonerausstellung zu den „Reiterbögen“.

Bei der Vorbereitung für die NÖ Landesausstellung 2017 in Pöggstall ist man auch fündig geworden!

Und währenddessen draußen auf der großen Keltenparty? Da wurde durch Reiben Feuer gemacht und in Kelten-Manier gekämpft, der Bogen gespannt und überspannt, der älteste Klebstoff der Welt präsentiert, Garn gesponnen und Ledergürtel fabriziert. Auf der Bühne spielten junge Bands Eigenkompositionen, die der keltischen Musik nachempfunden waren und ernteten dafür viel Applaus.

                     

Die Allerkleinsten waren beim Töpfern und die Größeren kosteten vom frischen Fladenbrot oder erfuhren, wie früher Glas gemacht wurde. Überhaupt gibts viel Kunst bei den Kelten – am liebsten ist mir der keltische Knoten, der für Anfang und Ende steht – sowie viele andere sagenumwogene keltische Symbole.

Rund um das Mamuz in Asparn: Aktiv Weekends

Übrigens bei der Anfahrt zum Keltenfest überholte ich das Asparner Schienentaxi – das wär doch auch mal was für einen Familienausflug, oder? Mit alten Motorbahnwagen der ÖBB, die für Streckenwartungsarbeiten genutzt wurden und jetzt durch das Obere Zayatal von Asparn an der Zaya nach Mistelbach und retour fahren – kann man mit der ganzen Familie durch die Rapsfelder des Weinviertels „düsen“ – auch mit Cabrio – Waggon! Schaut mal vorbei: http://www.schienentaxi.at/

Mamuz Asparn Schienentaxi
Schienentaxi Weinviertel

Das große Keltenfest war aber nur ein Highlight der Events im MAMUZ Asparn an der Zaya. Besonders ansprechend finde ich die AKTIV – WOCHENENDEN, die im April starten und die jedes Mal ein anderes Thema haben, das ist für Alle was dabei: Feuer machen wie in alten Zeiten, Basteln mit Naturmaterialien, Bogenschießen und Steinschleudern, Brotbacken oder Räuchern. Dazu gibt´s Sonderführungen und v.a. viel Activity.

Alle Events für Groß und Klein, die 2019 geplant sind, gibt es hier:

HINWEIS: Drei Reisebloggerinnen waren für den Sommerblog der TOP AUSFLUGSZIELE Niederösterreich unterwegs. Dieser Beitrag entstand in entgeltlicher Kooperation. Die Meinung im Artikel ist dennoch unverkennbar meine eigene.

 

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