Top Ausflug: Fossilienwelt Stetten – mit neuer APP!

Seit heuer gibt es sie, die neue APP für die Besucher der Fossilienwelt Stetten. Erst war ich skeptisch, aber die Kids waren begeistert von den 360 Grad Panorama Dinos, Haien und Karibikstränden auf dem Handy.

Seit 8 Jahren kann man bei Korneuburg an der S1 im Gewerbegebiet den Themenpark der Fossilienwelt Weinviertel in Stetten besuchen. An dieser Stelle hat man nämlich ein riesiges fossiles Riff mit Austern aus dem Urmeer freigelegt – d.h. hier und in der ganzen Umgebung war einst ein tropisches Inselparadies, bis hinauf nach Laa 🙂 Wann? Vor schlappen 17 Millionen Jahren.

Die neue APP in der Fossilienwelt

Die URMEER-APP lädt man sich vor dem Besuch auf das Handy und am Kassabeleg gibt es einen Code, den man zunächst scannt: Dann ist die App freigeschaltet und sobald man eine Tafel mit dem Foto-Icon in der Ausstellung findet, kann man das Handy draufhalten  und bekommt multimediale  Zusatzinfos. Manchmal nur ein Tierbild mit Text, aber sehr oft animierte 360 Grad Panoramabilder mit schwimmenden Urzeit Haien und Delfinen oder mit einem Dinosaurier, der mit Riesen Schritten um einen herumzulaufen scheint, wenn man sich oder das Handy dreht:

Die Kids waren begeistert von diesen lebensecht wirkenden Animationen. So konnten sie sich viel besser vorstellen, dass hier an dieser Stelle wo sie stehen oder im Kinderwagerl sitzen, einst die Delfine in der Brandung schwammen oder die Dinosaurier lebten. Tolle Idee! Gut, dass ich mich vorab online informiert hatte, denn an der Kassa wurden wir weder auf App noch auf die Funktionsweise hingewiesen. Bei jedem Video gäbe es übrigens auch noch die 3D Brille dazu – lt. Website gegen Leihgebühr an der Kasse erhältlich – das habe ich aber leider erst nach dem Besuch herausgefunden.

Wenn man dann oben am Aussichtsturm im Freigelände steht, sieht man zur Donau, zum Bisamberg, zur Burg Kreuzenstein und Richtung Wien. Mit der APP dazu sieht man dieselbe Gegend, nur wie sie als Urmeer ausgesehen haben mag: Türkise Strände, das weite Meer, Mangroven. Begeisterung pur bei den Kids. Mir hats auch gefallen …

An den fossilien Ablagerungen kann man erkennen, welche Pflanzen und welche Tiere einst in diesem Urmeer und damit in unserer Heimat, dem Weinviertel, lebten. Spannend! Wir durchwandern den „Schnitt durch den Teiritzberg“ und erkennen die verschiedenen Ablagerungen. Mit der APP erhalten wir noch mehr Infos zu den damaligen Bewohnern. Die Halle mit dem Austernriff ist für die individuellen APP-User-Besucher geschlossen, da es ein zu sensibles Naturdenkmal ist. Mit Führung oder Schülergruppen darf man aber rein.

In der Sandbucht gehts dann ans Buddeln, von dem wir schon soviel gehört haben. Ein netter Herr erklärt uns, was wir eigentlich suchen (Perlen oder Haifischzähne) und ausgestattet wie ein Goldgräber gehts rein in die Sandgrube. Gut, dass es für danach einen Wasserhahn gibt – für die Sedimente an den Kids quasi… 🙂 Übrigens, ganz wichtige Info: Wer nichts findet, kriegt trotzdem was.

Der Spazierweg durch das Freigelände ist nett angelegt, den Kindern gefällts und ein Abenteuer Spielplatz am Ende bei der Cafeteria ist immer eine gute Idee.

Wir kommen wieder! Hunde dürfen übrigens mit rein – außer beim Buddeln (Konkurrenz!) und am Spielplatz. Aber sie können sich ja einstweilen im großen Shop umtun…

HINWEIS: Drei Reisebloggerinnen sind für den Sommerblog der TOP AUSFLUGSZIELE Niederösterreich von April-September unterwegs. Da wir (so wie Sie wahrscheinlich auch) nicht gratis arbeiten, entstand dieser Beitrag in entgeltlicher Kooperation. Die Meinung im Artikel ist dennoch unverkennbar meine eigene.

 

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