Ostermarkt und Coffee: Nicht kompatibel

Wir wollen einmal „verfluchte Kerle“ sein (frei nach Johann Nestroys´Jux) und wagen es: Mit Coffee machen wir einen unserer ersten gemeinsamen Team-Ausflüge und zwar zum Ostermarkt in Schloss Hof im Marchfeld. Dort waren viele Eier, schöne Dinge zum Kaufen und… viele viele Tiere, die mit Ostern so gar nichts zu tun hatten.

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Der Ostermarkt in Schloss Hof findet an zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden statt: Heuer nochmal am 5. und 6. April. Schon lange vor dem regulären Parkplatz wurden die Autos, die in Schlangen aus Wien kamen, zu riesigen Parkarealen auf den Wiesen umgeleitet. Eigene Security Kräfte für einen Ostermarkt im Marchfeld. Hätte uns gleich zu denken geben sollen.

Aber der neue Eingang am kleinen Teich war nach nur 10 Minuten inkl. Schnuppern, Stöbern und Schnüffeln schnell erreicht.

Zweimal im Jahr dürfen nämlich Besucherhunde die Latifundien des Schlosses auch betreten: Eben zum Oster- und zum Weihnachtsmarkt. Sogar gratis, während wir 6€ pro Person für den Eintritt berappen.

Wirklich schöne Mitbringsel und teures Osterklumpert gibts in den vielen Gebäuden, nebst charmanter Musikbegleitung von den Unique Horns. Wieder mal beeindruckend, welch schöne Dinge für Haus und Garten man aus WEIDEN basteln kann und welche Preise hierfür verlangt werden. Aber kommen wir zur Sache: Nach einem Spritzer (Der Winzer aus dem Burgenland spricht: „Wo samma do, im Woidviertl?„) und einem BioDinkelsuperNusskipf machen wir einen Rundgang. Versuchen wir einen Rundgang.

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Der führt leider vorbei an weißen Eseln, Pferden, Lamas, anderen (stillen) Besucherhunden sowie einer Vielzahl an verschiedensten Tieren, die als „Streichelzoo“ getarnt unter dem riesigen Outdoor-Restaurant zur Kontaktaufnahme für Kinder freigegeben sind.

„Kontaktaufnahme“, ja das könnte sich Coffee auch gut vorstellen und so wird gebellt, gezerrt und ausgerastet, was das Zeug hält. „Hier sind viele wilde  Tiere, die stehen ja nur rum, die muss ich erjagen! Oh nein, mein Chef bringt mich weg in einen Innenhof; hier gibts nur Aussicht auf  fade Störche, die  sind zu hoch oben…“

„Schlossparkbesichtigung? Äh, wie fad und von den alten Damen werde ich auch noch angepöbelt. Ich bin ein echter  Schlossbesucher! Ich will retour zu den vielen rumstehenden Streicheltieren“ Das alles geht durch den Hundekopf. Nehme ich an.

Am Brunnen vor dem Tore       Demo-Bild Schlosshof

Wir schauen alle drei von der traumhaften Terrasse aus Richtung Hochhaustürme in Bratislava und versuchen dann noch, Coffee für den großen Brunnen zu begeistern. Vergebliche Hundeliebesmüh. Draußen vor den Toren des Ostermarkts nehmen wir noch einen Beruhigungsdrink, die durchwegs slowakische Bedienung ist mehr als hundefreundlich eingestellt und dann machen wir uns denn wieder auf den Heimweg ins Weinviertel. Da haben wir schließlich unsere eigenen Ostermärkte – ohne Streichelzoo, wie wir hoffen.

Ostermarkt in Schloss Hof

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