Roadtrip Mazda CX5: Chalet Wiesenglück im Gsieser Tal

Seit unserem heurigen Winter-Roadtrip kenne ich die Gegend um das Pustertal, aber das Gsieser Tal, das war mir vollkommen neu. Und dann wollte ich nicht mehr weg. Von unserem Chalet Wiesenglück.Wisenglück


Unbekannt war mir das Südtiroler Gsieser Tal bis zu jenem Tag, als wir als Abschluss unserer MazdaCX5 Tour auf dem Weg zu unserem persönlichen Wiesenglück waren und das Antholzer Tal trotz des verlockenden Biathlon links liegen ließen – also quasi westlich.

Die Drei Zinnen
Wiesenglück
Innichen
mazda cx5
Kulturzentrum Toblach
Wiesenglück
Innichen

Wir waren vom Nassfeld kommend über die Drei Zinnen Richtung Innichen unterwegs, bevor wir uns auf der Suche nach dem Gsieser Tal machten. In Toblach kam ich nicht umhin, noch mit dem beeindruckenden Prachtbau des ehemaligen Südbahnhotels zu posieren, dann ging´s noch ein Stück Richtung Bruneck und plötzlich führten alle Wege ins Gsieser Tal Richtung St. Magdalena.

Natürlich hatten wir vergessen, dass in Südtirol tagtäglich von 12 – mindestens 15 Uhr „Pausa“ herrscht und konnten uns deswegen nur mit den allernötigsten Snacks wie Bier, Sekt, Speck, Käse und Schüttelbrot eindecken. Solcherart ausgestattet, nebst Hund in the Box, Langlauf-Equipment, Skischuhen, Gepäck für 4 und persönliche Hunde-Reiseutensilien von Coffee, die ich hier nicht näher ausführen möchte, Laptops, Kameras etc, fuhren wir 15 Kilometer ins Gsieser Tal, bis es nicht mehr weiterging – und dort war es dann angeschrieben: Unser Chalet Wiesenglück.

Die junge und sympathische Chefin Andrea führte uns ohne Verzug in unsere Bleibe, beantwortete mir flott meine neugierigen Fragen und war auch schon wieder dahin, um uns eine Begrüßungsmarende (ja, Speck) und ein Glaserl vom Roten vorbeizubringen. Und bis sich die Männer mit Gepäck ein- und zurechtgefunden hatten und ich die ersten Fotos geschossen hatte, war auch schon der Tisch in unserem Luxuschalet einladend gedeckt. „Schön, dass Ihr da seids! Für den Hot Pot auf der Terrasse braucht Ihr nur auf den Knopf zu drücken, die Sauna könnt Ihr jederzeit einschalten, Feuerholz ist reichlich da und in der Küche gibt es einen gut gefüllten Weinschrank!“ 

Ja, hier bleiben wir. Aber zunächst setzten wir uns mal zur ordentlichen Speckjause und ich beglückwünschte mich dazu, das Wiesenglück in den unendlichen Weiten des WWW gefunden zu haben.

Während ich diesen Bericht schreibe, sitze ich also im Lestoff-Hamamtuch (erstanden heuer am Reisesalon: sehr zu empfehlen für alle Reisenden) und im flauschigen Wiesenglück-Bademantel auf der Doppel-Lesecouch (ich weigere mich, es eine Fernsehcouch zu nennen), habe die Rückenlehne und den Fußteil bandscheibenfreundlich hochgeklappt. Daneben liest Andreas (gerade kein Sport im TV) ein BUCH und Hundl Coffee (Südtirolerisch à la Dolomites Spa Resort Bad Moos) liegt tiefenentspannt auf dem warmen Holzboden. Eine gemütliche Leselampe, ein Glaserl daneben am Holztischerl, der Blick aufs prasselnde Feuer und auf die freistehende, wohlgeschwungene Badewanne. Wenn ich nicht schreiben, tippen und posten würde – hieße es wieder: „Du bist ja dauernd auf Urlaub“.

Aber ich möchte berichten: Über das Altholz aus dem Tal hier, das genial verarbeitet im Chalet den größten Ausschlag dafür gibt, dass ich mich hier so sauwohl fühle. Es gibt auch Zirbe aus dem Nachbartal und Buche – aber das Altholz strahlt einfach schon per se Gemütlichkeit aus (wie heuer schon im Wanderhotel Gassner erfahren). Dazu kommt der offene Kamin, die offene Badewanne und die Felswand mitten im Raum, die die Wanne mit der schönen Armatur von der offenen Dusche trennt („Wie in Mauritius“, so Andreas) – als Deko alte Holzski (nur die Fangriemen fehlen) am Felsen oder auch als Türgriff an der Sauna. Der Innengriff ist übrigens der Stecken dazu – natürlich mit orginal großem Teller wie damals. Die Armaturen eine Mischung aus retro und hypermodern – ebenso die Wasch-Schüsseln.

