LINZ. Erlebnisse in einer sich verändernden Stadt

by Angelika Mandler-Saul

Was ist LINZ ?  Linz – Donaustadt am Alpenrand (Ganz früher) – In Linz beginnt´s. (Hatten wir früher am Kühlschrank kleben) –  Linz Eine Stadt lebt auf. – In Linz, da stinkt´s (Eher inoffiziell 🙂 Linz (ist) verändert.

Linz verändert.

So wie seine Slogans in den letzten 50 Jahren, so hat sich auch die Stadt Linz verändert. Die Handelsstadt mit dem Salz auf der Traun. Die Stadt mit den Göring Werken. Die Stahlstadt. Die Ars Electronica Stadt. Die Stadt mit der SmogWolke. Die Stadt mit der KlangWolke. Die Universitäts-Stadt. Die Anton Bruckner Stadt.  Womit wir beim aktuellen Slogan wären:   Linz verändert.

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Linz verändert. Wie gemacht für uns Reiseblogger, die wir zwei Tage auf Einladung von LINZ Tourismus in Kooperation mit www.reiseblogger.at hier verbringen durften – schließlich sind auch wir Reiseblogger in unserer Arbeit einer stetigen Veränderung unterworfen. Deswegen bin ich stolz, auch eingeladen worden zu sein – konnte ich doch mal wieder den KollegInnen ein paar Löcher in den Bauch fragen: „Und wie machst DU das genau…?“IMG_5225-2

Linz: Vom Lentos zu den Stahlwelten und in die Altstadt

Ins Lentos habe ich es diesmal geschafft – um dort die im Weinviertel entstandenen Werke von Alois Mosbacher zu entdecken. Soviel mehr hätte es mit der Linz Card noch zu sehen gegeben: Das nigelnagelneue Linzer MUSIKTHEATER, die Ausstellung im Schlossmuseum oder eine Führung in den Stahlwerken.

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Denn auch das ist LINZ heute: Von den Göring-Werken zur Voest und Voest Alpine – heute auch STAHLWELTEN: Besucher-Magnet mit Erlebnisfaktor. Nur etwa 5km vom Hauptplatz entfernt kann man in eine andere Welt eintauchen – Einst Göring-Werke, jetzt Technik zum Erleben und Anfassen. Gar wirbt man in der Stahlwelt mit dem Slogan „Lassen Sie sich verzaubern“. Gewagt – wie ich finde, doch Linz verändert (sich). Aber muss sich – laut Gisela Müller von Linz Tourismus – damit auch beileibe nicht verstecken. Muss ich aber erst testen 🙂

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Die Altstadt, früher verrufen, wird auch aufgemöbelt – allerorten Gedenktafeln. Herrje, wer hier aller geboren wurde oder gewirkt hat! Anton Bruckner sowieso, Richard Tauber und Hedwig Bleibtreu wurden hier geboren und im Kulturzentrum des Ursulinenhof gibts eine Gedenktafel für den hier eingesessenen Jagerstätter. Brückenkopfgebäude, die aus Steinen aus dem KZ Mauthausen gefertigt sind, die Gedenktafeln für die Sudetendeutschen auf der Brücke ….

Allerorten wird informiert, aufgeklärt, erinnert. Linz verändert. Sich. Say Linz, Say Change – so auch der englische Slogan.

Linz: Alle waren sie da. 

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Linzer Torte, Donau und Höhenrausch

Sissi durfte hier in Linz ihren Franzl als Bräutigam empfangen und verliebte sich praktischer Weise auch gleich in die Linzer Torte. Die ich dann übrigens gleich selbst fabrizierte. An jeder Ecke Kultur, rund um das Ursulinenkloster gar ein ganzes neues Kulturviertel – Das OÖ Kulturquartier. Hier startet auch der beliebte Linzer Höhenrausch – Eine Installation hoch über den Dächern der Stadt, jedes Jahr ein bisschen anders, jedes Jahr ein bisschen neu. Aber immer beliebt. Heuer: „Bewegung und Raum“ – faszinierende Videos und bewegte, inszenierte Räume.

