Meine ultimativen 6 Kraftplätze im Hochschober

Vier österreichische Vierstern Hotels in 4 Wochen. Das nenn ich einen Reiseblogger Auftrag. Ein Schelm, wer immer noch glaubt, dass es sich hiebei nur um Schlendrian und Wellness handelt. Das vierte Hotel in meiner März-Riege: Das Hotel Hochschober auf der Turracher Höhe. Im Vorfeld wusste ich: Entweder man war schon dort und ist begeistert auf ewig. Oder man will unbedingt  mal hin.

Das gesamte Wiederunterwegs Team (inkl. Hund) verbrachte nun also 3 Nächte im Hotel Hochschober und  – was soll ich sagen: Wir gehören jetzt zur ersten Gruppe der Begeisterten und wollen den Hochschober auch mal im Sommer erleben.

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Diesmal waren wir zwar schon auf Frühling eingestellt, auf 1800 Höhenmeter aber Ende März natürlich weit gefehlt: Wir spazierten auf dem dick zugefrorenen Turracher See gemeinsam mit Radtraks, Skifahrern, Langläufern und anderen Hundewalkern und wurden zweimal morgens mit dem herrlichsten Neuschnee geweckt.ankommen story (5 von 36)

Aber zum Beginn: Ankommen und sich Willkommen fühlen – war eins. Jeder neue Gast, ob vollbepackt, hungrig, grantig oder müde – wird beim Empfang sofort dort abgeholt, wo er gerade steht. Und das meine ich auch im übertragenen Sinne. „Waren Sie schon einmal bei uns? Darf ich Sie zuerst zum Lunch oder aufs Zimmer begleiten? Oder vielleicht ein Glas Sekt zuvor?“  Nein. Ja. Nein. Ja. Man kann Gepäck, Anfahrtsstress und (wenn man will auch den Hund) gleich von sich abfallen lassen und dem nächsten netten MItarbeiter, der vorbeikommt einfach folgen. Denn hier fühlt sich jeder Mitarbeiter immer für alles zuständig, sobald es um die Bedürfnisse der Gäste geht.

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Selten wurde auch ein Hundegast noch so liebevoll begrüßt wie unser Hund Coffee, der sich vor Begeisterung über die nette Aufnahme dann drei Tage gar nicht mehr einkriegen konnte und fast einen Umzug vom Weinviertel nach Kärnten in Erwägung zog.

Unser Zimmer empfing uns in gemütlichem neo-alpin Stil (gekalkte Eiche) mit Balkon und einem wunderhübschen Seiden Teppich über dem Bett. Unseren Herrn Hund erwartete ein eigenes Tisch- äh BodenSet mit frischem Wasser, einem Welcome Leckerli und einem Brief mit witzig formulierten Tipps für den Aufenthalt.ankommen story (2 von 36)

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Wie sah unser Ankunftstag nun aus? Hier gibts einen #socialmedia #liveblogging Einblick. Von wegen Schlendrian.


Nach kurzer Zeit hatte ich bereits meine Lieblingsplätze im Hotel für mich auserkoren, hier ein unvollständiges, höchstpersönliches Ranking. Richtig aktiv wurden wir dann anderntags!

1)    Ultimativer Lieblingsort:

Die Lesesessel in der Bibliothek Wortreich. Vor und über mir Glas und Ausblicke in die Natur, unter mir ein urbequemer Lesesessel oder eine Chaiselongue mit Leselicht. Hinter mir Bücher, soweit das Auge reicht (mind. 4000 an der Zahl) in einer perfekten Kombination aus Kunst, Kultur, Geschichte und Belletristik.

Und speziell für mich: Strom zum Arbeiten und – STILLE. (Ich tippe ja kaum hörbar)

TIPP: Literatur am Berg.

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2)    Der neue, 2014 erbaute Ruheraum „Schlafsack“ mit Blick auf den zugefrorenen See…

…das Seebad, die Enten und inkl. – einmal mehr – STILLE!  Vergesst Eure Bandscheiben-vorfälle, das Handy und den MP3 Player: Auf den Wasserbetten braucht man nichts davon – und spürt nichts mehr. Auch nicht sein Gewicht.

TIPP: Kunst- und Natur Bildbände sind reichlich vorhanden. Durchschmökern und Einnicken!

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3)    Der China Turm.

Da hat der legendäre Herr Leeb senior doch tatsächlich einen ganz authenten  China Turm auf die Turrach geholt – Innen wie außen werde ich bei seinem Anblick an meine Reisen nach Lhasa, Peking und Kathmandu erinnert. Sogar an die Schwelle gegen die bösen Geister wurde gedacht. Unten kann man tagen, oben meditieren und ganz oben: Da wartete das Tee-Haus mit einem von kundingen TCM Händen gemischten Qi-Tee auf mich. Weiters alle deutschsprachigen Tageszeitungen, die das Herz begehrt.

TIPP: Yoga-Tage.

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4)    Der Hamam. Besser gesagt: Der erste Hamam Österreichs.

Ganz genau: Der erste Hamam der Alpen. Auch die Leebs waren und sind immer „wiederunterwegs“ und nahmen von ihren Reisen die schönsten und eindrücklichsten Anregungen mit nach Hause ins heimatliche Kärnten. So auch den türkischen Hamam. Und ich ließ mich – unter Franzens kundigen Händen – unter einem seidigen Traum aus Schaum begraben.

TIPP: Die wöchentliche Hamam-Führung.

5)    Die neue SeeSauna in Schiefer und Holz …

…und die urige Sauna-Almhütte oben am Juchhee. Von allen Saunakammern hat man einen vortrefflichen Ausblick auf den Turracher See.

TIPPs: Vormittags in die Sauna und als einzige den Ausblick genießen, Geführter Aufguss mit Herbert.

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6)    Die Kaminfeuer (ja, Mehrzahl):

In der Lobby wird schon morgends ein nettes Feuerchen entfacht, an dem es sich mit Hund vorzüglich sitzen lässt. Im neuen runden Ruheraum SCHLAFSACK (sic!) beim Seebad erwartet uns Ruhebedürftige ebenfalls ab dem Nachmittag ein lustiges Feuerchen – im Hintergrund döst ein Buddha und dazwischen wir.

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Die 3 Tage wurden uns also viel zu kurz, um in- wie outdoors das gesamte Aktivprogramm testen zu können. Wir trennten uns also und während ich das Bewegungsprogramm in der wohligen Wärme absolvierte, war der männliche WIEDERUNTERWEGS Teil in Hundebegleitung outdoor auf den Loipen und Wanderwegen rund ums Hochschober unterwegs. Das Morning-Ski Programm (ab 7:30 hätten die Pisten uns allein gehört) mussten wir aufgrund des Schlechtwetters leider absagen.

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HINWEIS: Das WIEDERUNTERWEGS TEAM wurde von Familie Leeb eingeladen, das Angebot im Hotel Hochschober zu testen. Wir bedanken uns dafür, die Meinungen bleiben unsere eigenen. Weiters ergeht mein Dank an Ulrike Kinz von Kinz Kommunikation für die freundliche Zusammenarbeit.


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