Eines unserer Highlights: Im Schlafzimmer gibts ein kleines Waschbecken mit einem darüber hängenden Blech-Häferl – für den kleinen nächtlichen Durst. Genial. Auch die Kleiderablage hinter dem Doppelbett ist ungewöhnlich, aber perfekt einfach gestaltet. Genau richtig für die Unmengen an Wintergewand, die wir mitschleppen. Und von der Garderobe gibt es eine kleine Tür vom Schlafzimmer ins Kinderzimmer – als Schlaf-Kontrolle quasi, entzückend. Wenn man die Tür leise lüftet, hätte man einen guten Ausblick auf das Stockbett im neben Zimmer. Nochmal: Genial und sinnvoll. Und neben den vielen im Holz versteckten Stimmungslichtern findet man im ganzen Chalet auch noch echte Deckenlampen, die das Geschehen bei Bedarf auch ausleuchten. Ich schätze sinnvolle Beleuchtung in Zimmern (plus funktionelle Leselampen) sehr – top!

Reichlich Steckerln im Altholz an der Wand zum Aufhängen von Bademänteln und Skigewand – indirekte Beleuchtung hinter abgehängten Altholz-Stangen, die zum Aufhängen  zum Trocknen von nassen Pullovern verleiten – wie über einem Kamin.

Über dem Eingang ein Pickel und eine retro Gletscherbrille à la Luis Trenker – von dem übrigens auch das Duschgel und die body lotions hier stammen. Also im übertragenen Sinne – von der Marke halt.

Wiesenglück
Hund auf Deko

Die Waschbecken stehen auf dicken rauen Steinplatten vom Steinbruch nahe dem Ossiacher See – und die Küche spielt alle Stückerln. Vom Wohnraum und dem Schlafzimmer sieht man durch riesige Glasfronten auf die Privat-Terrasse und dort steht er und wartet jeden Abend auf uns: Der Hot Tub. Nur einen Tastendruck und 5 Minuten später sitze ich im heißen, wirklich heißen  Südtiroler Quellwasser und schaue auf das Wintersternbild des Orion.  Davor sitze ich aber meist vor den Infrarotstrahlern, denn unsere Privat-Sauna wärmt auch nicht übel. Andreas wird zum Testen der Badewanne abgestellt. Wiesenglück Wiesenglück

Andrea und Uli, das Betreiberpaar aus dem Antholzertal, kommt aus dem Restaurations-Business und hat in die fünf Wiesenchalets auf ihrem Rotmooserhof,  alles reingepackt, was ihnen selbst gefällt. Und mir auch.

Von den formschönen Retro Türschlössern über den Gsieser Kräutertee (schmeckt wie selbst gesammelt von meiner Schwiegermutter aus Irschen), Marmelade aus Südtiroler Bergbeeren, die Kaffeemaschine mit den frischen Bohnen, den gut sortierten Weinschrank und das Frühstück, das morgens nach dem Hunde-Walk vor der Türe diskret auf uns wartet: „Hier wäre der richtige Ort, um dein Buch zu schreiben“, sagt Andreas. Ja – das ist er. Im Kühlschrank warten weiters Butter, Wasser, die besagten Marmeladen und frische Milch auf uns – Abendessen könnte man sich ebenfalls jederzeit ins Chalet bestellen.

Direkt hier auf der Lesecouch mit hunderten Büchern, meinem Laptop, dem Hot Tub und viel Zeit – das wär´s.

Wiesenglück

Den Hot Tub teste ich zweimal bei absoluter Dunkelheit und einmal zu Sonnenuntergang – unsere Terrasse ist Tag wie Nacht uneinsichtig und ausgestattet mit Holzbänken, einem großen Tisch und einem kleinen als Ablage bei den Liegebetten. Ich liebe die Felle.

Aber ich muss weiter, wie immer, immer weiter. Raus aus dem Gsieser Tal, noch ein Sprüngerl ins Villgratental und über Irschen wieder heim ins Weinviertel – in mein Basislager als Reisebloggerin. Und ich bin ganz sicher dass dieses Chalet Wiesenglück es in die TOP 10 meiner „genialsten Unterkünfte“ schaffen wird – demnächst mehr auf www.wiederunterwegs.com.

Den ersten Teil des Roadtrips mit unseren Tipps aus Südtirol gibts auch schon online!

Unsere TIPPS rund um das Wiesenglück Unsere TIPPS rund um das Wiesenglück

  • Winterwanderung auf die Messnerhütte auf eine Gerstlsuppen oder weiter auf  die Kradorfer Alm – retour auf der Rodel
  • Loipenmilch trinken in der Moosalm – vor, nach oder statt dem Langlaufen. Köstlich animierend.
  • In der Sonne die Loipe des Gsieser Tals abfahren. Vom Wiesenglück gehts das ganze Tal raus bis nach Welsberg, dort hätte man sogar Anschluss an die Loipe des Pustertals.
  • Auf der Heimfahrt nach Österreich ins vielgelobte Villgratental reinfahren, auch so ein Tal, in dem man bis ganz nach  hinten muss …. Hier ist das Weihwasser gefroren, der Wirt hat für eine riesige Trauergesellschaft gedeckt und kann unmöglich 2 Personen dazu nehmen und dann noch die Geschichte vom Wilderer Pius Walder ganz hinten beim Kircherl in Karlstein (ich sage nur: Tumulte beim Club2 damals…)

HINWEIS: Der Bericht und die Fotos entstanden in entgeltlicher Zusammenarbeit mit Mazda Österreich. Ich bedanke mich auch bei Andreas und Uli vom Chalet Wiesenglück für ihr Entgegenkommen.


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