Die Region zwischen Inn und Donau mit dem Campingbus erkunden? Nichts lieber als das. Kulinarik und Kultur, Ausflüge und Camping – das war unsere Kombination beim Citytrip nach Schärding am Inn dem Eingangstor zur Donauregion Oberösterreich.

Inhaltsverzeichnis
Von Schärding aus in die Donauregion Oberösterreich
Mit Campervan Cicero ging es für uns diesmal quer durchs Innviertel: Unser Basislager war für 4 Nächte die Barockstadt Schärding, und wir können mit Fug und Recht behaupten: Wir haben viel erlebt, ausprobiert und verkostet und hatten dabei dennoch Camping-Feeling pur. Denn der neue Campingplatz in Schärding liegt nicht nur mit Inn-Blick direkt an der Lände, sondern auch in Gehdistanz in die Altstadt und gleich neben dem höchst einladenden Bistro am Inn.

Schärding am Inn gehörte ein halbes Jahrtausend lang zu Bayern, im Mittelalter dominierten hier Leinenweber, Gerber, Seiler und Färber – dazu betrieb man Schafzucht, die für den Nachschub der benötigten Leinen sorgte. Seitdem ist die Tuchschere im Stadtwappen fix verankert – dazu das bekannte blau-weiße Karomuster – wieder Bayern! Nach dem Wiener Kongress war Schärding aber dann endgültig österreichisch.
Der Inn als Transport- und Handelsstraße für das Salz und andere Güter war aber immer schon mindestens genau so wichtig. Bis ins 19. Jahrhundert schipperten hier die Salzschiffer ihre schwere Fracht aus Hallein und Reichenhall stromabwärts nach Passau und weiter (eine Fahrt, für die dank Stromschnellen und Strudel im Inndurchbruch mancher Schiffer nicht mit dem Leben davonkam), und Schärding gehörte zu den wenigen Orten am Fluss, die überhaupt Salz lagern und umschlagen durften. Daher auch die 17 stolzen Bürgerhäuser der Silberzeile, die vom Handelsreichtum jener Zeit erzählen. Soviel in Kürze über Schärding – es lohnt sich also, hier stehen zu bleiben.



Direkt am Inn in der Barockstadt campen: Camping Baumgartner in Schärding
Unser Zuhause auf Zeit für unseren Donauregion Oberösterreich Trip war besagter Baumgartner Camping am Inn, erst 2025 komplett neu angelegt. Und schon nach unserem ersten Abend war klar: Schärding ist als Ausgangspunkt für die Erkundung Donauregion Oberösterreich fast zu gut, um wahr zu sein. Campingplatz, Kulinarik, Flüsse, Kultur, Altstadt und Ausflüge – alles da, so lob ich mir das als Camperin.

Wir haben uns dort von der ersten Minute an wohlgefühlt: Schärding ist ein lohnendes Basislager – ob mit Hotel oder per Camper – und zwar nicht nur für einen kurzen Wochenendtrip, sondern als echte Ganzjahresdestination. Abends ist man in fünf Minuten zu Fuß in der Altstadt – wir haben das ausgenutzt und jeden Tag woanders geschmaust. Am Samstagvormittag lockt außerdem der Markt am Stadtplatz und neben dem Campingplatz verführt das Bistro am Inn zum Sundowner oder dazu, sich das Frühstück auch als CamperIn servieren zu lassen…
Und dann war da noch der Sonnenuntergang. Vom Campingplatz aus lässt sich der Sunset über dem Inn besonders schön genießen – ein Moment, den wir uns am Ende eines jeden erlebnisreichen Tags in der Region gegönnt haben.


Schärding – eine Stadt der Schätze
Schärding trägt 2026 das Motto “Stadt der Schätze”, und wer einmal durch die Gassen bummelt und dabei die Augen offen hält, die vielen historischen Hausschilder, die Zunftzeichen und Gassennamen beachtet, weiß warum. Der Name der Stadt geht ganz weit zurück: 804 taucht sie in einer Passauer Urkunde als “Scardinga” auf und daraus wurde irgendwann Schärding.






