Ich darf wie folgt vermelden: Seit heute, 7:31 morgens, sind meine zarten Weinviertler Safranpflänzchen für Coffee kein unentdecktes Terrain mehr. Die angrenzende Mojito-Minze hingegen ist für ihn ohne jeden (olfaktorischen oder erdgrabungshinsichtlichen) Belang. Unser Hund hat Frühlingsgefühle – für Blumenzwiebeln und sprießende Jungknospen aller Art. Farbe egal. #coffeetime #frühlingsgefühle.

Voriges Jahr erhielt ich von Pflanzenexpertin Dr. Alexandra R. aus dem fernen Deutschland ein vielversprechendes Päckchen: Eine Amorphus-Knolle (Rufname: Phallus) mit reichlich Erde wurde mir ins Weinviertel gesandt. Die brave Knolle performede letztes Jahr hervorragend, wuchs sich zu einer beeindruckend mannshohen, manchen Mann von der Höhe her etwas verstört machenden Pflanzengröße aus, um im November in sich zusammen zu fallen. Diese Knolle nun, nebst kleinerer Babyknollen wurde dieser Tage von mir umsichtig in Töpfen eingepflanzt in den Garten zum Zwecke der Sonnenhuldigung verbracht.

Dort wurden sie bereits unruhig von einer findigen Hundenase erwartet, die in einer unbeaufsichtigten Millisekunde die vergrabenen Babyknollen für schmackhaft erachtete und ohne weiteren Aufschub seinem hochresistenten Hundemagen zuführte. Nach Rücksprache mit Pflanzenexpertin Alexandra R. dürften die Babyknollen auf der Hundezunge ein wenig moussiert haben.

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Weiters erwiesen sich von hoher kulinarischer Bedeutung  im Frühlingsgarten:

  • Sämtliche Knospen
  • Abgestandenes Wasser im Mini Teich inkl. Seerosen-Snack
  • Verblühte Teichgräser mit möglichst hohem Gatsch-Faktor

Auch die Sache „Erdbewegungen“ wurde von Coffee akribisch weiterverfolgt. An mehreren Stellen wurden Probebohrungen vorgenommen, dazu das Erdreich vorbildlich an anderer Stelle aufgeschüttet, etwaiger nachgesäter Rasensamen ignoriert und schließlich mit Spezial-Ortungsgeräten (Hundenase) Mäusespuren diagnostiziert.

Soweit die Statusmeldung vom Frühlingsbeginn in unserem Kronberger Garten. Heuer mit #coffeetime. Man wird sehen, wie es meinem Kräutergärtlein dieses Jahr ergehen wird. Ich tippe auf Coffee-Vorliebe für Koriander.

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3 comments

Angelika Mandler-Saul 24. März 2014 - 11:38

Hallo Anita. Das ist eine komische Sache mit den Blumenzwiebeln. Seit dem Snack, der auf der Zunge so geprickelt hat, habe ich keine Töpfe mehr im Garten gefunden. Und wegen der Mäuse: Leider waren meine Probebohrungen noch nicht erfolgreich! Aber ich bleib dran! C.

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Anita 23. März 2014 - 15:47

Lieber Coffee! Übertreib’s bitte nicht mit den Blumenzwiebeln – manche sind gar nicht gut verträglich 🙁 Außerdem freuen wir Menschen uns, wenn eine schöne Blume daraus wird – ist schon klar, daß Du das wahrscheinlich bestenfalls zweitrangig findest 🙂 wenn Du gelernt hast, möglichst geländeschonend Mäuse aus dem Garten zu entfernen, hätte ich einen Job für Dich! Lg A.

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andreas 23. März 2014 - 13:51

Hahaha!! Sehr amüsante Geschichte. Und alles ist wahr. Ich war dabei.:-)

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