10 Frauen für alle Fälle – mein Business Netzwerk.

by Angelika Mandler-Saul

Hinter jeder erfolgreichen Frau stehen – noch mehr Frauen. Heute gebe ich Einblick in mein persönliches Business-Netzwerk an klugen Frauen, ohne die es nicht mehr geht.


Man darf es ja heutzutage gar nicht sagen, aber ich steh dazu: Ich bin kein Teamplayer, ich arbeite am allerliebsten alleine. Aber ein Netzwerk braucht man – beruflich und privat. Deswegen habe ich mir seit Beginn meiner Selbständigkeit vor 4 Jahren mittlerweilen mein eigenes Business Netzwerk geschaffen, meine persönlichen Fachfrauen für alles.

Mein Frauen Netzwerk: Jeder von ihnen gebührt ein Star am Walk of Fame in Hollywood 🙂

Unternehmerinnen, die so wie ich an mehreren Fronten kämpfen, äh arbeiten – und auf die ich mich felsenfest verlassen kann. Kein Geschwurbel, keine Angeberei, kein Hierarchiegesülze und keine Alphatiere. Wie unglaublich angenehm, mit ihnen zusammen arbeiten zu dürfen: Jede von ihnen kann was anderes super, mit jeder kann man ungeschminkt Tacheles reden, jede ist auf ihrem Gebiet fachlich 1A und jede ist sofort zur Stelle, wenn ich ihre Expertise brauche. Sie motivieren, inspirieren, erklären, machen und helfen.

Warum ich (m)ein Business-Frauen-Netzwerk brauche

Zu Beginn der Selbständigkeit kommen ungefähr 7000 Probleme und doppelt so viele Fragen auf einen zu: Zunächst war ich überzeugt, alles davon alleine stemmen zu müssen. Klar, denn Geld, um Leistung zukaufen zu können, hat man anfangs nicht. Dann lernt man andere Gründerinnen kennen: Sei es bei der WKO, beim Jungunternehmergründerprogramm, bei der Fortbildung am WIFI, im Buchhaltungskurs, auf Reisen oder auf Facebook (Ja, wirklich). Manche sind einem sofort sympathisch und langsam traut man sich, auch mal was nicht zu können und eine Aufgabe auszulagern: An andere Unternehmerinnen, die das einfach besser können als man selbst.

Und irgendwann im Businessleben beginnt man dann, sich regelmäßig Fremdleistungen zu leisten und fragt sich: Warum hab ich das nicht schon längst gemacht? Ich kann nicht alles können – ich mach jetzt nur noch das, was ich wirklich gut kann und gerne mache.

Mein erprobtes Business-Frauen-Netzwerk für alle meine schweren Fälle


Karinja Pangerl - die Strategin im Tourismus.
Ohne sie hätte ich mich niemals getraut, mich selbständig zu machen. Aber sie hat es mir vorgemacht, hat sich einen Sommer lang Löcher in den Bauch fragen lassen, mich motiviert und mir zugeredet, dass Österreich eine Reisebloggerin wie mich unbedingt braucht. Kennen gelernt haben wir uns in Tel Aviv an der Bar – als WU Studentinnen, die in Israel draufkommen mussten, dass sie nur 3 km voneinander entfernt wohnen.

Und Jahrzehnte später erklärt sie mir Zusammenhänge in der österreichischen Tourismusbranche, entwirft unentwegt neue Tourismusstrategien für Destinationen, bastelt an ihrem MBA, ist Coffee´s liebevolle Hundesitterin (in guten wie in schlechten Hundezeiten), Teilzeitreisepartnerin, Everestbasislager-Cobesteigerin und stets meine höchstpersönliche BF.

www.pangerl-pangerl.at  – Tourismusdestinationsmarketing und strategische Marketingkonzepte.