Die Silberzeile: Schärdings Postkarten-Motiv
Am Oberen Stadtplatz reiht sich Giebel an Giebel: die berühmte Silberzeile, eine barocke Häuserzeile in buntesten Pastelltönen. 2025 wurde der Platz im Zuge der ORF Show “9 Plätze, 9 Schätze” zum schönsten Platz Oberösterreichs gekürt.

Die Silberzeile ist Schärdings Aushängeschild, aber sie ist auch wie ein Geschichtsbuch. Der Name geht vermutlich auf die reichen Kaufleute zurück, die sich hier ihre Häuser bauten, als der Inn noch eine der wichtigsten Handelsstraßen Bayerns war – sie hatten offenbar die Taschen voller Silberlinge.
Seit unserer Stadtführung mit Hilda wissen wir jetzt auch, dass die Farben der Häuser im Mittelalter keine Spielerei waren, sondern auch Beschilderung: Blau stand für Bäckereien und den Mehlhandel, Rot für die Metzger, Grau für Lederer, Seiler und Weber, Gelb für Wirtshäuser und Brauerein, Grün wahrscheinlich für Weinstuben. Wer lesen konnte oder nicht, spielte damals keine Rolle – die Farbe an der Fassade und auch die Gildenzeichen halfen aus. Über 50 Altstadthäuser stehen heute unter Denkmalschutz, nicht nur jene in der Silberzeile.

Quasi hinter der Silberzeile liegt der Seilergraben, wo einst tatsächlich jene Seiler ihrem Handwerk nachgingen. Die vorne so üppigen Giebelhäuser der Silberzeile zeigen auf ihrer Hinterseite “nur” normale Spitzgiebeln. Von hier aus fällt unser Blick auf die Alte Volksschule – eines der wenigen Gebäude in Schärding, die noch aus Zeiten der Doppelmonarchie stammen.



Durch Schärding begleiten uns nicht nur unsere so kundige Altstadtführerin (und ein paar Holzschafe auf der Innlände bei der Gelateria zur Erinnerung an die Tuchwirtschaft), sondern auch eine Handvoll Mäuse: Die Themenroute Via Scardinga ist 2,5 Kilometer lang und wirklich entzückend und interessant gestaltet. Schilder zum Schmökern und Themenrouten gibt es mehrere in Schärding, zu lesen gibt´s hier immer was – Gut so!






Hochwasser und Salz
Der Inn, der einst Salz, Waren und damit Reichtum brachte, war aber immer auch Bedrohung: Hochwassermarken an den Hausmauern zeigen bis heute Pegelstände, die weit über sechs Meter Normalniveau liegen, zuletzt beim großen Hochwasser 2013.
Beim Jahrhundert-Hochwasser im Juni 2013 stieg der Inn in Schärding auf 10,57 Meter, ein 80-jährliches Ereignis, bei dem große Teile der Stadt überflutet wurden. Bis heute setzen die Schärdinger bei drohendem Hochwasser auf Zillen statt Motorboote, weil sie sich bei Hochwasser und starker Strömung besser manövrieren lassen. Genau deshalb stehen die Sanitäranlagen am Baumgartner Camping in Containern statt fix gemauert – der Inn erinnert die Stadt regelmäßig daran, wer hier bis heute das letzte Wort hat.




Und das wertvolle Salz? Das Salz aus Hall in Tirol etwa wurde über den Inn transportiert, die Fahrt flussabwärts dauerte damals rund 14 Tage – zurück, gegen die Strömung gezogen, waren es 14 Wochen. Kein Wunder, dass die Kaufleute, die vom Salzhandel lebten, es sich leisten konnten, die Silberzeile so herrschaftlich zu bauen.
TIPP: Unsere YouTube Playlist mit Kurzvideos
Schärding Donauregion OÖ — Videos
8 Videos · Playlist auf YouTube ansehen ↗
Gasserln, Grätzl und Charme abseits der Silberzeile
Durch das Wassertor spazieren wir zum Unteren Stadtplatz mit dem St. Georgsbrunnen und dem schönen Fresko, durch das Schlosstor gehts in den Burggraben und zum Schlosspark. Und das Passauertor lag stets abends auf der Spazierroute, wenn wir wieder ein neues Restaurant in der Altstadt testeten. Vom Linzertor flaniert man über den Orangeriegarten retour zum Kurhaus und zur Lände – und wie im mittealterlichen Eggenburg im Waldviertel gibts auch in Schärding ein “Grätzl”.




