#Innradweg14: Schwaz hat´s.

…Nämlich sehenswerte Burgen und Schlösser. Fast hätte es nicht geklappt mit mir und der Burg Freundsberg. Das lag an den geheimen Tücken des #innradweg14. Dann ging aber doch alles gut aus: Ein spätabendliches Knödel-Tris  im Schloss Mitterhart und die schönste Frühstücksterrasse des Innradwegs ebenda; sowie ein abenteuerlicher Aufstieg zur Burg Freundsberg mit vielen Einblicken. Denn wenn man es am wenigsten erwartet, wird man am meisten überrascht. Find ich halt.

In der Abendsonne hoch oben über Schwaz in der Silberregion-Karwendel an einer warmen, windgeschützten Burgwand zu sitzen – ist nicht die schlechteste Art, einen abenteuerlichen Radl-Tag am Innradweg ausklingen zu lassen. Bevor ich aber den Sonnenuntergang über Schwaz bewundern kann, werde ich vom guten Geist der Burg noch herumgeführt – und zwar durch die hochzeitlich geschmückte Kirche, den Kapellenplatz mit der wohl tollsten Aussicht für eine Agape überhaupt und dann noch durch weitere 5 Etagen des Burgturms.

Dass die Burg noch einen zünftig gemütlichen kleinen Innenhof hat, versteht sich fast von selbst. Hier  oben kann man bei Pächterin Julia Spiß gut schmausen, in ausgefallenem Ambiente feiern oder  einfach nur hängen bleiben.  Die Geschichte kann man nachlesen, Fotos sagen mehr:

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Die Burg stammt aus dem 12. Jahrhundert und das oberste „Stockwerk“ hat ein Landesfürst quasi als Penthouse noch draufgesetzt: Das ist heute die Trinkerstube mit Küche und Schlafzimmer nebst WC in schwindelnder Höhe – mit einem fulminanten Ausblick auf Schwaz, die umliegende Bergwelt und mit einem kleinen Erker, in dem mir die von Julia so zuvorkommend hergerichtete Speckjause und ein Apéritif nach den Radler-Mühen des Tages genau recht kommen.

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Ganz unten gibts das „Verlies“, das aber so gemütlich aussieht, dass ich sofort dort mit meinem Mann eine Flasche Weinviertler DAC köpfen würde. Man kann dort aber auch Meetings abhalten – wer das lieber hat 🙂 Weiter oben gibts dann noch den Rittersaal, der Feiern bis 40 Personen beherbergen kann, Museums-Etagen und einen Ausstellungsraum für Kunst und Kultur.

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Immer höher steigen wir über die uralten Holzstiegen hinauf – und immer noch ist der Turm nicht aus. Wer weiß, wo er hinschauen oder hinhören soll, findet die kleinen Käuzchen, die sich hier eingenistet haben, Turmfalken schießen vor den Fenstern vorbei und irgendwo im Dachgebälk gibts auch noch Fledermäuse. Angeblich. Aber ich glaube das alles gerne, denn mir gefällt die ganze Burg so gut, dass ich schon heimlich einen Anlass suche, um die Family hierher zu lotsen. 🙂

Denn für Feiern, Hochzeitungen und andere Events ist die Burg Freundsberg gut gerüstet – bei Kerzenschein eine Weinverkostung in der Trinkerstube mitzuerleben – da wär ich gleich dabei.

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Doch dieser Burg nicht genug: Als ich anderntags auf die morgendlich warme und sonnige Fluss-Terrasse des Schloss Mitterhart trete – wie immer ein wenig in Eile – würde ich auch gern länger als für zwei Tassen Kaffee bleiben. Denn mitten in einem Rosengarten sitzt man hier vor dem schönen Schloss in einer Frühstücks-Idylle, die man am liebsten den ganzen Tag nicht verlassen möchte.

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Aber wie immer muss ich weiter – der #innradweg14 ist noch lang – von der Silberregion-Karwendel bis Passau.

 

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