Tirol West: Die Genussrouten

Nicht grad um die Ecke vom Weinviertel, dieses Tirol West: Aber wenn man erst da ist, dann lässt sich hier einiges anstellen: Wandern, Radfahren, Kultur und Kulinarik. Nicht zuletzt deswegen, weil in Tirol West diverse Fern-Radwege und Fern-Wanderwege zusammentreffen – da wird man natürlich hungrig – auf die GenussRegion.

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Tirol West besteht aus den bekannten Gemeinden Landeck, Stanz und Zams sowie aus den weniger bekannten Grins, Tobadill und Fliess im Naturpark Kaunertal. Zudem liegt Landeck direkt am bekannten Inntalradweg (Mit WIEDERUNTERWEGS bereits befahren: Von St. Moritz bis Passau!) sowie an der immer beliebter werdenden Via Claudia Augusta. Gleich um die Ecke gehts nach Innsbruck, in die Schweiz und in den Vinschgau sowie nach Meran.

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Die Wanderer steigen herab vom Jakobsweg oder von den Weitwanderwegen E5, der Via Alpina oder vom Genussberg Venet und erfreuen sich an den lukullischen Abwechslungen, womit wir bei den hiesigen GenussRouten wären. Wer nach dem Sport (MTB, Rennrad, Klettern uvm.) und vor der Kulinarik noch ein Quentchen Kultur verträgt, dem sei das Schloss Landeck mit seiner aktuellen Dauerausstellung „Bleiben oder Gehen“ wärmstens ans Herz gelegt:

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4 Genussrouten ziehen sich durch die Ferienregion Tirol West – mit den Hauptdarstellern, die da wären:

  • Die Stanzer Zwetschke. Diese hat sogar – in höchst klarer und flüssiger Form – ein eigenes Festl: #Stanzbrennt. Ansonsten darf sie auf den Menükarten die einfallsreiche Küche der Region noch weiter aufpeppen. Mehr dazu in einer eigenen Zwetschken-Story aus dem Zwetschkenparadies Stanz …. Ich sage nur: 160 Haushalte und 53 Brennerei-Rechte.
  • Das Tiroggl Brot. Tirol ist vieles, aber es ist nicht gerade für seine kilometerweiten Kornfelder bekannt. Dennoch gibts rund um Zams Roggen und Dinkel und daraus entsteht (vermahlen im Kamptal) das einzigartige „Urbrot“ namens Tiroggl. Keine Fenchel, kein Liebstöckel, kein Schnickschnack zugesetzt – so mag Bäcker Alfons Wachter sein Brot am liebsten – und so schmeckts auch: Wie ein echtes Bauernbrot.
  • Die Quellkeimlinge vulgo Sprossen. Bei meinen kulinarischen Testessen im Landecker Hotel Schrofenstein war das zarte knackige Grün allgegenwärtig auf meinen verkosteten, meist vegetarischen Köstlichkeiten. Ein Hoch übrigens auf die dortige Küche!
  • Die Schokolade. Ausschließlich die Milch vom „robusten“ Tiroler Grauvieh und Ingredienzien aus der Umgebung – Walnüsse von der Schwägerin, Preiselbeeren von der Alm, der Edelbrand vom Nachbarn Christoph Kössler (verkostet anderntags bei #Stanzbrennt) – das macht die „Tiroler Edle“ aus, die in Landeck von Hansjörg Haag produziert und in einem elitären Flagshipstore verkauft wird.

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Eine ausgiebige Schokoladen-Verkostung ergab folgendes Ranking (falls es mal wer braucht): 1. Walnuss 2. Tiroler (!) Marille 3. Karamell (gleich ganz frisch aus der Fertigung verkostet).

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Alle 4 Routen sind an sich kleine Wanderwege zwischen 2 und 4 Stunden dauer, die stets 3 Stationen beinhalten, auf denen man das Endprodukt nicht aus den Augen lässt: Wo kommt´s her, wie wird´s verarbeitet, was wird am Schluss draus? Am Zammer Lochputz führt deswegen auch kein Weg vorbei – denn das Wasser tut hier zu allen Produkten das Seine.

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Gemeinsam mit den ReisebloggerInnen von CitySeaCountry und EntdeckerGreise durfte ich die Region Tirol West erkunden. Weitere Geschichten aus TirolWEST:

HINWEIS: Ich bedanke mich bei der GenussRegion Tirol West  für die Einladung nach Landeck und die schönen Erlebnisse rund um die Genussrouten und #StanzBrennt. Die Ansichten in diesem Artikel sind die meinen.


 

 

 

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