[7ways2Travel] Hinterglemm mit Hund: Basislager ADLER RESORT

Als Hundebesitzer meiden wir gerne Menschenmassen und damit auch die Reise-Hauptsaison. Überall, wo wir mit Coffee mitten in der Natur unterwegs sein können, da gefällt es uns: Etwa in Hinterglemm zur Nebensaison.(Werbung) Besonders wohl fühlen wir uns als Selbstversorger – dafür kann das Wohn-Ambiente dann schon mal alpinmodern, großzügig und chillig sein. Das alles haben wir gefunden in Hinterglemm und dort im  ADLER RESORT, das sich als Basislager hervorragend anbietet, um die umliegenden Naturschönheiten – mit Hund – zu erkunden.

ADLER RESORT Saalbach Hinterglemm: Eine unbedingte Reise-Empfehlung für die Nebensaison mit unseren Tipps für Hinterglemm mit Hund.

Blick vom riesigen Balkon unseres Appartements

Wir sind gerne Selbstversorger – im luxuriösen „Basislager“ ADLER RESORT in Hinterglemm

In den chilligen Vollholz Appartements (alle Größen vorhanden, auch für Familien und Gruppen) des ADLER RESORT kann man in der Sommer- und Wintersaison natürlich alle Annehmlichkeiten genießen, die man sich nur vorstellen kann, inklusive In- und Outdoor Pool, Dachterrasse (ein Traum!), Chillaxing Area und sogar All Inclusive mit Dinner, Jause und Frühstücksbuffet. Oder man kann es machen wie wir: In der Nebensaison einfach nur die Annehmlichkeiten eines komfortablen und riesigen Appartements auskosten, sich selbst versorgen und dafür fast die ganze Natur und die Ausflugsziele für sich allein haben.

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Wir waren mit Coffee einige Tage rund um Hinterglemm unterwegs und abends haben wir es uns im Appartement (nach einem zweisamen Apéritif auf dem Balkon) gemütlich gemacht. Dank der Ausstattung (Villeroy und Boch Geschirr!) in der überkompletten Küche hat es uns an nichts gefehlt. Und ich war zwischendurch sogar noch im Pool und in der Sauna. Ein Erstversorger Putz-Paket für die Küche erhält man unkompliziert an der Rezeption und unsere Lebensmittel haben wir gleich bei Anreise im nahen M-Preis in Saalbach gebunkert. Denn wenn wir mal im Appartement sind, haben wir gerne den Kühlschrank schon gefüllt – das hat sich bewährt, auch stimmungstechnisch. Den unumgänglichen Morgenspaziergang mit Coffee konnten wir dann auch gleich mit einem Besuch in der Bäckerei Unterberger für frisches Gebäck verbinden, so waren schon morgens alle zufrieden. Hunde sind übrigens in den Appartements des ADLER RESORTS willkommene Gäste.

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Das Restaurant Altitude ganz oben konnten wir uns aber dann doch auch nicht entgehen lassen, schon wegen dem Drink an der Bar mit der prachtvollen Aussicht – Selbstversorger hin oder her, ein wenig Luxus darf schon sein. Die Aussicht auf die Teller war aber dann auch nicht zu verachten – selten so schönes Essen auf so schönen Tellern gesehen.

Radwanderung mit Hund vom ADLER RESORT entlang der Saalach

Vollkommen unkomplizert kann man im Hotel Fahrräder ausborgen und an der Saalach entlang Richtung Talschluss radeln. Weil wir ausgesprochene Fluss-Liebhaber sind, nicht zuletzt wegen unserer haarigen vierbeinigen Begleitung, legen wir reichlich Bade- und Spielpausen ein. Die saftigen Frühlingswiesen und das Flussgeplätscher sind ein Traum – und das alles fast für uns allein! Wer jetzt unterwegs ist, ist Einheimischer oder Wanderer oder Naturliebhaber wie wir.