Vom Inn auf den Schlossberg zu Alfred Kubin
Vom einst mächtigen Schloss Schärding, das die Grafen von Formbach schon im 12. Jahrhundert auf dem Granitfelsen über dem Inn errichtet haben sollen, steht heute nur noch wenig: zwei verheerende Brände im 18. Jahrhundert haben ihm den Garaus gemacht, danach wurde es nie wieder aufgebaut.
Der Spaziergang über die Lände hinauf zum Schlossberg hat sich für uns mehrfach gelohnt: Von dort blickt man auf die Alte Innbrücke und gegenüber auf das ehemalige Kloster der Englischen Fräulein in Neuhaus – ein Bild, das wir während unserer ganzen Zeit in Schärding immer wieder vor Augen hatten, besonders schön aber am Abend, direkt gegenüber von unserem Stellplatz am Camping. Außerdem lässt es sich im Schlosspark im Schatten herrlich verschnaufen – mit Ausblick.



Alfred Kubin, einer der bedeutendsten Zeichner und Buchillustratoren Österreichs, ist mit Schärding und Wernstein am Inn eng verbunden. 1903 zog seine Familie nach Schärding, wo er seine Verlobte Emmy Bayer kennenlernte, die noch im selben Jahr an Typhus starb. Erst 1906, auf dem abgeschiedenen Schloss Zwickledt bei Wernstein am Inn (nur wenige Kilometer donauabwärts), fand er die Ruhe, seinen einzigen Roman „Die andere Seite” zu schreiben.
Das Haus dort ist bis heute nahezu unverändert als Kubin-Haus zugänglich, mit Originalmobiliar, seiner Bibliothek und seinem Werkraum. In der Kubin-Galerie in Wernstein finden sich zusätzlich Werke und Lebensstationen – gut über den Innradweg erreichbar und dort ausgeschildert.
Museen: Klein, aber mit Geschichten
Im ehemaligen Schlosstor, wo früher der Burgwächter wohnte, ist heute das Stadtmuseum untergebracht. Nur einige Gehminuten entfernt, widmet sich das Granitmuseum dem Baustoff, der nicht nur Schärding, sondern sogar den Roten Platz in Moskau pflastert. Aber nicht nur den – auch der Boden des Inns ist reiner Granit, weiß unser Herr Kapitän auf der Inn-Schifffahrt anderntags. Und in der SchlossGalerie zeigen wechselnde Ausstellungen zeitgenössische Kunst.
Die Innlände: Schärdings Flanierpromenade zur Orangerie
Mein erklärtes Lieblingsplatzerl in Schärding – abgesehen vom Campingbus mit Ausblick – war die Innlände. Entlang der Promenade erzählen die besagten Infotafeln der “Via Scardinga” an 22 Stationen kleine, teils schaurige Geschichten: was blühte unehrlichen Bäckern, wenn ihr Brot zu leicht war? Das Bäckerschupfen, bei dem sie in einem Käfig auf einer Wippe ins Wasser getaucht wurden. Seit der Landesgartenschau 2025 warten hier außerdem die schnuckeligen hölzernen Wackelschafe: Auf Kinder oder auf uns, wenn wir mit unserem Schleckeis abends vom Gasthaus retour zum Campingplatz flanieren. Auch das überdimensionale Herz als Fotopoint und der schöne Pilgerrastplatz liegen auf diesem Weg.

Ein Ort, an dem man gar nicht merkt, wie schnell die Zeit vergeht: die Orangerie an der alten Stadtmauer. 1884 vom Bierbrauer Georg Wieninger als Gewächs- und Gärtnerhaus gebaut, später von den Barmherzigen Brüdern übernommen, wurde es 2003 als Café, Restaurant und Vinothek wiederbelebt. Davor liegt ein kleiner Barockgarten und seit der Landesgartenschau 2025 eine Parkerweiterung mit Kunst, Blumen und Bankerln.

