Top Ausflug: Sie beten, posten, chanten, und bloggen – SALVETE im Stift Heiligenkreuz

Natürlich ist das Stift Heiligenkreuz im Wienerwald viel zu schade für einen schnellen Ausflug zwischendurch, aber was soll man machen, wenn man immer unterwegs ist. Deswegen: Eingekehrt bin ich immer noch in ein Klostergasthaus und gut gegessen hab ich dort auch immer noch. Also warum daran etwas ändern? Außerdem war ich mal wieder in Begleitung meines Vierbeiners und mit ihm gemeinsam fällt eigentlich fast jeder Kulturgenuss in Österreich flach – deswegen diesmal ohne Führung rund ums Stift Heiligenkreuz unterwegs.

kein Trinkwasser schmeckt immer noch am besten.

SALVETE!

Die einzige war ich natürlich nicht, denn das Stift Heiligenkreuz mit seinem professionellen Web-Auftritt, seinem hochaktuellen Blog und seinen chantenden Patres ist selbstredend seit Jahren über alle Grenzen und medial allerorten hochbekannt. Gruppen, Busse, Familien, Pilger, Busfahrer, Reiseveranstalter – alle waren da an diesem Freitag. Im Stiftsgasthof beim schönen Brunnen hats nur so „gewurlt“, während rundum im Helenental „heilige“ Ruhe herrschte. 

QUID ERIT? QUID FUIT?

Die Website des Stifts Heiligenkreuz ist so gut befüllt, dass ich nur staunen kann – dabei tagesaktuell und in der Tat für Außenstehende interessant zum Schmökern – nicht nur, um rauszufinden, wann die nächste Führung stattfindet. So bloggen einige Patres selbst, man erfährt News über die Novizen (deswegen auch der Name 🙂 und deren Einkleidung und man spart auch nicht mit reichlich Infos rund um die Events der kommenden oder vergangenen Feiertage.  Die Zisterzienser von Heiligenkreuz haben wirklich was zu sagen (und zu singen) und das seit 1133 (da gab es aber noch keinen Blog): You find me deeply impressed.

DE MONUMENTIS (et DE CIBO, wenn ich das mal so ergänzen darf…)

Neben dem Verzehr meiner Klostersuppe (aktiv) und der Kloster-Cremeschnitte (nur passiv als Zuschauerin, nachdem die umsitzenden Gäste bei Anblick derselben allesamt in begeistertes Stöhnen ausbrechen mussten, um dann atemlos in die riesige, hohe Süßspeise einzutauchen (Gibt es eigentlich Höhenbegrenzungen für Nachspeisen?) –  erstieg ich den barocken Kreuzweg aus dem 18. Jahrhundert, ging shoppen im Klosterladen und drehte eine Runde im Stiftsinnenhof. Wer Zeit mitbringt, sollte unbedingt eine Führung ins „paradisum“ machen! Was man dabei alles sehen darf, ist ebenfalls auf der Website wunderschön präsentiert. Außerdem: Auf das zweitgrößte Glockenspiel Österreichs horchen! 

Selbstverständlich (!) haben die Zisterzienser des Stifts Heiligenkreuz auch ihren eigenen YOUTUBE Kanal, Montags und Dienstags einen LIVE Stream online und erklären auf Facebook „Was genau war nochmal Maria Himmelfahrt?“, posten Videos und Fotos und – twittern. Klar, die 150.000 Besucher, die das Stift jährlich verzeichnet – wollen auch online informiert gehalten werden. Keiner versteht das besser als ich.  


HINWEIS: Drei Reisebloggerinnen sind für den Sommerblog der TOP AUSFLUGSZIELE Niederösterreich von April-September unterwegs. Da wir (so wie Sie wahrscheinlich auch) nicht gratis arbeiten, entstand dieser Beitrag in entgeltlicher Kooperation. Die Meinung im Artikel ist dennoch unverkennbar meine eigene.

 

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