Coffee reist naturverbunden. Drei Wünsche an ihn.

Neues aus dem Hause Coffee. Der schwarze Jungspund hat sich jüngst entpuppt als schwimmfreudiger Otter im Badeteich Hirschstetten, als wanderbegeistertes Teammitglied in der Steiermark und schreckte auch nicht davor zurück, als angehender Pfadfinder eine Nacht allein außer Haus im nahen Wald zu verbringen. Keiner erlebt mehr als er und dennoch dieser Blick 24/7: „Wann.gemma.endlich.wieder.spazieren??????“

Grundsätzlich ist zu sagen, dass Coffee jetzt nicht unbedingt ein Sonnenanbeter ist. Damit reiht er sich nahtlos in die Riege der männlichen Mitbewohner in unserem Haus ein. Aber schon beim Morgen-Walk eine Hitze-Show abzuziehen („Ich zerr nur noch schnell querfeldein, aber dann muss ich mich in den Schatten des Weizenfelds hinknallen“) finde ich doch reichlich übertrieben. Um Coffee auf die Freuden des Sommerlebens einzuschwören, wurde er jüngst mit seinem geliebten gelben Frisbee zum Badeteich Hirschstetten verfrachtet.

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Die Hälfte des großen Badeteichs ist ausgeschilderte Hunde-Badezone und darüber scheinen sehr viele Hunde und deren Besitzer sehr froh zu sein. Ein Tumult und Radau und allseits gute Stimmung empfingen uns beim Erstversuch „Coffee soll mehr als nur seine Pfoten im Rußbach benetzen“. Es ging dann alles schnell. Erst war ich im Wasser, dann das verführerisch gelbe Frisbee. Als letzteres auch durch lautes Gekläffe keine Anstalten machte, allein wieder an Land zu schwimmen – tat Coffee, was ein Hund tun muss. Ein Sprung mit Haltungsnote 1 in den Teich und gepaddelt und geschnauft, was das Zeug hält.

Damit war es vollbracht. Coffee ist begeisterter Schwimmer geworden, schreckt aber immer noch davor zurück, daheim im sommerlichen Garten mehr als seine Krallen vom Wasser benetzt zu wissen. Und was das Wandern betrifft: Heureka! Über Stock und Stein, den Fluss queren (mit eingebauter Hunderutsche), auf exponierten Wasserfall-Felsen thronend und kletternd – er ist mit dabei.

Hauptsache.immer.weiter.weiter. Reisen mit Hund.

Mit der meines Erachtens ältestens Gondelbahn Österreichs (die direkt in Haus rauf auf den Kaibling) machte er auch in der Gondelkabine eine sehr gute Figur und belästigte fast keine Wanderer. Sein erstes Schneefeld auf knapp 2000 Meter: Ein Erlebnis. Man kann den Schnee trinken! Köstlich. Nachdem er eine halbe Stunde wie ein junges Fohlen auf den Schneefelder auf- und abgewetzt war, konnten wir den neuen Schafrundwanderweg am Hauser Kaibling starten. Der kam uns deswegen recht gelegen, weil wir die ganze Zeit keinem einzigen Schaf begegneten und sich Coffee fast ausschließlich auf die schöne Aussicht konzentrieren konnte 🙂

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Ein kleines überraschendes Hunde – Moorbad im Spechtensee und die ersten Begegnungen mit Kühen sowie seine erste Klamm – steckten wir alle ziemlich problemlos weg, Urlaubslaune halt. So soll ReisenmitHund 🙂

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Wünsche an Coffee – ReisenmitHund.

Drei Wünsche habe ich momentan noch an unseren Junghund bezüglich Reisen mit Hund- Falls mich irgendwer danach fragen würde.

Erstens, er soll – wenn er schon die Nacht allein im Wald verbringen muss, sich bei Bedarf selbst befreien können („Leine zerbeißen“ sollte kein Problem sein im NOT- und ich sage NOTFALL) oder zumindest Laut geben.

Zweitens wäre es super, wenn er sich auch als Camping Liebhaber entpuppen würde. Ich plane eine Teststellung demnächst in diesem Sommer – mit Zelt. Im Vier-SternHotel und im JUFA Donnersbachwald (sehr empfehlenswert für Hunde und Kinder – gleich mit Badeteich und vielen Ausflugsmöglichkeiten mit der tollen Dachstein Sommer Card) war Coffee vorbildlicher Gast und begehrtes Streichelobjekt der weiblichen Volksschulgruppen.

Und drittens: Wenn er mir auf Urlaub das nächste WLAN erschnüffeln könnte – könnte ich noch zeitnaher von seinen Abenteuern mit uns berichten. Es könnte klappen – es wird international daran gearbeitet – hier das Video des Start Up’s  –  auch eine Geschäftsidee 🙂

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