Adelaide: Bin mit´n Radl da!

Hallo Follower, Friends and Family – nochmal aus Adelaide, Southern Australia! 6 Tage hab ich nachzuholen, zu erzählen gibts genug: Geburtstag mit Radtour in Adelaide, Backpacker Tour ins Outback, Sleeping under the stars. Let’s start!

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Der erste Tag in ADL stand mal wieder unter dem Motto: Wie werde ich nicht gleich bis auf die Haut nass – Wie kann man einer Verwehung am besten entgehen?

Meine persönliche Lösung: Art-Gallery, Kaffeetrinken, Shopping Mall, Central Markets, Chinatown. Das war der erste Tag. Mein erwähltes Hotel hier nennt sich u.a. „boutique“ (was hier „besonders schön und vielleicht auch ein bissl älter als 20 jahre, also historical“ bedeutet), hat gratis WLAN, Laundry und Guest-Kitchens auf der Etage. Luggage kann ich auch deponieren während der Outbacktour, kleines breakfast – wohlfeil. Sehr erfreulich und angenehm hier zu wohnen. Ein Snack aus dem IGA Supermarket um die Ecke, schnell hier in der Kitchen aufgewärmt, so lob ich mir das. 🙂

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Meinen 42. Geburtstag habe ich also heuer allein in Adelaide verbracht (letztes Jahr Südafrika an der gardenroute): Nach einem Online Gutenmorgengruß meines Mannes aus Kronberg inkl. Video, das ich frühmorgens noch genießen durfte, gings dann zum Backpacker Hotel um die Ecke: Die verleihen gratis Citybikes und was soll ich anderes tun an meinem Geburtstag als Radfahren? Eben! Schließlich heißt mein Blog ja (noch): „Vom Reisen und Radln“. Zuerst zum Botanischen Garten, dann weiter in eine Ausstellungshalle über den Australischen Wein (netter Versuch, aber als Weinviertlerin….) und dann über den Radler-Highway ans Meer. Das war der Plan.

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„Bike-Way“ nennt sich die Strecke entlang der Straßenbahn (!), die nach Glenelg, (ein so meint der Reiseführer „bezauberndes historisches Küstenstädtchen“) führt. Da dorthin auch viele Baustellen führen, bin ich nicht nur einmal in wohgesitteten südaustralischen Vorortwohngebieten gelandet.

Und das sieht hier so aus: Ebenerdiger niedriger Bungalow – mit Vorliebe inkl. Arkaden, Vorgarten, leuchtend rote Bottle-Brush Bäume allerorten (dieser rote Pfeifenputzerbaum, der bei uns immer eingeht :-), Einfahrt für zwei Autos, kein Mensch im Garten. Um ehrlich zu sein: Echt öde.

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Aber ich konnte mich an den Gleisen orientieren und so war ich dann nach gefühlten 50 Kilometern und den mich ewig begleitenden Hackwinden mit Gegenwindcharakter –  im bezaubernden Küstenstädtchen. Da war dann plötzlich die Hölle los: Sonne, Meer, Möwen, ein langer Jetty (Steg aufs Meer) und Fast Food und Menschenmassen an Touris. Genau das Richtige für einen Foto-Zwischenstopp 🙂

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Retour gings dann flotter nach Adelaide, im Eilzugstempo auf die Rundle Street zum windowshopping. Im Pub habe ich mir dann noch einen Sundowner empfehlen lassen: „Coopers Pale“ in der Abendsonne – das wars dann auch schon. Einen Snack für abends im Zimmer mitgenommen, Radl retourniert und abends dann im Hotelzimmer – großartiges Umpacken stand mal wieder am Programm.

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Denn der Plan war: Am 4.10. um 7 Uhr werde ich von den „Groovy Grapes“ abgeholt für 3 Nächte im Outback mit einer bunt zusammengewürfelten Reisegruppe.

Wie bunt die Truppe sein würde, ahnte ich allerdings am Vorabend noch nicht. Also das Nötigste in meinen schon arg mitgenommenen Rucksack gepackt, die Tramper Handtasche und dann noch das unvermeidliche IGA (Supermarkt) Sackerl für die Busfahrt. Solcherarten prepared wurde es dann der 4. Oktober und es konnte losgehen. Aber das ist dann die nächste Geschichte.

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Ein paar Adelaide Fotos vorab…


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