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Mit der schönen, nagelneuen LINZERIN (Lounge-Charakter!) machen wir eine ausgedehnte Hafenrundfahrt durch die Werft, Containerhafen, entlang der Erholungsgebiete, dem aufgeschütteten Donau-Badestrand, dem Urfahrener Markt (diesmal grad mit den Hamburger Fischhändlern), dem Donauradweg (der mit den meisten Sternen in Österreich), dem Skulpturenpfad – bis wir zur Traun stoßen.

                           

Linzer Kultur und Superlativen

Stärken dürfen wir uns im hochmodernen Glasaufbau der Schloss-Brasserie am LInzer Schlossberg (schön für Anlässe, Drinks oder auch für einen Touri-Snack zwischendurch), im OÖ Kulturquartier im U-HOF (sehr stimmig abends, wenn „gedimmt“ wird) und im legendären Fischerhäusl aus dem 17. Jhdt. Allesamt schöne Locations, die ich sicher wieder aufsuchen werde.IMG_5228-2

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LINZ liebt seine Superlativen: Der Mariendom fasst mehr Menschen als der Stephansdom (Übrigens kann man sich hier gerne als Eremit einmieten), 50% der City sind Wasser&Grünflächen, es hat das größte Universalmuseum Österreichs an einem Ort (das Schloss-Museum) und das modernste Opernhaus Europas, das neue Musiktheater. Auch das musste ich mir schweren Herzens für den nächsten Besuch aufsparen.

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Aber Linz ist auch nostalgisch: Etwa wenn ich mich an die Zwergerl-Grottenbahn am Linzer Pöstlingberg erinnere. Vor 35 Jahren das Highlight unseres Familienausflugs, heute ein vielgeliebtes und immer noch vielbesuchtes Relikt aus alten Tagen ohne Multimedia-Shows und Lichtspektakeln. Mir gefällt es, wie Linz mit seiner Veränderung umgeht: Es gibt genug, um mit der 3 Tages Linz Karte zwischen Kultur, Geschichte, Sport, Urfahrener Markt sowie Modernität und Technik zu schwelgen, aber auch das „frühere“ Linz, wie ich es in Erinnerung habe, das ist noch da 🙂 Dafür sorgt auch die Pöstlingbergbahn, die immer noch als Adhäsionsbahn die 540hm hinan überwindet – man kann damit jetzt mitten am Hauptplatz beginnen 🙂

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Linz verändert und ist in Bewegung: Mit den „Bubbledays“ – einem Wakeboard Event, dem gut ausgeschilderten Donauradweg, Doggiewalking in der Au gleich nach dem Urfahrener Markt, dem U19 Festival, die Kulturmeile kann man „abjoggen“, die Klangwolke mit dem gleichzeitgen Weinfest (wie praktisch) ist immer noch ein Highlight (und ich habe es IMMER NOCH NICHT erlebt. Leider) und im Brucknerhaus, wo wir einst Michael Heltau um ein Autogramm baten, gibts immer noch Musik aus allen Richtungen nebst Kinderprogramm und Brunch. Die nahe Hafen-City wiederum gibt sich chillig-modern mit Graffitis.

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Achja und dann gibts da noch Herbert, den tollen Hecht: Im Stadtmuseum NORDICO – mit dem wir unseren wunderschönen Kurzaufenthalt in LINZ beschließen durften. Das Austria Trend Hotel am Schillerpark war für unsere Besichtigungen übrigens optimal zentral gelegen!

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HINWEIS: Ich durfte LINZ auf Einladung von Linz Tourismus besuchen. Ich bedanke mich ganz herzlich für diese Möglichkeit, Linz wieder neu kennenzulernen. Die Meinungen in diesem Artikel sind dennoch meine eigenen.


 

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