 


Melanie Schlotze - die SEO Expertin.
SEO hört für mich dort auf, wo ich anfange, mich über die viele Arbeit damit und mein Unwissen zu ärgern: Melanie Schlotze macht Suchmaschinenoptimierung schon seit Jahren, hat demnach die Expertise und hilft mir regelmäßig aus, bevor ich wegen Google Ranking und Keywords ausflippe. Meli ist so wie ich auch Reisebloggerin, hat aber einen anderen fachlichen Hintergrund: Sie weiß alles über Online Marketing, was ich nicht weiß, und noch mehr. Von ihr habe ich Fachausdrücke wie „Google Ads Grundrauschen“ und sie wird die erste sein, die es erfährt, wenn ich endlich mal am SUP Board stehe.

www.ltz-media.com – Contentagentur und Online Marketing


Susanne Hoffmann - die WORDPRESS Spezialistin.
Seit 2013 läuft mein Reiseblog auf WordPress. Gestartet habe ich damals mit Null Wissen darüber. Die Plugins aktualisieren und ein bisserl am Layout feilen – das kann ich mittlerweilen. Aber alles was kniffliger wird und mich an den Rand der Verzweiflung bringt, übernimmt Susi mit ihrem Tashi-Design. Sie hilft, rät, verbessert, optimiert und macht auch alles neu, wenn man das will. Ohne sie hätte ich meine https – Umstellung nie bewerkstelligt und Backup hätte ich auch keines. Einmal im Jahr schaut sie mit Kollegen Bruce genauer über meine ganze Website – und findet immer was zum Optimieren. Ohne sie wär ich blogtechnisch aufgeschmissen.

www.webdesign-tashi.at – Webdesign, Betreuung, Optimierung.



Claudia Sommer - meine persönliche Finanzexpertin.
Als Junggründerin  wird einem ja permanent eingebleut, dass das bisschen Buchhaltung „keine Hexerei“ sei und man mit einer „einfachen“ Einnahmen-Ausgaben Rechnung über die Runden käme. Nein, danke -mittlerweilen ohne mich. Das macht jetzt das flexible Personalbüro von Claudia für mich. Ich bereite quartalsweise meine Belege, meine Fragen und die E/A Liste vor und sie macht dann alles andere: UST-Voranmeldungen und SVA- Nachzahlungen, EST-Vorauszahlungen, Saldenliste und zusammenfassende Meldungen, etc. Das will ich nicht mehr missen. Schon allein, wenn ich an Umbuchungen, Diäten und Jahresabschluss denke.

Claudia Sommer – Gewerbliche Buchhaltung und Personalverrechnung



Anita Arneitz - Schreibtrainerin und Autorin.
Das Handwerk des Schreibens kann man lernen, sagt sie. Sie kann es schon lang. Ich glaube zwar, schreiben zu können – nicht nur für Web, sondern auch für Print – aber einmal ein Buch zu schreiben, hab ich ja auch noch im Hinterkopf (seit Jahrzehnten). Aber manchmal braucht man Tipps von Journalistinnen, die das schon länger machen: Dann frag ich Anita Arneitz um ihre Expertise als Buchautorin und schmiede Pläne für meine eigene schriftstellerische Zukunft. Sie schreibt Bücher, Artikel und einen Blog und lehrt das ganze auch: In ihrer Schreibwerkstatt. Sie ist dort, wo ich hinwill.

www.anitaarneitz.at – Studio für Schreibkultur


Elena Paschinger - Globetrotterin und meine Motivatorin.
Ich habe keine Ahnung, wie sie das macht: Sie scheint Tag und Nacht zu arbeiten und gefühlte 300 Tage im Jahr zu reisen – aber anders als ich ist SIE ist dabei IMMER gut gelaunt. Elena Paschinger, meine Reiseblogger Kollegin und mittlerweilen auch Freundin ist Vorbild in Sachen immerwährende Motivation, Freie Rede & Professionalität. Sie schafft es, immer gut drauf zu sein, dabei kluge Sachen in vielen Sprachen zu sagen und dabei immer noch neue Freunde auf der ganzen Welt zu finden. Nach jedem Gespräch mit ihr bin ich wieder bereit für neue Ideen. #sieistimmerinspiriert

www.creativelena.com – Kreativreisebloggerin, polyglotte Globetrotterin und Alleskönnerin


