[7Ways2Travel] Vom Weinviertel in den Seewinkel: Der tiefste Ort Österreichs

Der tiefste Ort Österreichs ist zwar deutlich unspektakulärer als der höchste Berg Österreichs, aber rund um den Neusiedler See gibt´s soviel Fauna und Flora – dass es schon wieder spektakulär ist. Eine Ausfahrt mit dem MINI-SUV Ignis von Suzuki in den Seewinkel. Natürlich mit Hund, what else.

[Entgeltliche Kooperation]  Coffee, ein erfahrener Autotester der ersten Stunde, hatte es diesmal auf den kleinsten Mini-SUV abgesehen: Der Suzuki Ignis ist ein Allrad-Vehikel, das auf den ersten Blick wirkt, als würde niemals eine Hundebox für einen ansehnlichen Labrador Retriever hineinpassen. Auf den zweiten Blick auch nicht. Aber dann öffnet man oder Frauchen die Heckklappe, bastelt, kippt und schiebt die zweiteilige Sitzbank und siehe da: Platz im kleinsten SUV für unsere Hundebox für den mobilen Herrn Hund von heute. Hab ich´s doch gewusst.

„Das Leben ist nun mal kein Family-Van“ – SUZUKI hat da vollkommen recht – heutzutage muss sich frau nach der Decke strecken und schon mal zu zweit allein mit Hund verreisen. Wenn da so ein kleiner, feiner Mini-SUV mit von der Partie ist: Warum nicht, frage ich.

Unser Weg führte uns diesmal vom Weinviertel zum tiefsten Punkt Österreichs – einer über Feldwege erreichbaren, nunja „Stelle“, inmitten von Weingärten zwischen Apetlon und Illmitz. Wieder unspektakulär, aber:

Start: Weinviertel auf etwa 190m.

Ein Traumplatzerl für Naturliebhaber, Vogel-Freaks, Gegendgaffer, Spaziergänger, Fotografen mit Objektiven größer als mein Lenkrad und so manche andere interessante Einsichten rund um den Neusiedler See.

Den morgendlichen Stau in Wien hatten wir schnell hinter uns gelassen und waren bereit für den ersten Hunde-Spaziergang in Podersdorf und damit auch die erste Kaffeepause. Es soll ja für jeden was dabei sein und so fanden wir uns zunächst am stürmischen menschenleeren Steg in Podersdorf ein, um die unternehmungslustige Schnauze in den reichlich vorhandenen Wind zu halten. Dann spazierten wir unbehelligt von etwaigen anderen (weil nicht vorhandenen) Morgen-Spaziergängern das Strandbad entlang (so menschen- und hundeleer, dass wir sogar ein paar leinenfreie Meter wagten) Richtung See-Cafe. 

„Wie, „to go“? Versteh ich nich…“ – Hundegedanken.

Das See-Cafe tut erst gar nicht so, als läge es direkt am See und sagt deswegen „Das Café mit schmalem Blick zum See“- und so ist es denn auch. Neben dieser entwaffnenden Ehrlichkeit hat es eine volle, hausgemachte herrlich frisch volle Kuchenvitrine, viele Frühstücksvarianten, guten Kaffee, ein warmes (!) Intérieur und vor allem: Es ist ganzjährig offen – eine Tatsache, die am Neusiedler See gar nicht oft genug gepriesen werden kann.

Ein paar Meter weiter stoßen wir – auf dem langen Weg zum tiefsten Ort Österreichs – auf die wunderhübsche, 160 Jahre alte Podersdorfer Windmühle. Und noch mehr Geschichte und Handwerk gibt´s Richtung Seewinkel: Die alten Ziehbrunnen sind eine Besonderheit in dieser Gegend und schreien förmlich nach einem Foto-Shooting mit Mini-SUV. So können wir wenigstens auch ein wenig den #Allgrip und die Geländegängigkeit testen – dankenswerter Weise scheint hier auf keinem Karren- und keinem Güterweg ein Fahrverbot zu herrschen – nichts wie hinein ins Gemüse.