Schärding als spiritueller Kreuzungspunkt
Schärding liegt nicht nur an großen Radwegen, sondern auch dort, wo sich gleich vier Pilger- und Themenwege treffen: der Jakobsweg, die Via Nova, der Weg des Buches und der neu entstandene Frauenkraftweg. Der Jakobsweg führt hier auf seiner Route zwischen Passau und Salzburg durch, die Via Nova verbindet Kelheim in Bayern und Pribram in Tschechien mit dem Wolfgangsee im Salzkammergut – zwei ganz unterschiedliche europäische Pilgertraditionen, die sich ausgerechnet an der Innlände die Hand geben.


Radtouren und Schifferlfahren
Kultur und Kulinarik sind schön und gut, aber Abwechslung in Form von Bewegung muss sein. Auch das geht in Schärding, das direkt an einem Wandernetzwerk und an mehreren Radwegen liegt. Der bekannteste ist natürlich der Innradweg, der von Maloja bis nach Passau führt. Der Einstieg befindet sich direkt beim Camping Baumgartner. Passau ist damit nur ein Stündchen Radfahrt entfernt, es lohnt sich einen Radler-Tagesausflug von Schärding einzuplanen, denn Passau ist eine Welt für sich (dort startet die Donaulimes-Welterbe-Radrunde). Ich habe mir eine Achter-Runde als Kombi zwischen Innradweg und Inntalradweg zusammengestellt. Von Schärding gehts aber auch in vielen Themenrouten rüber an die Donau zum Donauradweg.

Das Panoramaschiff und das Erste Brauereischiff Europas bieten Ausflugs- und Themenfahrten durch den Inndurchbruch Richtung Passau an. Die Fahrten gehen durch das Naturgebiet des Unteren Inn mit seinen Wäldern, Burgen und Dörfern bis zum Kraftwerk Passau-Ingling, wo gewendet wird. Weißwurstfahrt, Knödelfahrt oder Bierfest mit Bierbrauen an Bord? Kein Problem, wir sind ja im Innviertel. Stichwort: Kanonenbräu.




Das Auto oder der Campervan kann also getrost noch einen Tag stehen bleiben, denn in der Donauregion Oberösterreich hat das Auto oft Pause: Es gibt reichlich E-Bike-Ladestationen, den Donausteig mit 450 Kilometer “Wanderglück” sowie Angebote mit Gepäcktransport. Urlaub vom Auto quasi.
Kulinarische Einkehrtipps für Schärding
Die Schmankerlführung mit Hilda durch die Altstadt war nicht nur lehr-, sondern auch kalorienreich. Erste Station war das Wirtshaus zur Bums’n, das “Wohnzimmer” von Schärding – der Name kommt übrigens von den Bierfässern, die früher über den schiefen Holzboden ins Haus gerollt wurden und erst an der Budl mit einem ordentlichen “Bums” zum Stehen kamen. Ein typischer “Obazda” und ein Verhackert´s mit reichlich Zwiebel und Brot, dazu unser erstes Baumgartner Bier (Verkoster Andreas war höchst angetan) sowie ein Innviertler Most für mich. Genau die richtige erfrischende Zwischenstation auf einer Altstadtführung, dazu die wissende Hilda, die ich alles fragen konnte in Sachen Schärding. Zweite Station der Schmankerltour war das Bistro mit Kaffee, Süßigkeiten und einem Eiskaffee direkt an der Silberzeile.





Am ersten Abend schwelgten wir in Falstaff-Welten: Wir waren zum Essen bei Lachinger’s Kitchen & Wine, ausgezeichnet mit 2 Falstaff-Gabeln und 85 Punkten – und das in Schärding! In der Silberzeile gelegen, aber auf der rückwärtigen Terrasse ganz abseits der Menschenmassen, mit Blick auf die alte Jubiläums-Volksschule (gebaut zum 40. Thronjubiläum von Kaiser Franz Joseph) verbrachten wir den ersten stimmigen Abend in Schärding – dazu wunderbare Spritz-Variationen und – eh scho´ wissen – ein hiesiges Bierchen für den Chauffeur.






