Graz hat´s. Von Hotels, Design und Kulinarik.

„Graz hat´s“ – hieß früher mal der Werbeslogan der steirischen Landeshauptstadt. Jetzt gibt sich Graz more stylish mit kühlem rot-grauem Logo – als UNESCO „City of Design“ kann man sich das allemal leisten. Einen #Instagram Überblick über meine Fotos aus Graz gibts hier.

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Ein mulmiges Gefühl habe ich, als ich genau dort in der Grazer City stehe, wo vor 2 Monaten der Amokfahrer alle niedergemetzelt hat, die ihm ins Visier geriten. Das schießt mir in den Kopf und die Tatsache, dass man regelmäßig von den vielen Bettlern in der Stadt liest. Touristisch und zeitgemäß präsentiert sich heute die Stadt offiziell als „Design Stadt“ und auch als „Genusshauptstadt“. Und diese beiden Prädikate führt Graz mehr als verdient, wie ich während meines kurzen Besuchs zum 3. Österreichischen Reiseblogger Treffen feststellen durfte.
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Graz ist ziemlich erwachsen geworden, seit ich das letzte Mal hier staunend auf der Murinsel Kaffee getrunken habe (vom Kurzbesuch im Kunsthaus bei einem Zwischenstopp mal abgesehen). Sie ist jetzt nämlich auch „UNESCO City of Design“: Dieses Prädikat führt die Stadt Graz quasi auf Lebenszeit – es soll die Auszeichnung für eine in der Stadt gelebte Haltung und deren urbane Lebensweise sein. Urban ist Graz tatsächlich – die Innenstadt kann m.E. leicht mit Salzburg mithalten, das umfangreiche Angebot an Museen sowieso (Tipp: Das Kindermuseum FRida und freD).

Deutlich elitärer darf ich diesmal absteigen als das letzte Mal. Im klassischen Hotel Weitzer an der Mur – mit eigenem Balkönchen mit Blick auf Uhrturm und Schlossberg nächtige ich diesmal. So muss Graz. Aber auch gegen das Schwesternhotel Wiesler hätte ich nichts einzuwenden gehabt – hier sagt mir die Lobby mit ihrem Mix aus Vintage und Modern schon deutlich mehr zu. Im Wiesler bliebe ich in der Lobby gerne länger sitzen (Sperrmülldesign-Sofa!), während die Lobby im Weitzer aussieht, als erwarte man täglich mehrere Busgruppen (mein Zimmer dort allerdings ist zeitlos modern und damit top). Auch nett beim Weitzer: Das typische (Wiener, sorry) Kaffeehaus gleich nebenan.

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Auf dem teuren Design-Sofa im Wiesler: Der Blick schweift vom beeindruckenden Jugendstil Meetingraum rüber zum coolen Restaurant „Der Speisesaal“ mit Kronleuchter und Street-Art Design als Pendant. Gefällt mir unglaublich gut dieser offizielle Bruch aus Alt und Neu. Auch dass hier in der Lobby eine offene Radler Werkstatt logieren darf – eine Etage drüber gibts dann die BarbierIN.

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Nicht nur die Website des Wiesler ist sehr sehr schnittig, auch der „independent“ style, für den man sich in den neuen Zimmern (die klassischen ZImmer behielten ihr Jungendstil Intérieur) entschieden hat, gefällt mir. Hier ist alles ein bisschen anders – mein Favorit: Die arabischen Waschschüsseln. Die 70er Jahre Glasbausteine allerdings durfte ich jahrzehntelang unfreiwillig genießen, auf die kann ich im Hotel gerne verzichten. So teuer sie auch sein mögen. Das Wiesler hat seine stolzen 5 Sterne freiwillig abgegeben, um sich nun als stylishes Design-Boutique Hotel ganz neu zu präsentieren. Aufgegangen.

Wir haben nur etwas mehr als einen Tag, um uns von Graz überzeugen zu lassen. Ich bin sehr schnell überzeugt (muss aber demnächst unbedingt wiederkommen wegen der Museen) und deswegen folgen nun meine

… ganz privaten Tipps Graz unter dem Motto „Graz hat´s“ als Info-DIA SHOW:

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Hier gehts zu „Sonntags in der Südsteiermark“ und meiner #Instagram Fotogalerie vom Reiseblogger Treffen. Noch  mehr Reiseberichte aus der Steiermark?

HINWEIS: Ich bedanke mich bei Graz Tourismus und Steiermark Tourismus ganz herzlich für die Einladung im Rahmen des 3. Österreichischen Reiseblogger Treffens. Die Meinungen und Ansichten in diesem Artikel sind meine höchstpersönlichen.


 

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