Die ersten Störche im Tiefflug haben wir schon gesichtet, obwohl ich mich frage: Die kommen doch erst retour, wenn es warm ist – was wollen sie also jetzt schon hier bei uns im nasskalten Österreich? Die Graugansfamilien haben schon reichlich Nachwuchs, sie watscheln stolz und ohne Zeitdruck über die Straßen, während die Störche ihren Nachwuchs trotz des anhaltenden Regens brav und fleißig auf den Schornsteinen der pittoresken Häuschen im Seewinkel mit Nahrung versorgen. Und zwar beide – Mami UND Papi kümmern sich um das Wohlergehen des Nachwuchs. Auf dem berühmten Hufnagelhaus in Apetlon sehe ich das Nest verwaist, aber in später in Rust, da geht es rund auf den Dächern – die Kleinen dürften also jetzt Anfang Mai schon geschlüpft und rechtschaffen hungrig sein.

Am Warmsee entlang geht es Richtung Hölle – denn durch dieselbe müssen wir, wenn wir nach Apetlon und zum tiefsten Ort Österreichs wollen. Der Schlamm des Sees soll heilungsfördernd sein und die vielen Aussichtspunkte um den See sind trotz des überschaubaren Wetters bevölkert von Hobby-Ornithologen mit Riesen-Objektiven, Stativen und Fernstechern.

Hier wird übrigens nur im Flüsterton gesprochen und gegrüßt – Coffee und ich passen uns unbewusst an diese herrliche Stille hier an. Beim Aussichtsturm in der Hölle wird überhaupt nicht gesprochen, alle schauen und lauschen, denn in der langen Lacke tummeln sich soviele Vögel, dass Coffee vor lauter Schauen dankenswerter Weise aufs Bellen vergisst. Ahja, und Hasen gibt es auch – zwischen den Vogelfamilien im Schilf. Alles da. Und wegen des Regens in der Luft duftet es nach Moor, Schilf, Steppensee und irgendwie nach ätherischen Ölen. Eine ganz eigene Stimmung hier im Seewinkel und man wird unvermutet ebenfalls ganz schnell zum Vogel-Freak. 40 Lacken gibts im Seewinkel, sie sind alle stark salzhaltig, weil sie keinen Abfluss haben.

Der tiefste Ort Österreichs liegt „auf“ 114 Metern über dem Meer und ist nur durch eine Tafel an einer Wegkreuzung zwischen zwei Weingärten an einem Güterweg gekennzeichnet. Fast zur selben Zeit sind meine #7ways2travel Kollegen Gerhard und Maria unterwegs zum höchsten Punkt Österreichs auf der gerade erst geräumten Großglockner Hochalpenstraße.  Der höchste Punkt der Panoramastraße liegt etwas über 2500 Meter, sie sind also über 2400 Höhenmeter über mir zugange und natürlich viel, viel westlicher als ich unterwegs.

Ziemlich einsam stehen Coffee, der Ignis und ich hier am tiefsten Ort Österreichs, nachdenklich beobachtet von einem arbeitenden Bauern. Was solls, das „Leben ist nun mal kein Family-Van“ 🙂

Über Illmitz gehts dann wieder um den ganzen Neusiedler See rundumadum – weil ich mir eine ganz besondere Unterkunft für meinen besonderen Trip ausgesucht habe: Coffee und ich nächtigen heute in einem schön renovierten Pfahlbau mitten im Ruster Schilf – erreichbar nur über verwinkelte Holzstege.

Rust ist für mich der hübscheste Ort am Neusiedler See und deswegen trotzen wir dem starken Regen und machen eine Runde durch den Ort, bevor wir uns in unserem „Pfahlbau for a night“ so richtig gemütlich – und warm – machen.

Hätte ich nicht diese geniale #Glamping Unterkunft in Rust gefunden, wäre mir eine wildromantische Nacht mitten im Schilf mit luxuriöser Holzterrasse, eigenem Boot, Griller etc verwehrt gewesen.

TIPPS zum Nächtigen rund um den See:

Das gesamte #7Ways2Travel Team war mit dem Mini-SUV Suzuki IGNIS unterwegs und zwar zu den höchsten, tiefsten, sonnigsten und spektakulärsten Plätzen in Österreich. 


HINWEIS: Dieser Artikel entstand im Rahmen einer entgeltlichen Kooperation mit Suzuki Austria. Wie unschwer erkennbar, sind die Meinungen und Ansichen in diesem Artikel, sowie meine Eindrücke meine höchstpersönlichen.

Wie hat Dir diese Story gefallen?