Camping Sardinien: 10 Campingplätze – 10 Erfahrungen

Erstmals auf Reisen habe ich heuer keine Campingplätze vorreserviert. Auf unserer Sardinien-Campingtour wollte ich mich auf persönliche Empfehlungen von Campern und Sardinienfans aus den Communities der Foren und Sozialen Medien verlassen und vorort spontan nach Empfehlung entscheiden. Der Plan ist nicht aufgegangen.

Warum? Weil die Meinungen darüber, ob ein Campingplatz hundefreundlich, gepflegt, schön gelegen oder gar traumhaft ist, extrem weit auseinander gehen könnten und halt einfach nur subjektiv sind. So subjektiv, dass ich meistens die Euphorie der Postings und Empfehlungen nicht nachvollziehen konnte, als ich dann am Platz stand. Und dann subjektiv sehr grantig war 🙂

Badebucht Cala Sarraina – auf dem Weg zum Camping Arcobaleno

Campingplätze Sardinien – meine persönlichen Erfahrungen

Deswegen sag ich gleich: Jetzt kommen meine ganz subjektiven, persönlichen Eindrücke von den Campingplätzen, die wir im Oktober 2017 auf der Sardinien-Tour besucht und/oder bewohnt haben, und zwar von folgenden:

Unsere besuchten Campingplätze auf Sardinien
  • Centro Vacanze Isuledda bei Porto Cervo
  • Camping Arcobaleno bei Porto Pozzo die St. Teresa Gallura
  • Camping International bei Valledoria
  • Stellplatz Area Attrezzata S`Abba Druche bei Bosa
    • INFO: Besichtigung Stellplatz beim Restaurant Casa del Vento (SP 49)
    • INFO: Besichtigung Parcheggio Camper – Stellplatz Bosa City
  • Camping Village Bella Sardinia bei Is Arenas in Torre del Pozzo
  • Campeggio Torre Chia
  • Camping Le Cernie bei Lotzorai
  • INFO: Stellplatz nahe Livorno zur Übernachtung vor der Fähre in Marina di Pisa

Wahrscheinlich hatten wir uns auch einfach nur viel zu viel von Sardinien erwartet, denn die in den Foren und Gruppen geposteden Fotos von Stränden und Panoramastraßen, Buchten und malerischen Orten waren ja wirklich wunderschön. Dass die Campingplätze, die wir dann schließlich nutzten, unseren Vorstellungen von hübschem, entspannten Campingurlaub so gar nicht entsprachen – war halt dann eine Sache meiner Voreingenommenheit, denn ich hatte erwartet, dass auf einer solch schönen und fast pittoresken Insel auch viele Campingplätze gepflegt, heutigen Standards entsprechend und schön gelegen wären. Wir waren extra im Oktober unterwegs, um den Menschenmassen zu entgehen. Leider hatte ich im Vorfeld keine Zeit zum Recherchieren, deswegen die Überraschung: Ferien in Deutschland und der Schweiz. Viele Kinder, viele WOMOs. Die Fähren retour so was von ausgebucht – und das Mitte Oktober. Dazu kam, dass die Hälfte aller Campingplätze bereits geschlossen waren oder aber gerade im Begriff, zu schließen. Auf den Stränden war allerdings wenig los, und das bei meist tadellosen Badetemperaturen. Auch möchte ich dazu sagen, dass wir mit HUND auf den Stränden nirgends Probleme hatten. Dort wo explizit auch noch im Oktober „Hundeverbot“ stand, legten wir uns halt 200 Meter daneben hin. Ansonsten war auf unseren besuchten Stränden und denen in der Nähe der Camper hundetechnisch kaum was los. Fein.

Strand beim Campingplatz International bei Valledoria

Die vielgerühmten Stellplätze in der „1. Reihe“ mit Blick aufs Meer hatten zwar im Web schön ausgesehen, entpuppten sich aber in der Realität als bessere Sand-Parkplätze ohne jegliche Privatsphäre, oder aber auf Jahrzehnte ausgebucht oder für Hundebesitzer verboten oder, oder, oder. Die meisten Campingplätze waren sowas von verhüttelt mit den verschiedensten Arten von Mobilheimen, dass ich mich fragte, wer hier freiwillig etwa in der Hochsaison „Urlaub“ machen sollte. Zu eng nebeneinander, zu laut, zu ungepflegt, ohne Aussicht. Vorreservieren für den nächsten Tag erwies sich in den meisten Fällen als Ding der Unmöglichkeit, weil keine Antwort per Email oder einfach von 12-16 Uhr per Telefon nicht erreichbar oder doch schon geschlossen oder einfach nur unwillig. Schwer organisierbar von einem Tag auf den anderen.

