Aus dem Nest gefallen: Im Olympiastadion in Peking

Die Olympischen Sommerspiele 2008 in Peking sind Geschichte, aber das Vogelnest, die Schwimmhalle und überhaupt das ganze Brimborio, das in China ja naturgemäß eher gigantisch ausfällt, das ist alles noch da. Und man kann es zwar nicht auf Facebook posten, aber anschauen darf man es sich schon. Geht sogar ganz einfach – liegt ja an der Pekinger U-Bahn. Und ist Gratis. Beste Voraussetzungen für mich.

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Ne, da gehen wir ein andermal hin…

Als wir aus der UBahn Linie 8 aussteigen, herrscht echt unansprechendes graues, chinesisches Smog-Wetter, was die ganze Angelegenheit – das Olympic Center in Bejing – nochmal beeindruckender wirken lässt. In jedem Fall ist es riesig. Und unter dem Grauschleier wirkt es erst recht grenzenlos groß 🙂

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In den Park kommt man gratis rein, wenn man die Schwimmhalle oder das Vogelnest von innen sehen will, kostet das ein paar Yuan. Nördlich vom Olympiagelände gibts auch noch den neuen Stadtpark, den größten Park der Welt und doppelt so groß wie der NY Central Park.

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Auf dem Gelände gibts aber nicht nur die olympischen Sportstätten, sondern auch Hotels, Wohngebäude (bereits wieder genutzt), das Convention Center und unzählige kleinere Gebäude und Hallen – nicht alles wird sinnvoll nachgenutzt dem Vernehmen nach. Über die olympischen Ringe wuchern aber angeblich schon Kletterpflanzen 🙂

Und das Baseball Stadium wurde nach den Spielen sowieso abgerissen, weil die Chinesen mit dem Sport nichts anzufangen wissen.

Der Basketballhalle gehts auch nicht besser, die will keiner mieten. Andere Gebäude werden angeblich regelmäßig von Großfirmen gebucht, auch Schulen und Unis sollen die Sportstätten noch nutzen dürfen und können.

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Wir leisteten uns die Indoor Besichtigung des Vogelnests, wo wir schon mal da sind und es war wirklich beeindruckend: 80.000 Menschen passen hier rein. Touristen gehen momentan aber deutlich weniger rein. Obwohl man auf dem großen Gelände mit kleinen Wägelchen gratis rumgeführt wird und es auch noch eine „Versorgungshalle“ gibt.

Letztere haben wir natürlich getestet: Soviel Sport macht schließlich hungring. Sehr farbenfroh, aber wohlschmeckend. Nicht so spannend wie der tanzende chinesische Nudelkoch – aber doch.

Und es ist auch ein gutes Gefühl, wenn die Chinesen um ihr Gras besorgt sind – siehe weiter unten.

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