[7Ways2Travel] A wie Aruba: Karibik-Auszeit im Arikok Nationalpark

Es ist nass, kalt, windig – draußen vor meinem Fenster. 13 Flugstunden vom heimatlichen Wind- und Weinviertel enfernt schaut´s da ganz anders aus: Schon mal was von den ABC Inseln gehört, von Aruba? Let´s dream.


Foto: Aruba Tourism Authority

Gleich um die Ecke vom Weinviertel, etwas südwestlich gesehen und nördlich von Venezuela – quasi neben den bekannten Karibikinseln Grenada und St. Lucia („hallo Gerhard und Patrina!“) – liegen die ABC Inseln. Nein, sie haben nichts zu tun mit dem Agatha Christie Roman („Die Morde des Herrn ABC“), sondern sind nach den Anfangsbuchstaben ihrer Inselnamen tituliert: A wie ARUBA, B wie Bonaire und C wie Curacao. Eine Insel klingt exotischer als die andere, alle gehören sie (zu) den Niederlanden, liegen aber in der Karibik und alle klingen sie, als wäre es dort deutlich wärmer als hier bei mir im Weinviertel. Kunststück.

Foto: Aruba Tourism Authority

A wie Aruba, A wie Arikok Nationalpark, A wie Angelika, A wie Auszeit. 

Das wäre was: Hundefrei und Zweisam auf den Stränden der Karibik abhängen und keinen Gedanken ans Business verschwenden. Dennoch: Wie ich mich und meinen #Wiederunterwegs Compagnon kenne, würde es uns am weißen Palmenstrand nicht lange bei der Pina Colada beim seligen Nichtstun halten: Ein bisserl Abenteuer, viel Natur und Wasser – das wäre es, was wir auch auf Aruba bräuchten. Da bietet sich der Arikok Nationalpark auf Aruba bestens an.

Foto: Aruba Tourism Authority

Der Arikok Nationalpark – Natur pur.

Fast ein Viertel der gesamten Insel ist: Nationalpark. Mit einem Jeep oder einer geführten Jeep Safari lassen sich die Highlights des Nationalparks am besten erkunden. Oder am Pferderücken – der kommt aber für mich nicht in Frage. Unser erster Stop wäre sicherlich der Naturpool „Conchi“, der in einer der wildesten Strandgegenden Arubas (North Conservation Zone) liegt, aber durch bizarre Felsformationen des Gesteins rundum ein ruhiges und fast romantisch anmutendes Pool-Bett gefunden hat: Ein natürliches Meerwasserbecken mitten im Ozean – natürlich nur per Fuß oder am Pferderücken erreichbar. Wer mit dem Jeep anreist, muss ebenfalls ein Stück per pedes zurücklegen, dafür erwartet den Besucher auch Natur pur am Naturpool.

Foto: Aruba Tourism Authority

Wer im Nationalpark einen perfekten Strand sucht, wird zwar schnell fündig – aber Schwimmen ist dort meist „not recommended“ wegen der starken Strömungen: Dennoch sind der Andicuri Beach und vor allem der Boca Prins Beach einen Besuch wert, denn die weißen Dünen im Kontrast mit Sandstein und den dunklen Lava-Klippen bleiben in jedem Fall in Erinnerung – auch ohne erfrischenden Swim. Und am Selfie sieht man schließlich nicht, ob man auch gebadet hat oder nicht.

Foto: Aruba Tourism Authority

Rund um das Visitor Center befindet sich die „Central Activity Zone“ der Insel Aruba, die man übrigens auch per Mountainbike oder als (hitzebeständiger) Wanderer erkunden kann. Begleitet wird man dabei nicht nur von den Rangern, sondern auch von Ziegenherden, Eseln, Hasenfamilien und einer Unmenge an Reptilien (v.a. Leguane und die vorort bekannte „Rennechse“) sowie Schildkröten, die es sich in der trockenen Hitze (kaum ein Regentag!) gut gehen lassen. Und die vielen Zugvögel und der arubanische Sittich sind auch nicht ohne Grund hier auf Aruba. Die Wärme! Die Sonne! Und: Habe ich die Flamingos und die berühmte Aruba Klapperschlange schon erwähnt? Der Nationalpark hat es sich auch wissenschaftlich zur Aufgabe gemacht, die Tierwelt auf Aruba zu erhalten und weiter zu erforschen.

Foto: Aruba Tourism Authority

Dazu gehören auch die Aruba-Fledermäuse – aber die leben unterirdisch in den Höhlen des Arikok Nationalparks. Die berühmteste ist die Fontein Cave, die sogar mit Indianer-Wandmalereien aufwarten kann. Das waren übrigens die ersten Siedler auf Aruba: Die Caquetio Indianer, deren Malereien mindestens 1000 Jahre alt sein sollen. Schon damals ist man dem windigen und kalten Wetter des Weinviertel also entflohen… Und das Bild des Vogels im Logo des Arikok Nationalparks stammt übrigens auch von einer dieser gut erhaltenen Indianer-Zeichnungen in den Höhlen.

Übrigens: Auf Aruba gibt es einen Hunde-Friedhof mit Meeresblick – das wollte ich Euch als Hundeliebhaberin nun doch nicht vorenthalten.

Foto: Aruba Tourism Authority

Aruba und da vor allem der Nationalpark hat auch Wüstenflächen und Wüstenpflanzen wie etwa mannshohe Kakteen, Mangroven, Agaven, Aloen (die werden hier sogar aufgeforstet, um ihre heilende Wirkung weiter nutzen zu können – auch als Mittelchen gegen Sonnenbrand und Mückenstiche) und blühende (nicht brennende) Dornenbüschen. Und weil diese Naturschönheiten im Nationalpark auch weiterhin für die Besucher so wild und natürlich bleiben sollen, hat es sich Aruba zur Aufgabe gemacht, bis 2020 auf  vollkommen „grüne“ Energie umzustellen. Neue Wind- und Solarparks und der Verzicht auf fossile Brennstoffe werden dabei helfen, dass nicht nur im Arikok Nationalpark in Zukunft das Aruba-Feeling „nachhaltig“ ist.

Foto: Aruba Tourism Authority

TIPP: Die Filmnächte im Arikok Nationalpark – Naturfilme in dieser naturbelassenen Umgebung in der Karibik – nicht verpassen. Einmal im Monat.

Foto: Aruba Tourism Authority

Durch den Nationalpark darf man übrigens auch auf eigene Faust mit dem Jeep fahren (Permit nicht vergessen!) Das Areal des Arikok wird übrigens gerade vergrößert und um einige Naturschönheiten wie etwa die „Spanish Lagoon“ bereichert – dazu reiste im April sogar Königin Beatrix eigens aus den Niederlanden an. Dort war es wahrscheinlich zu der Zeit auch noch recht frisch.

Recht hat sie, die Königin.

Noch mehr verlockende ARUBA Fotos, Kulinarik- und Surftipps, aber auch einfach nur wunderschöne Karibik-Spots zum virtuellen Aufwärmen gibt´s auf den Reiseblogs meiner #7Ways2Travel KollegInnen.

 

Reiseabenteuer auf Aruba:

HINWEIS: Dieser Beitrag entstand im Rahmen einer entgeltlichen Kooperation mit Aruba Tourismus.


 

 

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