Fragen übers Reisen: wiederunterwegs wiedermal privat.

by Angelika Mandler-Saul

Diesmal erreichte mich ein Blogstöckchen aus der Schweiz: Fränzi von umdieweltreise.ch hat mir 10 persönliche Fragen zum Reisen gestellt. „Blogstöckchen“ klingt immer viel profaner als es eigentlich ist. Ich nutze es aber sehr gerne als Gelegenheit, mal ein bisschen (nach) zu denken und zu reflektieren, denn meist bin ich mit der Zukunft und dem Voraus-Denken befasst und komme kaum zum Nach-Denken. 

  1. Was ist dein absolutes Traumziel und weshalb? Traum Australien ist vorerst abgehakt; bleibt: Neuseeland mit dem Camper. Noch mehr Gegend. Noch mehr Camping 🙂
  2. Was war dein glücklichster Moment auf Reisen? Meinen Mann irgendwo auf der Welt auf irgendeinem Flughafen wiederzutreffen.
  3. Was war deine gefährlichste Situation auf Reisen? Aus einem Klettersteig auszusteigen und einen ungesicherten Pfad im Geröll retourzuklettern. 
  4. Wie gehts du mit der Armut und dem Elend auf Reisen um? Wahrscheinlich gar nicht. Ich sehe und verdränge es. So wie daheim auch, so wie die meisten Menschen eben. Ob reisend oder nicht.
  5. Was möchtest du deinen Lesern mit auf den Weg geben? Wir haben nicht unbegrenzt Zeit. Nichts aufschieben, nicht immer nur alles erledigen, sondern lieber was erleben. Zeit nehmen für sich und seine Liebsten. Die wichtigste Zeit ist immer Jetzt, der wichtigste Mensch immer der gegenüber. Gelassenheit lernen. 
  6. Was bedeutet Essen für dich auf Reisen? Keine exorbitante Bedeutung. Ich schlendere gerne auf Märkten zum Fotografieren. Garküchen sind ein Muss, abends lieber gemütlich mit Ausblick. Hauptsache, günstig! Schönstes Abendessen: In Laos nahe dem Goldenen Dreieck am Boden am Ufer des Mekongs die Garküche leergegessen 🙂
  7. Gibt es Grenzen bezüglich des Essens, oder probierst du alles? Was noch lebt, will nicht von mir gegessen werden. Was ich nicht angreifen will, will ich auch nicht essen.
  8. Welchen persönlichen Gegenstand vermisst du auf Reisen? Ich glaube nicht, dass ich beim Reisen schon mal was extrem vermisst hätte, zumindest keinen Gegenstand. Drum schlepp ich auch immer soviel Gepäck mit.
  9. Du packst deine sieben Sachen. Welche sind das? Kamera, Smartphone, Sonnen(brille), Rucksack, Wickelschalkopftuch, Fleece-Pull, Ebook. Sieben Sachen sind echt wenig.
  10. Gibt es einen Traum, den du dir schon erfüllt hast? Ja, alleine mit dem Campingbus durch Australien zu fahren. Erledigt im Herbst 2013. 🙂
  11. Zum Schluss: was bedeutet für dich Reisen? Geistig flexibel bleiben, Umdenken, etwas Neues erleben oder ausprobieren, Fotografieren, Genießen, Radfahren, Camping, Sonne.

Reisen bringt einen immer weiter: Ob im tibetischen Guesthouse mit Jane Austen und Wärmeflasche, oder beim Solo-Camping in der Steiermark.

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3 comments

Stephan Wiessler 6. Mai 2014 - 10:14

Reisen ist so toll. Und ans andere Ende der Welt wollte ich auch schon immer mal!

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Marissa 25. April 2014 - 17:09

Sehr interessantes und aufschlussreiches Interview wie ich finde. Neuseeland würde ich auch gerne mal, jedoch hat das bisher immer noch mein Budget verhindert. Gerne würde ich auch mal nach Japan oder Südkorea reisen, alleine schon wegen der kulinarischen Genüsse.

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Fränzi 16. April 2014 - 11:42

Hallo Angelika
Vielen Dank für’s beantworten der Fragen.
Bin genau deiner Meinung, lebe jetzt, verschiebe nichts auf morgen, denn die Zeit ist leider nicht unbegrenzt. Mein Motto: Folge den Träumen und verwirkliche sie, für mich gäbe es nichts schlimmers als im Alter zurück zuschauen und zu sagen, hätte ich das doch nur getan.

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