Fragen übers Reisen: wiederunterwegs wiedermal privat.

Diesmal erreichte mich ein Blogstöckchen aus der Schweiz: Fränzi von umdieweltreise.ch hat mir 10 persönliche Fragen zum Reisen gestellt. „Blogstöckchen“ klingt immer viel profaner als es eigentlich ist. Ich nutze es aber sehr gerne als Gelegenheit, mal ein bisschen (nach) zu denken und zu reflektieren, denn meist bin ich mit der Zukunft und dem Voraus-Denken befasst und komme kaum zum Nach-Denken. 

  1. Was ist dein absolutes Traumziel und weshalb? Traum Australien ist vorerst abgehakt; bleibt: Neuseeland mit dem Camper. Noch mehr Gegend. Noch mehr Camping 🙂
  2. Was war dein glücklichster Moment auf Reisen? Meinen Mann irgendwo auf der Welt auf irgendeinem Flughafen wiederzutreffen.
  3. Was war deine gefährlichste Situation auf Reisen? Aus einem Klettersteig auszusteigen und einen ungesicherten Pfad im Geröll retourzuklettern. 
  4. Wie gehts du mit der Armut und dem Elend auf Reisen um? Wahrscheinlich gar nicht. Ich sehe und verdränge es. So wie daheim auch, so wie die meisten Menschen eben. Ob reisend oder nicht.
  5. Was möchtest du deinen Lesern mit auf den Weg geben? Wir haben nicht unbegrenzt Zeit. Nichts aufschieben, nicht immer nur alles erledigen, sondern lieber was erleben. Zeit nehmen für sich und seine Liebsten. Die wichtigste Zeit ist immer Jetzt, der wichtigste Mensch immer der gegenüber. Gelassenheit lernen. 
  6. Was bedeutet Essen für dich auf Reisen? Keine exorbitante Bedeutung. Ich schlendere gerne auf Märkten zum Fotografieren. Garküchen sind ein Muss, abends lieber gemütlich mit Ausblick. Hauptsache, günstig! Schönstes Abendessen: In Laos nahe dem Goldenen Dreieck am Boden am Ufer des Mekongs die Garküche leergegessen 🙂
  7. Gibt es Grenzen bezüglich des Essens, oder probierst du alles? Was noch lebt, will nicht von mir gegessen werden. Was ich nicht angreifen will, will ich auch nicht essen.
  8. Welchen persönlichen Gegenstand vermisst du auf Reisen? Ich glaube nicht, dass ich beim Reisen schon mal was extrem vermisst hätte, zumindest keinen Gegenstand. Drum schlepp ich auch immer soviel Gepäck mit.
  9. Du packst deine sieben Sachen. Welche sind das? Kamera, Smartphone, Sonnen(brille), Rucksack, Wickelschalkopftuch, Fleece-Pull, Ebook. Sieben Sachen sind echt wenig.
  10. Gibt es einen Traum, den du dir schon erfüllt hast? Ja, alleine mit dem Campingbus durch Australien zu fahren. Erledigt im Herbst 2013. 🙂
  11. Zum Schluss: was bedeutet für dich Reisen? Geistig flexibel bleiben, Umdenken, etwas Neues erleben oder ausprobieren, Fotografieren, Genießen, Radfahren, Camping, Sonne.

Reisen bringt einen immer weiter: Ob im tibetischen Guesthouse mit Jane Austen und Wärmeflasche, oder beim Solo-Camping in der Steiermark.

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