100 Jahre Ölmühle Fandler in Pöllau – Grund genug für einen Besuch zum Jubiläum. Ich durfte in die Produktion reinschauen, war bei einem Kochkurs dabei und hab mich durch die Öle gekostet. Hundert Jahre Fandler-Öle, vier Generationen, eine Familie.

Inhaltsverzeichnis
Wer Öl sagt, muss Fandler sagen: 100 Jahr-Jubiläum 2026
Was passiert eigentlich in einer Ölmühle – und was genau haben Omega-3, Protein und Presskuchen damit zu tun? Und mal ehrlich: Gibt’s überhaupt noch andere Öle als die üblichen Verdächtigen aus dem Supermarktregal und das heißgeliebte Olivenöl? Bei Fandler liegt Leinöl-Duft in der Luft, die Chefin hat Öl im Blut, und wir haben an die 20 (!) kaltgepresste Bio-Öle verkostet, jawohl.
Ölmühle Fandler
Familienbetrieb seit 1926 im Naturpark Pöllauer Tal, Oststeiermark. Julia Fandler führt das Unternehmen seit 2006 in vierter Generation.
- 🫙Sortiment: rund 40 Öle, davon über 20 Bio, dazu Mehle, Salze, Essige.
- ⚙️Herstellung: traditionelles Stempelpressverfahren, kaltgepresst, ungefiltert.
- 🍳Vor Ort: Ölpräsentation mit Verkostung, Kochkurse, eigener Shop.
- 🎉2026: 100-jähriges Jubiläum der Ölmühle.
Auf geht’s in die Oststeiermark, wo seit einem Jahrhundert gepresst wird, was das Zeug hält – wir sind zu Gast in Pöllau: 100 Jahre Ölmühle Fandler.


Gewohnt haben wir – in altbewährter Weise im wunderbar gastfreundlichen Bio-Natur Resort Retter, das für mich so viel mehr ist als ein Hotel.
Zu Fuß unterwegs in Sachen Ölmühle
1926 kaufte Martin Schirnhofer die Sommerhofmühle im Pöllauer Tal. Das Geld dafür lieh er sich von seiner Schwester in Knittelfeld – und weil die Online Überweisung 1926 noch keine Option war, marschierte er die rund 110 Kilometer zurück nach Pöllau, das Geld zum Erwerb der Mühle im Rucksack.


Seine Tochter Juliana übernahm mit 14 Jahren die Pflichten am Hof, nach dem frühen Tod ihrer Mutter. 1950 heiratete sie den Zimmermann Josef Fandler, 1953 kam Sohn Robert zur Welt. Der stieg 1971 in den Betrieb ein und brachte ihn ordentlich in Fahrt: neue Maschinen, mehr Mitarbeiter, mehr Ideen. Die Konterfeis von Juliana und ihrem Mann zieren übrigens die schönen 100 Jahre Fandler Jubiläumsölflaschen – ich durfte die Juliana Variante mit Walnussöl mitnehmen, danke!
In den späten 1980ern schwang sich Robert Fandler mit seinem Cousin dann “schon” aufs Fahrrad und klapperte mit seinem Köfferchen die großen Städte Österreichs ab, um den Handel von den Fandler-Ölen zu überzeugen. 1987 presste er die ersten Öle aus kontrolliert biologischen Rohstoffen – zu einer Zeit, als “Bio” noch lange kein Massentrend war. 1994 stieg Tochter Julia ins Unternehmen ein.

Sie hat Öl im Blut: Chefin Julia Fandler
Nach Roberts frühem Tod 2006 übernahm sie die Ölmühle als Eigentümerin und Geschäftsführerin, in vierter Generation. Über 30 Jahre später und zum 100. Geburtstag ihrer Ölmühle, führt sie uns durch den Betrieb. Dabei gibt sie authente und ehrliche Einblicke in ihr Leben rund um die Bio-Öle. Aus dem eher landwirtschaftlich geprägten Familienbetrieb formte sie mit ihrem Team eine moderne Ölmühle – neues Flaschendesign, neues Logo, tolle Etiketten, Schauküche und ein ansprechendes, helles Shop mit gut geschulten MitarbeiterInnen, die allesamt von den Produkten mehr als überzeugt sind. So wie die Chefin, eh klar.