Anita Wehrenfennig - Tierärztin und Chefin.
Unternehmerin, Chefin eines Fach-Teams und Nachbarin: Die Tierärztin unseres Vertrauens ist die längste Zeit meine liebe Nachbarin Anita Wehrenfennig mit ihrer Tierambulanz Brigittenau. Ein wechselndes Heer von Angestellten zu dirigieren – dafür bewundere ich sie – ob ich das auch könnte? Einstweilen schaue ich ihr lieber dabei zu. Sie käme auch nachts rüber zu Coffee, da bin ich mir sicher. Auf jeden Fall aber ist sie zur Unzeit frühmorgens zur Stelle, wenn Coffee ein zugeschwollenes Auge hat.

www.tierambulanz-brigittenau.at – Tierärztin unseres Vertrauens, 7 Tage pro Woche


Martina Züngel-Hein - Reisebloggerin mit 2 Hunden, verschärft.
Sie ist zugleich Agentur und Reisebloggerin – so wie ich, aber verschärft mit zwei riesigen Rhodesian Ridgebacks. Wie man es schafft, mit zwei Hunden unabhängig zu arbeiten und zu reisen, das macht mir Martina vor. Kennen gelernt habe ich sie beim Social Media Travel Summit in Frankfurt, erstes Gesprächsthema: Kronberg (Taunus vs. Weinviertel) und Hunde, eh klar. Auch sie hat eine Hotel- und Gastronomieausbildung – jedes Mal finden wir neue Parallelen in unseren Leben und immer kann ich dabei was von ihr lernen.

www.hunde-reisen-mehr.com – Reisen mit Hunden und PR, Basislager: Westerwald

 to be continued…


Zugabe: Meine Reisebloggerinnen – auch nicht ohne.

Von jeder einzelnen kann ich mir noch was abschauen. Was, das behalte ich hier mal für mich, weil es oft auch ganz privat ist.

Von links nach rechts: Gudrun Krinzinger (www.reisebloggerin.at), Maria Kapeller (www.kofferpacken.at) und Claudia Braunstein (www.claudiaontour.com)

 

Diesen Artikel widme ich den Frauen in meiner Familie, allen voran meiner Omi Eleonore (1919-2008) und ihrer Schwester Madeleine (1923-2018), die beide bereits ab den 1940er Jahren Zeit ihres Lebens stets berufstätig waren.

Omi, Tante und meine Mami im Frühling 1952 in Langenzersdorf – stolz in selbst genähten Kleidern.

Meine Mami und ich – unterwegs im Sommer 2017 im Ausseerland. Ohne sie geht in unserer Familie gar nichts.


 

 

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14 comments

Elvira Schneller 8. März 2018 - 16:19

Tolle Seite und spitzen Inhalte. Bin durch „Zufall „auf dich gestossen. Der Grund ist, weil ich und mein Schatz von einem tollen Freund und Programmierpartner nach Nepal eingeladen sind. Und auf der Suche nach Nepal Erfahrungen bin ich SOFORT auf dich/euch gestossen.
WOW ! Ich kann mich gar nicht mehr lösen von der Seite und den tollen Inhalten. Als stolze und glückliche Zweifach- Oma hab ich nun endlich die zeitliche und auch mentale Freiheit mein Leben bewußt zu gestalten und zu entdecken.Und Nepal steht da (nach Gesundheit, Liebe und Zufriedenheit ) ganz weit oben. Bin schon ein Fan von euch und euren Ideen . Meine Idee: vielleicht wäre ja eine Rubrik „Flotte Omis auf Reisen“ mal interessant für euch ;))) Viel Spass weiterhin und ich bleibe am Ball und verfolge ab heute eure News ganz gespannt. Liebe Grüße Elvira

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Angelika Mandler-Saul 11. März 2018 - 18:01

hallo elvira. danke für deinen kommentar. ich verstehe den ganzen blog als reisemagazin für menschen ab 40 – ob omi/opi oder nicht. Ich bin 46 und will eigentlich nicht omi genannt werden, u.a. auch deswegen weil ich keine bin und nie eine sein werde. aber erwachsen und unternehmungslustig, das geht -in jedem alter 🙂 lieben gruß angelika – und ich würde mich freuen, wenn du dennoch weiterliest.