Aber jetzt zur Sache: Auf diesen Campingplätzen waren wir im Oktober 2017 und das sind meine Erfahrungen und Meinungen dazu:

Campingplätze auf Sardinien, die wir besucht haben.

Fähre mit Hund SardinienWegen der Fährfahrt von Livorno nach Golfo Aranci hatte ich mir im Vorfeld auch viel Sorgen gemacht, weil es das erste Mal war für unseren Hund Coffee. Aber im Endeffekt war das mit Sardinia Ferries wirklich easy: Einmal mit Tages- und einmal mit Nachtkabine – wir haben berichtet.

Würden wir auch genau so wieder machen, aber niemals ohne eigene Kabine, um sich mit Hund zurückziehen zu können. Die Bars und Lounges waren zwar hundefreundlich, aber etwas Rückzugsmöglichkeit muss in der Nacht schon sein, finde ich.

WEITERLESEN: Fähre mit Hund in Sardinien.

Nach der Überfahrt wollten wir in PORTO CERVO einen gemütlichen Kaffee trinken, hatten aber nicht damit gerechnet, in der Nebensaison mit dem Camper keinen Parkplatz zu finden. Camper-Verbot rundum auch in der Nachsaison, na fein. Der Ort selbst war super artifiziell aus der Retorte, wir waren schnell wieder weg. Am Kreisverkehr außerhalb fanden wir eine Pasticceria mit köstlichem Espresso und noch besseren Dolci gleich neben dem Supermarkt. Camperpraktisch.

  • CAMPING Centro Vacanze ISULEDDA. Empfang freundlich, aber uninteressiert. Mit einem unübersichtlichen, winzigen Stellplatz-Plan mussten wir zu Fuß mit Hund über den riesigen Platz irren, um uns mehrere Stellplätze zu „merken“ und dann danach an der Rezeption nochmal vorstellig zu werden. Auf dem Campingplatz gibt es eine unsichtbare Hunde-Demarkationslinie, hinter der Camper mit Hund nicht stehen dürfen. Selbstredend, dass dies alle Plätze waren, die entweder Meerzugang oder Aussicht aufs Meer hatten oder auch nur ein bisserl schöner gelegen waren. Die Platznummern waren unlesbar verwittert auf Steine gekritzelt, Orientierung am Platz null., massenhaft Mobilheime kreuz und quer nah beieinander. Weil es schon spät am Abend war und wir endlich Ruhe haben wollten, nahmen wir einen Platz, der etwas separiert auf einer erhöhten Terrasse lag, nahe einem uralten Sanitärgebäude. Lauwarmes Wasser, keine Klobrillen, kein Klopapier, keine Ablage in der Dusche, alles ungepflegt, dunkel, alt. Beim Spaziergang besichtigten wir dann die vielzitierten Traumplätze in erster Reihe auf den Terrassen am Meer: Ja, wenn man keinen Hund hätte und mit viel Rangieren über teils steile Sandpisten über Stock und Stein und Sand dort stehen könnte mit Blick auf die Klippen und sanitär-autark wäre, mit einem km-langen Stromkabel, ja das wär fein. Leider habe ich keine Fotos von Sanitäranlage und dem unwegigen Gelände, weil ich nach Ankunft an diesem Abend so geschockt, bzw. überrascht von den Verhältnissen dort war, dass mich schon der Gedanke an ein Foto nervte.
    Camping Isuledda
  • Nach der Besichtigung des Capo d´Orso und Kaffeepause in Palau übernachteten wir am Camping ARCOBALENO, der eigentlich schon fast geschlossen hatte.
    Capo D´ORso
    Capo d´Orso

    Weil er aber im Vergleich zum Isuledda so schön leer und ruhig und an Fluss und Meer gelegen war – gefiel er uns. Außer uns nur noch zwei Camper mit Hund, wir verbrachten einen netten ruhigen Nachmittag nur für uns und einen schönen Sunset Abend mit Drinks auf unserer persönlichen Sandbank.