“Ich bin von der Bio-Produktion zu 100 Prozent überzeugt”, sagt sie über ihre Philosophie. Einen Esslöffel Leinöl pur oder übers Müsli gönnt sie sich täglich selbst. Für sie gab es viel zu tun: Die Vergrößerung von Produktion und Lage, Neubau des Firmengebäudes und Neuentwicklung weiterer Bio-Öle und der Mehle. Sie denkt in Generationen, plant ganzheitlich und produziert Bio – im Einklang mit der Natur. Zu Recht stolz ist sie auf ihre teils sehr langjährigen MitarbeiterInnen, auf das familiäre Miteinander und das gemeinsame Ziehen an einem Strang – Richtung hochwertigster Bio-Öle.
Und was ist das Beste zum Neutralisieren der Zunge und des Geschmacks nach der Verkostung von vielen, vielen Ölen? Ein kühles Bierchen, so sagt die Chefin. Und in Sachen Öl glauben wir ihr alles – Julia Fandler hat quasi Öl im Blut. Ihre Pressmeister neutralisieren bei der Arbeit allerdings mit Zitronenwasser.





FAKTENBOX
📋 Ölmühle Fandler auf einen Blick

Vom Kern zur Flasche: So entstehen die Fandler Öle
Bis eine Flasche Fandler-Öl im Regal steht, durchläuft sie mehrere Stationen: vom Einkauf und Lager in die Ölmühle, weiter in die Stempelpresse, von dort in die Tanks, zur Abfüllung und schließlich ins Shop. Grundprodukte wie Kürbiskerne oder Walnüsse werden bereits schalenlos eingekauft. Hanf- und Sonnenblumenkerne dagegen werden erst im Betrieb entschält, weil die Schalen bittere Gerbstoffe enthalten, die dem Geschmack schaden würden. Danach werden die Rohstoffe zerkleinert und erwärmt, danach im Stempelpressverfahren ausgepresst.
Geprüft wird das Produkt immer wieder von Hand: Wie lange etwa der Leinsamen erwärmt werden muss, das kann ein erfahrener Pressmeister hören – er reibt die warmen Leinsamen zwischen den Fingern und kann so erkennen, wann es weitergeht zur Presse. Die Öle sind kaltgepresst nur durch mechanische Verfahren.

So entstehen etwa 12 Liter Leinöl pro Pressvorgang in 45 Minuten. In drei Pressräumen können täglich etwa 1000 Liter Öl hergestellt werden. Ungefiltert und unraffiniert wird danach abgefüllt, die Öle klären sich davor übrigens von selbst – nur das klare Öl darf dann in die Flasche.



Was früher dann als Presskuchen an Tiere verfüttert wurde, wird bei Fandler heute weiterverarbeitet: fein gemahlen und gesiebt werden daraus acht Sorten proteinreiche, glutenfreie Bio-Mehle. Kürbiskern- und Leinsamenmehl eignen sich gut für Brot, Haselnuss- und Mandelmehl für Desserts.
🌿 RETTER Bio-Natur-Resort
Direkt im Naturpark Pöllauer Tal, nur wenige Minuten von der Ölmühle Fandler entfernt.
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Löffel für Löffel: Öle verkosten kann ich jetzt
Eine Ölpräsentation mit Verkostung gehört ohnehin für jeden Besucher zum Standardprogramm – es gibt auch Infos zu Rohstoffen und Produktionsweise, danach darf alles verkostet werden. Im Schauraumbereich zwischen Shop und Leinöl-Produktion (mit Sichtfenster) kann man alle und zwar wirklich alle Öle verkosten, bevor man sie kauft. Die MitarbeiterInnen sind allesamt perfekt geschult, geben Tipps zum Kosten und zum Kochen und machen auf Nuancen aufmerksam, die man allein vielleicht gar nicht erschmeckt hätte.


Ein Löffelchen in die Hand und schon gehts los zur ersten Gruppe der Verkostungsöle – jene mit den meisten Omega3 Fettsäuren: Chia-Öl, Camelina-Öl und Lein-Öl. Die sollen immer kalt verwendet werden, damit das Omega3 nicht zerstört wird, etwa im Porridge, im Smoothie oder auch in Salaten.