Bei unserem Ausflug in die WaldEntdeckerWelt in Kopfing haben wir in der Waldküche eine waldinspirierte grüne Spezialtageskarte entdeckt, mit vielen vegetarischen Varianten – gut, dass nach unserer “Besteigung” des Baumkronenpfads eh grad Mittagszeit war.
Und beim Schütz Art Museum in Engelhartszell durfte natürlich auch das Museumscafé mit den Jugendstil-Sitzgelegenheiten nicht fehlen. Hund Coffee mimte dort nicht gerade den Kunstliebhaber, dennoch wurde ihm ungefragt und liebevoll ein gefüllter Wassernapf vor die desinteressierte Schnauze gestellt.
Und ins Museum durfte er auch mit rein!

Abends ging’s in Schärding in die Tapas-Bar Seven direkt an der Silberzeile, wo ordentlich was los war – wir haben uns durch die Tapas-Karte durchgekostet.
Beim Stift Engelszell in Engelhartszell durfte eine Likörverkostung nicht fehlen, ein kulinarischer Pflichttermin nach einer Klosterführung. Wofür gibt es schließlich die geheimen Rezepte der Trappisten? Eben!
Auch auf dem Wasser wird man verwöhnt: An Bord der Innschifffahrt gibt’s eine der umfangreichsten Bordmenükarten, die ich je auf einem Ausflugsschiff gesehen habe, dazu ein schnelles, freundliches Service. Hier wurde auch mal wieder verkostet, ich sage nur Kanonenbräu. Mit einer Brez´n – Jause, so wie es sich gehört im Innviertel nahe Bayern.
Gefrühstückt haben wir am letzten Morgen nicht am Campingplatz mit Löskaffee, sondern höchst agreabel in der Orangerie auf dem Gelände der früheren Landesgartenschau. Ein schöner Ausblick von der Terrasse mit dem historischen, Schönbrunner-gelben Ambiente im Hintergrund – was für ein Abschluss unserer Tour durch die Donauregion Oberösterreich.





Genuss-Kompass
Unsere Kulinarik-Stationen auf einen Blick
Wirthaus zur Bums’n – Innviertler Wirtshaus-Klassiker, Obazda & Verhackert´s, urig bis laut
Bistro-Stopp der Schmankerlführung – süßer Ausklang mit Kaffee, zweite Station der Tour
Lachinger’s Kitchen & Wine – 2 Falstaff-Gabeln, ruhige Terrasse, tolle Spritz-Karte
Gelatissimo an der Lände – Eine-Frau-Eiskiosk von Ingrid Garibaldi, 20 selbstgemachte Sorten
Seven – Tapas-Bar direkt an der Silberzeile, quirlig, zum Durchkosten
Waldküche Kopfing – grüne Spezialtageskarte, viel Vegetarisches, mitten im Wald
Museumscafé Schütz Art Museum – Jugendstil-Ambiente, hundefreundlich
Likörverkostung Stift Engelszell – Klosterliköre und Eierlikör kosten & mitnehmen
Orangerie – Frühstück im historischen Gartenhaus, Schönbrunner Gelb, Terrasse hundefreundlich
Innschifffahrt Bordküche – überraschend große Karte, schnelles Service an Bord
Bistro Baumgartner am Campingplatz – Frühstück, Waffeln & Sonnenuntergangs-Drink mit Hund
Und last, but not least: das Bistro direkt beim Baumgartner Camping. Dort sitzt man mit den Füßen quasi im Sand und auf Liegestühlen im Schatten oder gemütlich am Tisch. Ob zum Frühstück, Nachmittagssnack oder bei Kaffee und frischen Waffeln – das Baumgartner Bier ist auch hier immer in Bestellweite. Der Hund darf hier natürlich mit, und als Camper kann man kann sich sein Frühstück auch einfach zum Mitnehmen für den Stellplatz bestellen und abholen. Besonders schön: abends bei einem Drink und Sonnenuntergang abhängen und dann einfach rüber zum Camper “heimgehen”.