Motorikweg – 24 Stationen am Fluss

An der Saalach Promenade in Saalbach kann man sein Auto am gekennzeichneten Parkplatz abstellen und in den Motorikweg „einsteigen“. Natürlich kann man auch einfach nur an der Promenade spazieren (mit Flusskontakt für wasserliebende Hunde), aber die Stationen zu absolvieren, das war schon etwas herausfordernder. Auf der Labyrinth-Wackelplatte zeigte sogar Coffee, was er drauf hat und das „Propriozeptionsparadies“ stellte uns alle auf eine harte Probe. Einige Stationen waren auch für Sportler wie Andreas ordentlich herausfordernd: Die Alpine Wasserskiwand warf ihn doch tatsächlich mal ab. Der Motorikpark ist immer offen und bietet sich auch an, wenn mal kein Kaiserwetter herrscht – kann in der Nebensaison ja mal vorkommen. Der nahe M-Preis übrigens lohnt sich auch für einen Snack zwischendurch: Eine nicht unwichtige Info für allzeit hungrige Selbstversorger.

Hängebrücke und Baumzipfelweg

Am Talschluss von Hinterglemm findet sich ein wahres Highlight für alle Outdoorfreunde – egal welchen Alters. Man parkt das Auto am Talschluss-Parkplatz und wandert gemütliche zwei Kilometer mit Hund über Almen nach hinten – zur „Golden Gate Brücke der Alpen“ und dem höchst gelegenen Baumzipfelweg der Alpen. Coffee ist ein erprobter Hängebrücken – Geher, aber diese Golden Gate Bridge mit ganzen 200 Metern Länge brachte auch ihn an seine psychischen Hundegrenzen. Den Hinweg meisterte er (wohl aus Neugier) bravurös, beim Retourwandern war der Stress dann schon etwas größer. Aber im Team mit zwei Rudelführern hat er das brav gemeistert.

Denn über die Golden Gate Bridge müssen alle, die den Baumzipfelweg ersteigen wollen: Eine geniale Holzkonstruktion aus Lärchenholz mit vielen Türmen, Stufen, Brücken und Plattformen führt einen in 30 Metern Höhe hinan zu den Wipfeln – für Coffee eine Kleinigkeit, denn klettern kann er.

Praktisch fand ich, dass die Brücke und der Weg ganzjährig geöffnet sind: Am Drehkreuz befindet sich ein Münzwechsler, sodass man jederzeit zahlen und gleich einsteigen kann. Einziger Nachteil der Nebensaison: Wir erhielten keine Zipfelmützen – dafür hatten wir aber auch den ganzen Baumkronenweg für uns allein.

Teufelswasser am Talschluss

Ebenfalls am Talschluss befinden sich die Teufelswasser, ein geniales Ausflugsziel für die Familie zum Pritscheln. In Hundebegleitung hat es aber auch Spaß gemacht. Der Themenpark mit lustigen Wasser-Stationen wie Mühlrad, Felsenpool und Wasserterrassen war auch im Frühling eine Wanderung wert. Praktisch übrigens: Überall finden sich Rastplätze zum Picknicken.

Bogenschießen beim Glemmerhof

Das wollten wir schon lange ausprobieren: Nach einer kurzen Einschulung vom Chef persönlich (Hunde warten an der Leine) durften wir alleine in den Wald aufsteigen. Denn der Bogenparcours mit 28 Zielen liegt im unwegigen, aber wunderschönen Waldgelände und ist beileibe kein Spaziergang. Schon gar nicht mit Bogen, Pfeilen, Armschutz Hund und Leine. Andreas dürfte sofort verstanden, worum es geht: Entfernung, Erdkrümmung, Geschwindigkeit, Näherungswerte, Doppler-Effekt – was weiß ich.

Auf jeden Fall war das Schießen nicht so schwer wie das Zielen,  Treffen und Suchen der verschossenen Pfeile. Und man sieht schnell sehr viel professioneller aus, als man sich tatsächlich fühlt – wie die Fotos belegen dürften.

7Ways2Travel rund um Hinterglemm: 7 Reiseblogger waren unterwegs – mit Basislager im ADLER RESORT.

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