Meine Lieblinge zu Weihnachten: Geschenktipps für Tierfreunde.

[Anzeige] Also ich persönlich bin ja immer auf der Suche nach Weihnachtsgeschenken, die „mal was andres sind“. Hier ein paar Geschenktipps für Tierfreunde.

Gerade wir narrischen Hundebesitzer wollen ja immer was Besonderes schenken – nämlich den vielen anderen, befreundeten, narrischen Hundebesitzern. Bücher gehen ja immer, doch das 10. lustige Hunde-T-Shirt ist irgendwann fad, oder? Auf Jollydays werden Tierfreunde recht schnell fündig. Hier ein paar Ideen für Weihnachtsgeschenke für Hundemenschen wie Du und ich – und was ich mir sonst noch so wünschen würde, wenn’s mir wer schenken wollte.

Wünsch Dir was 🙂

Weihnachtsgeschenke-Tipps für Tierfreunde und Hundeliebhaber

Was ich persönlich schon lange dringend brauche, aber mir bislang noch nicht geleistet habe, ist ein professionelles Foto-Shooting für mich und den Herrn Hund meines Vertrauens. Kurz: Coffee und ich als vermeintlich (!) perfektes #wiederunterwegs Reiseteam sollen gemeinsam auf das perfekte Pressefoto. Erschwerend ist natürlich, dass Coffee kohlrabenschwarz ist und ich meistens nicht besonders fotogen, aber dafür gäbe es ja den Hunde-Profifotografen beim Haustier-Fotoshooting. Darüber würde ich mich wirklich wirklich freuen – und Coffee wird nicht gefragt.

Wie unschwer erkennbar: Das ist KEIN professionelles Hundeshooting. Nur Profi-Couch-Surfing.
Mit Wurstsemmerl wandert es sich leicht. Wenn jetzt noch ein Esel dabei wär….

Eine entzückende Geschenk-Idee für die ganze Familie inkl. Ausflug-Tipp: Einen Hund haben wir wohl oder übel eh immer dabei, die Alpakas kennen wir schon, die Lamas wurden ebenfalls schon besucht, aber wie wäre es mal mit einer schnuckeligen Eseltrekking-Tour?

Dabei kann man den engagierten, mitwandernden Eselchen dankenswerter Weise seinen Rucksack aufpacken und während der Wanderung immer wieder ein bisschen schmusen – als Motivation quasi.  Oder schmausen, denn eine Jause gibts natürlich dabei auch. Ob Coffee Esel-wander-tauglich ist, muss noch rausgefunden werden. Aber die Kids jeden Alters meiner Family wären sicher begeistert.

Darüber vergisst man gleich, dass man „wandern“ muss und eine Jause ist auch dabei. „Mjam“, würden meine Nichten sagen.

Wer Hunde mag, mag meist (fast) alle Tiere. Oder etwa nicht? Ein Tag als Tierpfleger gegen einen Tag als Reisebloggerin eintauschen und dabei 200 Tiere streicheln und füttern? Das gibts, wenn man die Tierpfleger in Waidhofen an der Ybbs einen Tag bei der Arbeit begleitet. Und wer will mal mit MIR tauschen?????

Die kennen wir schon.

Mit den Waschbären schmusen – kann man dort übrigens auch, wem 200 Tiere gleich einmal zuviel auf einem Haufen sind. Das haben wir übrigens heuer mal beobachtet, als wir mit den Kids vorort auf Ausflug waren. Die Waschbären ließen sich recht gern kaschulieren (und füttern, eh klar), nur einer schien desinteressiert und versuchte, auf leisen Pfötchen zu verschwinden. Genau in meine Richtung. Braver Waschbär. Und jetzt lass Dich streicheln!

Waschbär-Schmusing in Waidhofen/Ybbs. Dem da ist es schon zu viel geworden, scheint´s.

Eines der genialsten Tier-Erlebnisse hatte ich mal in Haliburton nahe Toronto: Eine Husky-Schlittenfahrt – Andreas und ich als Musher und 8 hysterische Schlittenhunde zusammengespannt. Na, das war ein Trara und Gebele sondergleichen.

Eine österreichische Version davon gibt es bei einer Husky-Wanderung im Mühlviertel: Mit Deinem Rudel gehst Du auf Wanderung und für einen Husky ist man persönlich die ganze Zeit zuständig. Da würde sich Coffee schön bedanken, den lassen wir da lieber daheim.

Obwohl: Er hat ja eindeutig Husky-Gene, wie ich meine. Vielleicht sollten wir mal die Probe aufs Exempel machen. Dann vielleicht überhaupt gleich ein ordentliches Schlittenhunde-Workshop im Waldviertel.

Und weil für uns Hundebesitzer ja Skifahren längst passé ist, denken wir jetzt immer öfter ans Schneeschuhwandern: Dort sind Hunde dem Vernehmen nach noch nicht verboten (so wie etwa auch auf Langlaufloipen) und ich habe es erst einmal ausprobiert: Vorteil wäre hier, dass man dazu nicht soweit fahren muss als Ostösterreicher und kaum Equipment braucht. Mehr als feste Winterwanderboots braucht man auch nicht und hundetauglich sind wir sowieso den ganzen Tag angezogen.

Weihnachtsgeschenke-Tipps zur Erholung vom Hund

Weil auch vielreisende Hundeliebhaber und StändigSelbst-Einzelunterehmerinnen wie ich mal eine Auszeit vom Hund brauchen könnten, bin ich persönlich immer sehr empfänglich für Schlagworte wie „Romantische Auszeit“ oder „Entspannungsurlaub“ zu zweit – mit Betonung auf „ROMANTISCH ZU ZWEIT“ und „URLAUB“, d.h. JA, OHNE HUND und OHNE SCHREIBEN und OHNE FOTOGRAFIEREN und OHNE POSTEN. Wobei wir bei meinen persönlichen Geschenktipps wären – ganz ohne Hund.

Wellness in Vietnam auf der Gasse. Auch nett, aber das ginge doch auch exquisiter zu zweit…

Geht das überhaupt, einen Tag ganz ohne Hund? Wenn schon der 7 Uhr Morgenhundewalk mal wegfiele, bliebe gleich viel mehr Zeit für andere schöne zweisame Dinge. Aber ich wäre auch schon von ein wenig Kunstgenuss in angenehmer charmanter menschlicher Herren-Begleitung sehr angetan: Das Kunstfrühstück in der Wiener City hätten wir schon so lang mal geplant. Und dazu müssten wir gar nicht mal weit weg fahren. Was uns sowieso das liebste wäre. Bist Du dabei, Andreas?

Und weil wir gerade von den Geschenkideen für mich sprechen: Ins Sofitel in Wien wollten wir doch auch schon lange mal. Könnte man perfekt mit ein bisschen Wellness für mich verbinden – im Day Spa dortselbst. Hach, Ideen hätte ich genug.

Wie man es dreht und wendet, irgendwo ist stets ein Hundeschweif dabei. Muss ja nicht immer sein.

 

 

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