    Der Strand daneben war menschenleer. Die Sanitäranlagen alt, ungepflegt, ausschließlich outdoor und schmutzig. Die WC-Kammern waren so klein, dass ich beim Sitzen mit den Knie an der Tür anschrammte. Duschwasser im Freien und nur kalt. Dafür fast einsam und schön gelegen, netter Besitzer, leerer Strand – war ein guter Tausch.

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Wir fanden einen schönen Badeplatz (Sarraina an der Costa Paradisu): offiziell Hunde verboten, drum lagen alle Hundebesitzer an den kleinen roten Klippen daneben, die ohnehin viel schönere kleine Buchten hatten. Das Klettern und Spazierengehen am Capo Testa (Achtung, Sackgasse, wenig Platz zum Umdrehen) war ein Highlight, danach ein Snack an der Straße in der entzückenden TIKI Bar!

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  • Danach hatten wir (Camping FOCE am 3.10. schon geschlossen) den Camping International Valledoria am Plan: CheckIn war preußischkorrektdeutsch, wir hatten zunächst das Gefühl, Bittsteller zu sein. Mit etwas Wiener Charme allerdings wurde das Infogespräch dann beim CheckIn doch noch etwas freundlicher. Mit einem Golfwagerl durften wir mit Hund und Guide über das Gelände fahren und uns wurden die noch freien Stellplätze präsentiert. Nein, am Meer oder mit Meersicht oder nahe am Meer gabs natürlich nichts mehr. Unser gewählter Stellplatz war dann dafür extrem ruhig und riesig unter Pinien – Stromanschluss muss man jedes Mal telefonisch erbitten, da wird dann extra auf- und abgesperrt, etwas komplex. Dafür der ganze Platz extrem gut durchorganisiert, unser Sanitärkomplex war in die Jahre gekommen, dafür gab es heißes Duschwasser. Info in der Duschkabine: „Heißes Wasser mitnehmen ist verboten“. Ja, ist okay, hatte ich jetzt gar nicht vorgehabt. Kurzer Weg durch die Dünen zum schönen breiten Sandstrand. Offiziell waren dort Hunde verboten, aber die Chefin an der Rezeption informierte uns, dass Hunde durchaus erlaubt wären. Na, uns war es recht.

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Das Restaurant am Platz abends war sehr gut (Cozze!), der Extra Schnaps danach ebenfalls – und reichlich. Anderntags sah ich beim Hundewalk, dass zwei Stellplätze in den Dünen mit Meerblick frei geworden waren. Meine freundliche Anfrage an der Rezeption, ob wir verlängern und einen der Plätze haben könnten für eine weitere Nacht, wurde von der italienischen Angestellten extrem unfreundlich behandelt. Dass ich versuchte, freundlich zu bleiben, hat sie m.E. nochmehr auf die Palme gebracht. Dass ich sie fragte, warum sie so unfreundlich sei, erst recht. Nach vielem Hin und Her, bei dem mir das Gefühl gegeben wurde, dass ich absichtlich Unmögliches verlange und dass ich mein Ansinnen nicht verständlich vorgebracht hätte, wurde mir schlussendlich erlaubt, den besagten Platz mit Tisch und Sessel und Kabel für nachmittags zu reservieren – na Heureka.

Als wir kurz nach 13 Uhr von der Stadtbesichtigung in CASTELSARDO retour kamen, hieß es allerdings: Campingruhe bis 16 Uhr, keine Einfahrten. Ich war geladen. Nur eine Ausnahmegenehmigung von der Chefin machte es uns möglich, unseren reservierten Stellplatz am nachmittag „einzunehmen“ und zu genießen. Und der Platz in den Dünen war wirklich sehr schön — Sunset mit Blick nach Castelsardo, Strand vor der Haustür, Dünen für Hundespaziergänge ebenfalls, Vollmond, für mich ein Traum.

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CASTELSARDO ist einen Ausflug wert, in der Burgruine waren sogar Hunde erlaubt. Parkplätze für Camper gab es in der Nebensaison reichlich an der Einfahrtsstraße, kleine Lokale mit vielen Keilern bei der Kirche mit der tollen Kuppel.