Das echte Steirische Kürbiskernöl etwa entsteht mit gerösteten Kürbiskernen und mit Salz. Andere Kürbiskernöle schmecken “erdiger”, mehr nach Kürbiskern vom Feld. Wir kosten, staunen, plaudern, und manche von uns hat zum ersten Mal im Leben Camelina Öl am Löffel, Leindotteröl.
Kühl und dunkel – aber nicht im Kühlschrank sind Öle zu lagern, Ausnahme: Das Leinöl hält sich nur im Kühlschrank und hat als einziges der Öle eine kurze Lebensdauer. Die traditionellen Salatöle wie Sonnenblumen, Raps und Distel verkosten wir genau so wie die schweren Öle und die Fruchtkernöle, die eher marzipanlastig sind – etwa Marillenkernöl oder Kirschkernöl.
💡 Auch ohne Kofferraum-Platz EINKAUFEN!
Radfahrer:innen und Camper:innen ohne Stauraum kommen bei Fandler trotzdem auf ihre Kosten: Vor Ort in Ruhe verkosten, die Lieblingsöle auswählen – und die Ölmühle schickt das Paket bequem nach Hause.
Wenn die Chefin vorbeikommt, gibts noch mehr Infos und Einblicke. Sie kennt ihre Öle wie ihre Familie hat man den Eindruck… Die Herstellung des Macadamia-Nussöls sei besonders speziell, sagt Julia Fandler. Gerade bei diesem Öl merke man sehr schnell, ob es korrekt und mit Wissen seitens des Pressmeisters hergestellt worden sei. Es dürfe auf keinen Fall nach Fett schmecken.




Sehr speziell: Das Schwarzkümmelöl, kräftig und pfeffrig im Abgang :-) Dazu hat es noch mehr Eigenheiten: Es wird beim Brotbacken oder auch in der orientalischen Küche verwendet und soll auch bei Allergien und Verdauungsproblemen helfen.
Fandlers zum Zuschauen: Videos
Kulinarik rund um die Ölmühle Fandler — Videos
5 Videos · Playlist auf YouTube ansehen ↗
40 Öle und die cleveren Protein-Mehle
Der Fandler-Sortenreichtum ist über die Jahre kontinuierlich gewachsen: Aktuell gibt es über 20 Bio-Öle, dazu kommen rund 16 klassische, nicht-biologische Sorten – macht zusammen fast 40 verschiedene Öle. Von steirischem Kürbiskern- über Sonnenblumen-, Trauben- und Mohnöl bis zu exotischeren Sorten wie Macadamianuss-, Sesam- oder Chiaöl ist praktisch alles dabei, dazu die Raritäten Camelina und Hanf.
Zweites Leben für die Presskuchen
Was beim Pressen der Öle übrig bleibt, der sogenannte Presskuchen, wandert bei Fandler nicht in den Abfall, sondern in die Mehlproduktion. Früher landete dieser Presskuchen als Tierfutter im Stall, heute wird er fein gemahlen und gesiebt und ergibt acht Sorten Bio-Mehle – extrem proteinreich, glutenfrei und vegan, weil sie ja aus Ölsaaten und Kernen statt Getreide entstehen.
In der Küche lassen sich die Mehle wunderbar mit klassischem Weizen- oder Dinkelmehl kombinieren. Kürbiskern- und Leinsamenmehl machen sich gut in Broten, während Haselnuss- und Mandelmehl Desserts eine feine, nussige Note verleihen. Auch zum Binden von Saucen und Suppen oder zum Verfeinern von Müslis eignen sie sich bestens – aus einem Nebenprodukt entstand so ein eigenständiges, hochwertiges Lebensmittel entsteht.
Auf der Fandler-Website wächst außerdem laufend eine eigene Rezeptsammlung, die von Frühstück bis Abendessen reicht und zeigt, wie sich die Öle und Mehle im Alltag einsetzen lassen.