Zum Eisessen kamen wir allabendlich kurz vor Ladenschluss (im wahrsten Sinne des Wortes) auf der Lände last-minute bei Gelatissimo vorbei. Grad noch gschafft. Betrieben wird das Standl von der “Schärdinger Eisfrau” Ingrid Garibaldi, die 20 Sorten selbst produziert – für die Landesgartenschau 2025 hat sie sogar eine eigene Kreation erfunden, “fiorellino” (“Blümchen”).
Unterkünfte in Schärding finden
Hoteltipps für Schärding
Wer’s ruhig und auf Gesundheit ausgerichtet mag, landet fast zwangsläufig beim Kurhaus der Barmherzigen Brüder: ein ehemaliges Kloster, seit 1931 als Kurhaus in Betrieb, heute mit Kneipp, Ayurveda und TCM unter einem Dach. Die Ayurveda-TherapeutInnen stammen allesamt aus Kerala!
Und Familie Gugerbauer führt schon in dritter Generation ihr gleichnamiges Gesundheitshotel mit Balkonzimmern mit Blick auf den Fluss und einem Spa. Hier kann man Fasten in allen erdenklichen Varianten und Zeiträumen.
Mitten in der Altstadt wiederum schläft man im Stadthotel Schärding in einer ehemaligen Spitalskirche aus dem Jahr 1490, eines der wertvollsten gotischen Bauwerke der Stadt, und man merkt es den alten Mauern an, auch wenn drinnen längst moderne Zimmer eingezogen sind (so ein Frühstück unterm gotischen Gewölbe hat schon was).
Stadthotel Schärding
Übernachten in der ehemaligen, 1490 erbauten Spitalskirche – historische Mauern treffen modernes Design, mitten in der Altstadt.
* Affiliate-Link, keine Mehrkosten für dich
Noch ein Tipp für Gesundheit und Wohlbefinden in der Donauregion: Traditionelle Europäische Medizin genießt man im CURHAUS der Marienschwestern, ob in Bad Mühllacken oder Bad Kreuzen, dem 1. Wanderdorf Oberösterreichs. Und auch das IKUNA kennen wir von unseren Besuchen mit den Kids, als es damals noch “nur” die Tipis gab. Mittlerweilen ist es zu einem Naturhotel mit Naturerlebnispark geworden, mit Piratenwelt, Campingplatz, Schwimmbad, Sauna, Dschungel und Wasserwelt.
Nur eine gute Autostunde entfernt liegt das River Resort Donauschlinge in Schlögen, eines meiner Geheimtipp-Hotels für hundefreundliche Übernachtungen direkt an der Donau.

DONAU.Erlebnis Card Oberösterreich
Ausflüge von Schärding in die Donauregion Oberösterreich
Die Donauregion Oberösterreich erstreckt sich in etwa von Schärding nach Passau nach Engelhartszell und die Schlögener Schlinge bis nach Grein an der Donau in den Strudengau. Dazu gehören aber auch Orte abseits der Donau wie u.a. Eferding, St. Florian mit dem Stift, Bad Mühllacken und Bad Kreuzen.
Wer auf der Suche nach überhaupt hundetauglichen Zielen in Oberösterreich ist, wird in meiner Übersicht zu Ausflügen in Oberösterreich und in meiner Link-Sammlung für Hundeurlaub in Österreich fündig.
Mehr zu den beliebtesten Ausflugszielen in der Donauregion und unseren Aktivitäten gibts im Artikel: Tipps für Ausflüge in der Donauregion.
Die Donauregion Oberösterreich reicht von Passau bis Grein und vereint Radweg, Donausteig und historische Städte wie Schärding. Hier findest du alle offiziellen Infoquellen auf einen Blick.
Website: donauregion.at
Interaktive Karte: Orte, Rad- & Wanderwege
Top-Ausflugsziele: Highlights der Region
Radfahren: Donauradweg Passau–Grein
Römersiedlungen: UNESCO-Welterbe Donaulimes
Gästekarte: DONAU.Erlebnis Card
Dieser Artikel ist eine entgeltliche Kooperation mit der Donauregion Oberösterreich und Oberösterreich Tourismus. Meine Eindrücke und Empfehlungen sind wie immer meine eigenen.