ALGHÉRO war noch schöner, hat mich ein bisschen an Korsika erinnert (TIPP: Flussbaden superromantisch!). Bei der Einfahrt in Alghéro gibts riesige Parkplätze – auch für WOMOs erlaubt. Bei der Einfahrt an der linken Seite standen die meisten, aber wir parkten gratis beim riesigen Parkplatz am HAFEN. Snack Tipp in der Nähe das Parkplatzes vor der Stadtbesichtigung: FOCCACCIA in der Bar Milese und zweimal Espresso doppio – mjam. Wunderschöner Spaziergang an der Stadtmauer und dann durch die Gässchen retour.

Auf der Fahrt nach BOSA (viele wilde Strandzugänge von der Straße aus kurz vor dem Ort) haben wir den Stellplatz beim Restaurant Casa del Vento besichtigt: Die Lage war echt ein Traum, aber kein einziger Quadratmeter war eben, null Ausstattung, einfach nur sehr sehr wild an der Küste gelegen 🙂 Der Stellplatz in BOSA direkt an der Fußgängerbrücke am Fluss war klein und auch von Reise-Bussen okkupiert, null Ausstattung, nur praktisch gelegen.

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  • Wir entschieden uns für den Stellplatz S ÁBBA DRUCHE, der hatte zumindest 4 einfachste Duschen (Münzen!) und 2 Substandard-Toiletten (oder so was ähnliches) und sogar Strom. In der Früh brachte die Chefin Croissants vorbei und der Stellplatz (exkl. Sanitär) selbst hat mir besser gefallen als so mancher Campingplatz. Nett angeordnete, teils terrassierte Platzerln, am dunklen Strand (optimal für Hundespaziergang) gelegen, der Badestrand ebenfalls gleich anschließend. Restaurant etc war schon alles geschlossen. Rundum in der Macchia leider (wie so oft auf Sardinien)  – viel Müll und Dreck. Das Städtchen BOSA selbst war im Oktober etwas verschlafen, aber für einen Morgenspaziergang sehr nett. Auf der Einfahrtsstraße, bevor man den Fluss quert, gibt es einen kleinen regionalen Supermarkt mit vielen selbstgemachten Delikatessen, dort haben wir uns mit Snacks eingedeckt.
Von Bosa nach Putzu Idu

Über die hoch gelegene Basilika Cuglieri und die 7 Fontes (um heilendes Wasser abzuzapfen, ansonsten unspektakulär) fahrend, wanderten wir bei extremen Sturm am weiten weißen Putzu Idu Strand entlang – menschenleer und optimal für unseren Hund.

  • Die Nacht verbrachten wir unter hohen Pinien am Camping BELLA SARDINIA. Wieder mussten wir den Platz erst per pedes erhatschen, um uns einen Platz auzusuchen – einfach reinfahren und aussuchen war nicht erlaubt. Dabei war der Platz recht groß, wiederum mit Unmengen an Mobilhomes, die nah am Strand standen. Die Campingbusse waren nur kreuz und quer in der Pineta erlaubt. Das kleine Sanitärgebäude wieder outdoor und substandardmäßig dreckig (ohne alles, kalt) – das größere nahe der Mobilheime war moderner und warm geheizt, aber auch weit entfernt. Das Restaurant abends am Platz war nett und wie immer grell ausgeleuchtet, freundliche Bedienung, gut besucht – viel aufdringliche Katzen am Tisch. Der vorgelagerte lange und breite Strand war menschenleer und optimal für unsere Hundespaziergänge. In der Hochsaison ist dort sicher alles mehr als überfüllt. Der Campingplatz selbst hat uns jetzt gar nicht so schlecht gefallen – für eine Nacht.
  • Nach einer Pause in NORA (Ausgrabungen nur mit Führung, mit Hund nicht erlaubt) am dortigen Parkplatz (schön für Campingbusse) mit Blick auf die Flamingos – fuhren wir zum Camping TORRE CHIA, von dem wir Wunderdinge gehört hatten. Hatte mir da einiges vom Platz erwartet. Rezeption wieder erst ab 16 Uhr geöffnet – auch gut. Check-In war nur mäßig freundlich, italienisch sprechende Familien wurden ohne Begründung vorgezogen, wir wurden beiseite gestellt zum Warten. Naja. Den Platz hatten wir uns vorsorglich schon vor 16 Uhr „erwandert“ und wussten, wo wir stehen wollten. Von Traum-Platz übrigens keine Spur. Im Gegenteil, außer Sandplätzen, alten Wohnwagenleichen und Schrott sowie ein paar seelenlosen Stein-Bungalows war für uns nicht viel Erstrebenswertes zu finden.