Besonders spannend: Auf der Website von Culinary Medicine gibt es hochinteressante Infos u.a. zum Mythencheck über Öle, zu “fetten Fakten” und den Hype rund um Omega 3 und Proteine sowie über den “Schluck Me-Time” am Morgen mit dem beliebten Öl-Ziehen.
💡 Rezeptideen für zuhause
Du hast dir ein Öl ausgesucht und weißt noch nicht, wie du es am besten einsetzt? Auf der Fandler-Rezeptseite wirst du fündig: auch glutenfreie und vegane Gerichte, sortiert nach Ölsorte, zum Nachkochen zuhause.
Wenn Profis mit Fandler Ölen kochen und backen
Gemeinsamer Kochkurs beim Fandler
Fandler bietet regelmäßig Kochkurse an, bei denen mit den hauseigenen Bio-Ölen und -Proteinmehlen saisonale Rezepte zubereitet werden. Kurse lassen sich einzeln online buchen, für Gruppen von 8 bis 12 Personen sind auch individuelle Termine möglich.
Mandelöl über den Fisch, Haselnussöl zu den Bröseln bei Schupfnudeln oder Obstknödeln, in die Palatschinken und zu den Waffeln, Mohnöl über Mozzarella/Tomate, Macadamia-Nussöl (die Königin der Nüsse) über den Ricotta oder Camembert – oder Haselnussöl in die Quiche, Sesamöl in die Quesadillas – ohne Kochkurs hätte ich das nie erfahren. Und auch meine Kollegin Anita Arneitz, ihres Zeichens Kräuterexpertin hat einiges an Wissen um das Backen und Kochen mit diesen Fandler Mehlen mitgenommen.





Kulinarik Erlebnis beim Luis Thaller
Auch Der Thaller in Anger, das traditionsreiche Wirtshaus, Restaurant und Hotel der Familie Thaller am Hauptplatz, setzt in der Küche auf Fandler-Öle. Seit vier Generationen im Familienbesitz, vereint das Haus gleich drei kulinarische Welten: bodenständige Wirtshausküche, eine hauseigene Konditorei und mit “Der Luis” ein Drei-Hauben-Restaurant, in dem Sohn Luis Thaller an ausgewählten Abenden mit raffinierten Überraschungsmenüs verwöhnt – gehobene Küche und Öle, die nur wenige Kilometer entfernt gepresst werden.



Mein Tipp: Backen und Einwecken beim Retter
Gleich neben dem RETTER Bio-Natur-Resort liegt das RETTER BioGut, wo täglich frisches Bio-Brot und -Gebäck für das Hotel gebacken wird, dazu Destillate gebrannt, Marmeladen eingekocht und Kräuter getrocknet. Wer selbst Hand anlegen will, hat die Auswahl: Im Brotbackkurs mit Bäckermeister Christoph Blamauer geht’s um Sauerteig, dazu kommen Zero-Waste-Dekorationskurse, Kräuterworkshops, Seifensieden, Pralinenherstellung und sogar Kurse zur Bienenhaltung.

Wir durften einen ganzen Vormittag einem echten Bäckermeister über die bemehlte Schulter schauen und haben dabei gelernt, wie man Mehle mit Fandler-Mehlen mischt, Laugenbrezel herstellt und Zöpfe, Salzstangerln oder Kipferln formt. Theoretisch halt.



Einer der Kurse im RETTER BioGut trägt Wolfgang Zemaneks Handschrift: das Einkochen nach dem klassischen Weck-System, bei dem Obst und Gemüse durch Erhitzen im Glas haltbar gemacht werden – eine über 100 Jahre alte, bewährte Methode – Richtig Einkochen.
Nach einer kurzen Theorie-Einheit ging’s bei uns direkt unter seinen kundigen Blicken in die Praxis: verschiedenes Obst und Gemüse sorgfältig eingekocht, dazu die wichtigsten Basics zu Gläsern, Deckeln und Dichtungen, Temperaturen und Zeiten. Am Ende durften wir unsere eigenen Gläser mit nach Hause nehmen – ein schöner Abschluss nach dem Brotbackkurs direkt davor. Beide Male kam das Verkosten nicht zu kurz und für daheim hatten wir feine Mitbringsel – nicht ohne Stolz überbracht. Soweit es mich betrifft.




