Reiseblog: Tiefe Einblicke

Vorweihnachtszeit. Einkaufen, Backen, Arbeiten, Weihnachtsmärkte, mieses Wetter. Alles wie immer. Nur ein kleiner Unterschied: Nach einem halben Jahr wollte ich meinem, nun gut befüllten Blog -mehr oder weniger freiwillig – ein neues Outfit verpassen. Seit diesem Entschluss sind 96 Stunden vergangen. Fazit: Ich bin mal wieder um Jahre gealtert. Ja, hab eh auch ein bisschen was dazugelernt.

Mein Reiseblog tickt auf WordPress

Dieser mein Blog, der Euch aus Australien, aus dem Weinviertel und bislang von meinen Städtereisen berichtet hat, läuft auf WordPress. Und wenn man sich halt vom Webspace über das Layout, Installation und natürlich Content alles selbst hosted, ohne eigentlich Fachfrau dafür zu sein (wofür bin ich eigentlich Fachfrau? Reisen planen? Oder für nix wirklich?) – dann zahlt man schon ordentlich Lehrgeld. Ich kann Euch sagen!

Derzeit träume ich nicht von vielen Geschenken oder Malediven-Urlaub (naja, vielleicht ein bisschen) – nein, ich wache mit html-codes und neuen Ideen auf und gehe nach vielem Kräfte und Nerven zehrenden Herumprobieren am PC abends schlafen. Manchmal fallen mir auch böse Schlagworte wie „Backup“ oder  gar Sicherungskopie ein… Je nachdem, wie erfolgreich mein Gebastel untertags war.

Aber ich bin ja schon froh, dass alle meine hart erschriebenen Beiträge noch da sind. Da fallen Kleinigkeiten im Layout (Schrift zu groß oder zu fett), Unterschiede in der Browser-Ansicht (Momentan performed Chrome besser als Firefox) oder die mickrige A1 Breitbandverbindung in Kronberg nur wenig ins Gewicht.

Ich wüsste ja gerne, wie all die anderen Blogger das so machen: Machen die auch die gesamte Website inkl. Installation, Webhosting, Backup (das böse Wort) etc. selbst und ärgern sich regelmäßig, wieviel Zeit fürs Nicht-Schreiben und Nicht-Fotografieren draufgeht? Oder kaufen sie alles teuer zu und schreiben dann nur superflockig die Beiträge? Ich werde es erfahren.

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