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    Das Wetter war mäßig, deswegen war der vielgerühmte Strand auch nicht so spannend. Das Sanitärgebäude mal wieder unterdurchschnittlich sauber und überdurchschnittlich in die Jahre gekommen, aber wenigstens gabs leidlich warmes Duschwasser ohne Münzen. Das Highlight war das Restaurant am Platz – dafür gibt es ein großes Lob, auch wenn der Kellner erst mit uns warm werden musste.

    Blick vom Torre auf den Strand – bei Schönwetter sehr fein.

     

Anderntags war ein sonniger Sonntag, so konnten wir den Strand doch noch ein bisschen genießen und den Turm erklettern. Dem Vernehmen nach ist der Strand auf der anderen Seite des Turms noch schöner.

Noch ein schöner Strand, der mir wirklich und ganz ehrlich sehr gut gefallen hat, war der Spiaggia DI SOLANAS auf dem Weg nach Villasimius. Schöne Parkplätze praktisch für WOMOs, eine kleine (unfreundliche, aber schön gelegene) Snackbar und ein weißer Traumstrand, Hunde nicht verboten.

  • Der Campingplatz SPIAGGIA DEL RISO bei Villasimius wurde von drei freundlichen Damen (Schweiz?) organisiert, guter Empfang, schnell und flott und professionell. Wieder mit dem Plan zu Fuß über den Platz zum Aussuchen, aber wenigstens waren die Plätze ordentlich beschriftet und sogar tw. mit Reservierungsdaten bestückt, sodass man sich auskannte.
    Der Strand Spiaggia del Riso war quasi nicht vorhanden. Danach bei der Marina (im Hintergrund) konnte man allerdings gut mit dem Hund spielen.

    Allerdings war hier sehr viel los, alles sehr eng – die größten WOMOS müssen ja immer ganz nah bei den Sanitär stehen – weiß der Geier warum. Zwei Strände sind dem Campingplatz vorgelagert, wobei der eigentliche Spiaggia del Riso eine Frechheit ist, weil vollkommen derangiert und richtig „abgebrochen“. Dafür kann man daneben am Strand der Marina gut mit dem Hund spazieren. Der Strand Camulongu allerdings auf der anderen Seite und die dortigen Klippen haben sich hervorragend für ein Bierchen zum Sunset geeignet.

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Der Felsen von ARBATAX eignete sich gut für ein Fotoshooting in der Nachmittagssonne, gab aber sonst nicht viel her. Da war der Badenachmittag am Lido di Orri schon gleich viel genialer. Eine Bucht für uns allein (inkl. Hund), Parkplatz fast vor der Nase, fast einsam – wirklich wunderschön türkises Wasser. Die letzte Nacht vor der verfrühten Heimfahrt (es gab keine freien Hundekabinen mehr auf der Fähre an vier nacheinanderfolgenden Tagen) verbrachten wir am kleinen, nur über eine Piste erreichbaren Camping Le Cernie.

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  • Camping LE CERNIE in Lotzorai, der sich auch schon für die Wintersaison fertigmachte und fast schon geschlossen war. Hübsche, gut beschriftete und ausgeleuchtete Sanitäranlagen und nur ganz wenige Plätze für Camper, weil alles andere mit Mobilheimen zugepflastert war. Viele wilde Katzen und ein langer langer schöner Strand mit einer sehr fotogenen Lagune, an der wir abends noch romantisch und mit Ichnusa Bier den letzten Sardinien-Sunset begingen.
    Der Strand direkt vor dem Camping Le Cernie war abends herrlich. Herrlich leer.

NOCH EIN TIPP: Vor der Fähre Livorno-Golfo Aranci übernachteten wir auf einem Stellplatz in Marina di PISA – einen Abendspaziergang von 5 Minuten von der Marina und der City mit vielen netten Restaurants entfernt. Mehr dazu im Artikel „Fähre mit Hund: Sardinien“.

Stellplatz Marina di Pisa für eine Nacht.

HINWEIS: Nochmals, dieser Artikel spiegelt meine ganz persönliche Meinung über die besuchten Campingplätze und Stellplätze wider.


 

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