Von Papageien, Fledermäusen und den Whitsunday Islands.

Nach unserem Schlendrian in Ellis Beach gings erst mal in ner langen Fahretappe bis nach Townsville weiter. Ein Rockpool am Meer, lange Promenade mit Palmen und ein Stellplatz nahe der Straße, aber -wie stets- unter Palmen. Der eigentliche Höhepunkt waren dann aber die Whitsunday Islands.Das Highway Fahren in Queensland zieht sich ein wenig, zwar tanken wir nicht bis zu dreimal täglich wie in der Wüste, dafür fahren wir langsamer 🙂 Liegt aber nicht am Fahrer – der performed einmalig – sondern weil unser Jucy motorisch ein wenig schwach auf der Brust ist. Ist auch nen halben Meter höher und deswegen gar nicht windschlüpfrig.

In Townsville gabs mal zur Abwechslung ein Abendprogramm außerhalb der Campsite: Fish und Chips, eine Flasche Wein an der Promenade und zum Abschluss Icecream in Deckchairs mit Blick aufs Meer – hätte schlechter kommen können. Tags drauf wieder ne längere Etappe aber mit dem Ziel Airlie Beach – Whitsunday Islands – ein highlight in Queensland. Camper hatten wir recht schnell eingechecked, Standplatz neben der Camping Kitchen -praktisch aber hell. Dafür am Nachmittag noch ein wunderhübscher swim in der Lagune von Airlie Beach, my favourite!

Palmen, Sand, Schwimmbecken in aufregenden Formen, Blick aufs Meer und Airlie Beach, Wiesenplätze unter Palmen – mostly agreable. Da es aber immer auch was zu tun gibt, mussten wir noch vor 6:30 p.m. ne Bootstour zu den Islands buchen und das war hochkomplex. Im Endeffekt hatten wir dann auch noch nen klitzekleinen Flug über die Islands dazugebucht und eine riesige Pizza im Auto, als es retour zum Camper ging.

Die Bootstour schaut Ihr Euch am besten per Foto an und tags darauf dann (am Abend hatten wir, das muss erwähnt sein, die ersten Spaghetti unseres gemeinsamen Urlaubs – und das obwohl diese, lt. Andras Camperspecialist, ja das typische Camperessen sind): Man kann also getrost davon ableiten, dass unsere abendliche Verpflegung meist sehr kompetent ausfällt und damit eher eiweiß- anstatt pasta-lastig.

Zu der Bootsfahrt noch eine Anmerkung: Stinger-Suits. Die wunderhübschen Ganzkörperanzüge, die wir hier beim Baden und Schnorcheln getragen haben – waren der Hammer. Nicht nur qualitativ hochwertig und farblich entzückend, sie schützten auch vor den Quallen und der starken Sonne. Andreas wollte sie am liebsten gleich anbehalten, aber wir mussten sie nach der Bootsfahrt abgeben 🙁 Das Schnorcheln bei den Whitsundays übrigens… noch bunter! Leider keine Belege dafür.

Der Flug mit der kleinen 8  Platz Maschine war ein Traum ein eines der schönsten Dinge, die ich in meinen vielen Reisen jemals erlebt habe. Seht selbst auf den Fotos! Nach dem Flugabenteuer gönnten wir uns eine kleine shoppingtour durch Airlie Beach (ich hätte es hier ja an der Lagune noch ausgehalten, aber Andreas zog es auf den highway) nebst einem richtigen Frühstück. Um 11 gings dann aber endgültig on the road again, wir hatten eine lange 6stündige heiße Etappe, bis wir abends in Rocky, der Rinderfleischhauptstadt oder was weiß ich, ankamen.

Ich konnte Andras aber von den Vorteilen eines gesunden, vegetarischen Abendsnacks vorort selbst bereitet überzeugen und nachdem der Tag mit einer Fütterung von unglaublich hungrigen und gierigen Parrots begonnen hatte, war es nur recht und billig, denselben abends im Dunkeln unter über uns rumhängenden Fledermäusen zu beschließen. Lang war die Nacht nicht, denn ab 4 Uhr begann über unserem Bus wiedermal die Papageien-Party.

 

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