Ein Aquarell ist immer auch philosophisch. Find ich.

 

Was ich von meinem ersten Aquarell halten sollte, wusste ich bis zum Schluss nicht wirklich. Aber eines kann ich nach meinem Selbstversuch mit Sicherheit sagen: Ich bin nicht der ausgesprochene Aquarell-Typ.

Dabei gab sich Kursleiter Alexander Mitterlechner redlich Mühe, mir ein paar Grundsätze des Aquarellmalens beizubringen. Blattmitte, Bildmitte, dunkle Farben in der Nähe, hinten heller…. das war mir alles schnell klar, aber wahrscheinlich steckte mir noch das farbintensive Acryl von gestern vormittag im Blut.  Und die beiden Techniken haben so gar nichts miteinander zu tun, das war mir nach meinen eigenen ersten Farbtupfern sehr schnell klar.

Aber hier sind ja schließlich neue Impulse gefragt, keine Meisterwerke. Und die Tipps zum Aquarellmalen sind ja auch irgendwie Tipps fürs Leben, das war mir ein gelinder Trost:

  • Die wichtigsten Inhalte zuerst malen, nicht „drumrummalen“ – wird deshalb um nichts besser.
  • Fehler dürfen und müssen passieren. Wenn man sie vor Augen hat, lernt man daraus.
  • Intuitivsein. Bringt manchmal mehr als zuviel nachzudenken.
  • Mit dem Pinsel auch mal in die andere Richtung malen. Eingefahrene Verhaltensmuster bewusst mal ändern.

Ja, kann sein dass der Aquarellkurs heute für mich etwas philosophisch angelegt war. Aber jeder darf schließlich daraus mitnehmen, was er will. Und mein Bild hat mich nicht so überzeugt.

IMG_5312 IMG_5340 beitrag2 IMG_5337 IMG_5290 IMG_5336IMG_5327

 

 

 

Wie hat Dir diese Story gefallen?