RETTER Bio-Natur-Resort
Wer nach der Ölmühle noch bleiben will: Im Retter erwarten dich ein eigener Bio-Schwimmteich, vitale Bio-Kulinarik direkt aus dem hauseigenen BioGut und ein Wellnessbereich, der so nachhaltig gedacht ist wie das ganze Haus. Vier Sterne Superieur, ganz ohne Kompromisse bei Bio.
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Oststeiermark: Ausflugstipps und Genusstipps

Die Oststeiermark hat neben der Ölmühle noch einiges zu bieten. Direkt in Pöllau übernachtet man zum Beispiel im JUFA Pöllau mit direktem Blick auf eine Alpaka-Herde vor dem Zimmer, oder in den Ferienhäusern De Buigne – drei revitalisierte Troadkasten mitten im Grünen, hundefreundlich und mit Sternenhimmel ganz ohne Lichtverschmutzung. Wer’s skurriler mag: Bei den Apfelmännern am Stubenbergsee wird traditionell Apfelschnaps gebrannt.
Wer tierische Gesellschaft sucht: Ganz in der Nähe leben bei den Pöllauertal Alpakas der Familie Ganster in Schönau rund 25 Alpakas und 4 Lamas, die man auf einer Wanderung durch Wald und Wiesen begleiten kann. Hab ich schon gemacht

Im Hofladen Muhr warten Hirschbirnsaft, Edelbrände und Marmeladen aus vier Generationen Familienbetrieb, bei Familie Laschet in Hinteregg gibt’s Hirschbirnschnaps, -saft und -gelee direkt vom Streuobsthof. Wer es unkompliziert mag: Im Pöllauer Marktplatz, einem Selbstbedienungsladen mitten im Ort, stehen Fandler-Öle gleich neben den Produkten von Laschet und Muhr im Regal.




Auch der Biokräuterhof Zemanek gehört zur Genussregion – Gärtnermeister Wolfgang Zemanek baut hier seit 2014 über 40 verschiedene Heil- und Gewürzkräuter an. Und auch übers Einwecken weiß er Bescheid, wie wir jetzt wissen.
❓ Häufige Fragen: Ölmühle Fandler
Seit wann gibt es die Ölmühle Fandler?
Seit 1926. Martin Schirnhofer kaufte in diesem Jahr die Sommerhofmühle im Pöllauer Tal. 2026 feiert der Betrieb sein 100-jähriges Bestehen, mittlerweile in vierter Generation.
Wer führt die Ölmühle Fandler heute?
Julia Fandler, seit 2006 Eigentümerin und Geschäftsführerin in vierter Generation, nach dem frühen Tod ihres Vaters Robert Fandler.
Wie werden die Fandler-Öle hergestellt?
Im traditionellen Stempelpressverfahren: kaltgepresst, sortenrein, laufend frisch aus Erstpressung, ungefiltert und ohne Zusatzstoffe.
Wie viele Ölsorten gibt es bei Fandler?
Über 20 Bio-Öle, dazu kommen rund 16 klassische, nicht-biologische Sorten – macht zusammen fast 40 verschiedene Öle, von steirischem Kürbiskernöl bis zu Raritäten wie Camelina und Hanf.
Was passiert mit dem Presskuchen?
Er wird zu acht Sorten proteinreicher, glutenfreier Bio-Mehle weiterverarbeitet – nichts wird verschwendet.
Was ist Culinary Medicine bei Fandler?
Kochkurse und Vorträge der Diätologin Maria Gaukel, die einen bewussten, alltagstauglichen Umgang mit Lebensmitteln vermittelt – mit Fandler-Ölen und -Mehlen im Mittelpunkt.
Kann man die Ölmühle Fandler besichtigen?
Ja, bei einer Ölpräsentation mit Verkostung, mehrmals täglich unter der Woche und samstags vormittags. Mit der GenussCard ist die Führung kostenlos.
Etwas weiter südlich, im steirischen Vulkanland, lockt die Riegersburg mit dem neuen Camping Resort zu ihren Füßen, ganz in der Nähe auch ZOTTER mit Hund im eigenen “Hunzdorf” und das JUFA Gnas als Familien-Standort für die ganze Region. Für Camper lohnt sich außerdem ein Blick auf den Wechselland Camping, und wer generell Lust auf Entschleunigung hat, findet mit den Slow Trips in der Oststeiermark und den Kellerstöckln der Weingartenhäuser gleich zwei weitere Gründe, länger zu bleiben.
HINWEIS: Dieser Artikel entstand in entgeltlicher Kooperation mit Ölmühle Fandler und Oststeiermark Tourismus sowie dem Bio-Hotel Retter.
