Chicago by bike

by Angelika Mandler-Saul

[Anzeige] Demnächst geht´s für uns mal wieder auf eine StippVisite nach Chicago. Um dort meinen ältesten Freund zu treffen – er aus der Großfeldsiedlung, ich aus Stammersdorf – er lebt jetzt in der Karibik, ich im Weinviertel. Treffpunkt also: Chicago zur Sommerszeit. Where else?  Beim letzten Mal nutzten wir unseren Aufenthalt dort zum Radfahren.Und was soll ich sagen: Radfahren in Chicago ging gar nicht mal schlecht. Wir wohnten aber auch sehr prominent direkt am Radlweg und mit Blick auf den berühmten Buckingham Fountain im Grant Park – vielleicht besser bekannt als „Love and Marriage“ Fountain, oder einfacher: Der Brunnen aus der „Al Bundy-Signation“.

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Und da mich der viele Beton in einer Stadt immer sehr schnell sehr müde macht, gibt´s für mich nichts Besseres, als eine neue Stadt per Fahrrad zu erkunden. Auch wenn die morgendliche Fahrt zum „first coffee of the day“ nicht gerade die entspannteste Radfahrt meines Lebens war – vielleicht auch weil mein Co-Radler nicht gewillt war, sich an U.S. Straßenverkehrsregeln zu halten – wir kamen dennoch immer an, wo wir wollten.Meist halt getrennt voneinander zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Und es gab überall Fahrrad-Ständer! Vor jedem Shop!

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Viel lästiger der Gedanke, dass ich mich beizeiten wieder um die leidige ESTA Angelegenheit kümmern muss, wenn ich rechtens in die USA einreisen will – diese nervige Travel Authorization für die USA, in der man Auskunft geben muss, ob man ein Terrorist war oder jemals plant zu sein. Oder ob man mit dem Gedanken spielt, Drogenhändler zu werden. Letzteres wäre wohl einträglicher, als sich als #Reiseblogger und Social Media Werbeagentur zu verdingen – werde also für die Amis einkommenstechnisch recht uninteressant sein. Dennoch muss ich wieder durch den ganzen Authorization Process.

Mein letzter Aufenthalt in den USA ist nun knapp 2 Jahre her, wäre nicht schlecht zu wissen, ob mein ESTA Approval noch gilt. Mein Reisepass weiß, dass ich in Laos, Kambodscha, Australien, Südafrika, in Male und in Kroatien war – aber was ist mit meinen US-Trips? Und da muss ich mal ehrlich sagen: Wirklich praktisch – Die Amis scheinen damit gerechnet zu haben, dass ich mich mal wieder an nichts erinnern kann – online konnte ich innerhalb von 1 Minute rausfinden ob mein ESTA Approval noch gültig ist. Ganz ohne Zusatzwissen –  nur mit Passport-Daten und Namen. Unter dem ESTALINK  gibts nämlich auch die Anfrage: „Rausfinden, ob ich jüngst was beantragt habe was ich vergessen habe,  und wenn ja warum und wie lang gilts noch?“ – sehr praktikabel. Also mein ESTA Dings gilt nicht mehr und ich brauch eine neues.

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Für vielreisende Reiseblogger wie mich ist das Registration Form so schnell eingetippt wie ein Flug von Ayers Rock nach Cairns auf standby gebucht ist. Normalo Reisende brauchen da schon länger, wurde mir gesagt. Zu diesem Zwecke gibts für deutschsprachige Nicht-Viel Reisende ein  VISA WAIVER PROGRAM Service von Estas.de – die helfen beim Ausfüllen und bei allen Troubles und bei allen Dokumenten-Verlusten. Kostet auch dementsprechend. Dafür mit hübsch farbiger Grafik, damits auch jeder versteht, wie´s geht – die Einreise.

Aber zurück zu Chicago: Wie immer waren wir nur kurze 2 Nächte vorort, aber die Radltouren und das Picknick im Grant Park bei einer Nacht-Movie-Session von „Chicago“  (leider Bier mitbringen nicht erlaubt) war sensationell. Ich hätte noch länger ausgehalten, aber mein Co-Radler hat´s nicht so mit nächtlichen US-Musicals in Tropenhitze am Gras. Schade.

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Wiederunterwegs - hier in Chicago.
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Die Museen mussten wir leider auslassen (werden diesmal nachgeholt), aber mein Radtouren führten uns vom Grant Park über den Pier mit Bade-Stopp am Michigan Lake entlang bis zum Ende des North Lake Shore Drives. Und anderntags gings für mich noch die südliche Variante über den Hafen zum Aquarium und Planetarium den South Lake Shore Drive entlang.

Wie immer war da Pick-Up zum Airport viel zu früh – aber diesen Sommer schaff ich mehr Punkte auf meiner BucketListChicago. Fixpunkt ist aber auch diesmal die geniale Bootsfahrt mit Blick retour auf die Skyline von Chicago. Und immer muss ich an „Josephine´s“ Zitat aus dem genialen „Some like it hot“ Movie denken: „In Chicago möcht ich nicht begraben sein“. Nein, das nicht, aber Radfahren, Bootfahren, Biertrinken und Jazzkeller in Chicago – das geht schon.

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TIPP: Für die Einreise nach Chicago ist stets ein ESTA Approval (zwei Jahre lang gültig). Unter ESTAS.de gibts die deutsprachige Hilfestellung zum Visa Waiver Program, auch für den Notfall (Dokumente Verlust, Support bei mehrmaliger Ablehnung und neuerlichem Einreichen mit neuen Daten, etc.)  Für Vielreisende ist die Normalo-Variante aber billiger.


 

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