Exploring Sydney – The 2 of us

Qantas war so nett und hat mir meinen Mann aus BKK gebracht! Erst auf 48 E, dann ein bisschen besser platziert. So unter Pursern hält man zusammen! Sydney und ich haben ihn bei strahlendem Sonnenschein erwartet. Zur Feier des Tages haben wir uns ein Taxi im Morgen-Stau geleistet und am Nachmittag dann gleich die diretissima zur Oper eingeschlagen. Ausgestiegen am Circular Quai, dann noch eine Minute und dann war sie für uns beide da – die Sydney Oper. Noch viel schöner und beeindruckender, wenn man sich ihr zu zweit nähert. Hier gleich die Fotos.

Nach ein paar ausgiebigen Foto-Shootings haben sich dann im Botanischen Garten auch die Ibisse, weißen Kakadus, Papageien und die schwarzen Badeflugentchen eingestellt: Ob wegen uns oder unserem Picknick inkl. der neuen Stubby-Holder – man weiß es nicht. Wir waren dort unter dem Magnolienbaum, bis die Sonne hinter der Skyline von Sydney verschwand. Schön kitschig, aber genauso wars. Und dann mit der Fähre in der Abendsonne unter der Harbour Bridge hindurch zum belebten Darling Harbour. Traumhafte Aussichten und dann ein Spaziergang, mit Abstecher im Asian Foodcourt, nach Hause.

Seitdem waren wir mit Bus und zu Fuß in Sydney unterwegs. Im Sydney Aquarium, im Museum of contemporary Art und auf dem Fischmarkt.  Gestern abend auf einer Dachterrasse in The Rocks den Sonnenuntergang über der Sydney Opera bei einem Pure Blonde genossen und heute um 10:30 ein Höhepunkt unserer Reise. Führung im Opernhaus, das demnächst seinen 40. Geburtstag feiert. Amazing! Schade, dass in der beeindruckenden concert hall momentan nur australische Comedians zu haben sind; wir hätten uns glatt eine Karte geleistet – aber für junk, ne danke. Schließlich haben wir wichtige Opernkenner als Freunde 🙂

Heute nachmittag war reserviert für einen Badenachmittag im vielgepriesenen Bondi Beach. Zum Surfen war der Wind grad recht, für uns war es zu unwirtlich. Und außerdem war die Kulisse ein wenig enttäuschend, Manly hatte mir viel besser gefallen. Zudem das Wetter Szenario „schön hässlich“: Eine Sepia „Die Waltons“ Kulisse – Die Sonne wurde erst orange, dann der Himmel immer gelber bis hin zu rosa. Nachdem dies aber außer uns keinem aufzufallen schien, nicht weiter beunruhigend. Als wir dann aber beim Sundowner an der Bar saßen, war die Sonne langsam dunkelrot am immer mehr schwarzbraun werdenden Himmel – eine richtige dunkle Walze schob sich über das Meer. Plötzlich fingen alle zu fotografieren an.

Daheim im Hotel dann die Auflösung: In den nahen Blue Mountains (wo wir übrigens morgen hinfahren) sind schwere Buschbrände am Wüten; zu dieser Frühlingszeit und bei den starken Winden hier keine Seltenheit. Im Gegenteil, diese Wetter-Phänomene werden immer häufiger. Kein Wunder, die Temperatur schwankt hier so stark- erst hat es 16 Grad, am nächsten Tag bereits 36 Grad, dann kommt der Sturm hinzu und schon ist für ganz New South Wales „Extreme Fire Danger“ ausgerufen. Hab ich schon einige Male erlebt, auch in Südaustralien.

Momentan sind wir aber nach einem köstlichen Beef-Wok wieder im Zimmer, und die morgige Tour ist gesichert. Wir melden uns wieder aus dem subtropischen Darwin oder schon als Camper aus einem der Nationalparks im Northern Territory. Bis dahin have a good one everybody!

PS: An dieser Stelle möchte ich meinen vielen lieben kleinen und großen Volksschülerinnen, Gymnasiastinnen,  Gönnerinnen daheim danken für die entzückenden Briefe, Stundenpläne, Nachrichten, Zeichnungen und Geschenke, die mich über meinen privaten Boten erreicht haben.

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