„Slip-slop-slap“: Vom Desertsand zum Palmenstrand und das GBR

Slip on a shirt, Slop on the 30+ sunscreen, Slap on a hat…

Das war in den 80ern mal ne australische Kampagne gegen Hautkrebs. Und wir haben diesen Slogan gestern bei unserem Swim Stop am Palm Cove auch gleich vorgesetzt bekommen – von den Lifesavern on duty.Wegen der gefährlichen stingers, die ab Okt/Nov ein Baden am Strand unmöglich machen, gibt es grosse Strandabschnitte mit Stinger Nets: Dort ist ungefährliches Baden möglich und ein Lifesaver hat auch Aufsicht. Ausserdem gibts immer wieder Infotafeln: Temperatur. low und high tide, UV Belastung, etc. (Siehe Fotos)

Und natürlich massenweise Essig, denn das ist das Einzige was bei einer Stinger Attacke eventuell helfen kann.

Aber wir haben auf unserer Fahrt von Kuranda, wo wir im Regenwald die erste Nacht mit unserem neuen Jucy Campervan verbracht haben, hier nur eine kurze Badepause gemacht: Die Strände gehen meilenweit nach Norden und der Regenwald kommt bis zur Küste. Amazing. Davor haben wir noch eine naja Fahrt mit einem alten Army Duck aus dem Jahre 1942 durch den Regenwald inkl. Wasserung gemacht: Sehr.laut.also.keine.Tiere. Nur ein paar Water Dragons (siehe Fotos) , und Guide Alex hatte auch leider nur den 1. Gang zur Verfügung. Wir wollten ihm schon den Steuerknüppel entreissen und endlich mal hochschalten. Aber da wir mit Kriegs-Amphibienfahrzeugen aus dem 2. Weltkrieg, die in Burma im Einsatz waren, nicht soviel Erfahrung haben, ließen wir es sein.

Abends haben wir uns noch in der wunderschönen Marina in Port Douglas (Da würde ich es länger aushalten) umgesehen und schließlich auf einem wunderbar tropischen Camper unter Palmen unsere 2. Nacht verbracht. Die offene Campingküche bot alles, was unser neuer Camper leider nicht mit brachte – in unsere Dreier Beziehung (Wasserkocher, Microwave) und die Tierwalt rundum war eine laute. Ich hab mich permanent beobachtet gefühlt: Die Papageien waren es nicht, die sind immer mit sich selbst beschäftigt, vielleicht die herumstreunenden Hühner und Australian Turkeys oder der Bilbymäuserich (irgendwas in der Art, viell. auch ein kleines Opossum), der sich hinterucks angeschlichen hat.

Heute war die große Schnorcheltour dran ans Outer Reef des GBR – die Aussies kürzen auch ihr Riff ab 🙂 Starker Wellengang und viel Wind, leider nicht immer Sonne – aber die Farben der Korallen waren amazing. Die Fischerln auch. Turtles und Reefsharks hab ich in Westaustralien mehr gesehen aber die Ausfahrt war trotzdem toll  –  der Preis auch.

Nun campen wir mal wieder volle einsam an einem riesigen BeachCamper – rundum neue Vogelgeräusche, das Meer, mein Tippen – echt romantisch 🙂 Täglich ein Stellplatz unter Palmen, das lob ich mir. Der Jucy ist innen zum Sitzen viel bequemer, aber von der Ausstattung und Praktikabilität her… hat Chefcamper Andreas leider einige Unzulänglichkeiten anzuführen. Weils wahr  ist. Außenlicht hat er auch keines – deswegen und wegen der Mosquitos sitzen wir schon gemütlich inside, daten uns gegenseitig online up (!) und dann gibts noch nen kleinen Abendsnack in der Küche in Greifnähe 😉

Morgen wollen wir in den Daintree National Park und abends haben wir einen Beachside-Stellplatz am Ellis Beach vorgebucht – Campen in Australien in der Nebensaison – da wird jeder zum Camper!

 

 

 

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