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Inka Chall 10. Februar 2018 - 21:07

Das ist ja ein toller Artikel! Bin gerade irgendwie drauf gestoßen und fand das richtig spannend, von der Vorstellung der tollen Frauen angefangen bis hin zu den Überlegungen, wo Du Dir helfen lässt und wer Dich inspiriert. Ein wundervolles Frauen-Netzwerk!
LG /inka

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Angelika Mandler-Saul 10. Februar 2018 - 21:29

Danke inka. Ja die zeit war mal reif dafür 🙂

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Eine neue Zielgruppe ansprechen – so geht's | Social Media im Tourismus 7. Februar 2018 - 13:51

[…] im Freundeskreis, oder natürlich auch bezahlt. Angelika vom Blog Wieder unterwegs hat letztens ihr Netzwerk vorgestellt und zeigt damit deutlich, wo andere Leute alles helfen können. Letztlich sparst du damit jede […]

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andreas 24. Januar 2018 - 12:18

Ein sehr beeindruckender Artikel. Ein großes Kompliment speziell für die 2 Zugaben. Alle Peson(inn)en in deinem Artikel kenne ich – Und auch ich schätze sie sehr – und das als Mann!! 🙂

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Janett 22. Januar 2018 - 15:32

Eine Tolle Idee! Ich hab auch so einige Frauen in meinem Umfeld, die mich inspirieren. Und das ist gut so. Ohne eine „Frau“ die mir gesagt hat was ich leisten kann, wäre ich nicht dort wo ich jetzt bin (Im Büro bei der Arbeit :D)

Einen tollen Tag wünsch ich dir!

Gruss Janett

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Elena 22. Januar 2018 - 15:07

Liebe Angelika,

Deine liebevollen und bestärkenden Worte rühren mich wirklich sehr. Was Du über mich schreibst, gilt übrigens auch für DICH : Auch Du bist mir eine immerwährende Motivation, Stütze und Hilfe, sei es um mal wieder über „Gott & die Welt“ zu quatschen, sei es bei der Planung, selbige zu bereisen ..!

Bleib weiterhin genau so, wie Du bist und sei uns allen Deine ganz eigene „Angie-Inspiration“ !!!

Auf bald,

Deine Elena 🙂

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martinazuengel 21. Januar 2018 - 17:30

Liebe Angelika,
das ist wirklich ein toller, toller Artikel – ein bisschen ist mir die Gänsehaut über den Rücken gelaufen. Vielen Dank, dass ich zu Deinem Netzwerk gehören darf. Das macht mich unendlich stolz! Haaach, und Pinterest und SEO – das sind auch bei mir die Themen, die mit dem ein oder anderen Fragezeichen versehen sind …
Auf das wir noch ganz viele schöne Sachen zusammen erleben werden.
Viele Grüße
Martina

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Angelika Mandler-Saul 21. Januar 2018 - 17:32

hallo martina, ja ich glaube wir sind in der mitte einer langen reisebloggermithundfrauenfreundschaft 🙂 über die grenzen. grins. lg

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Melanie 21. Januar 2018 - 12:49

Ein fantastischer Artikel und vielen lieben Dank für die Erwähnung, ich freue mich sehr im Kreise dieser tollen Frauen genannt zu werden!
Und obwohl Juergen und ich zu zweit arbeiten, bin ich wie du kein richtiger Teamplayer. Ich mochte in keiner Firma diese erzwungenen „Gruppenarbeiten“ mit drei oder vier Leuten, wo sich alle versuchen irgendwie durchzuschummeln und an einem bleibt die ganze Arbeit hängen. Wir teilen uns die Arbeit auf und jeder macht das, was er besser kann und wo die Stärken von demjenigen liegen.
Ich finde es auch gut, dass man sich Hilfe für Bereiche holt, in denen man sich nicht so auskennt oder wo man einfach mal die Meinung eines anderen braucht. Kein Mensch kann alles wissen und ich will auch nicht 20 Stunden an einem Problem herumdoktoren, das ein anderer in 30 Minuten löst.

Seit ich blogge, habe ich so viele nette, gescheite und einzigartige Persönlichkeiten kennengelernt, denen man nicht erklären muss, warum man am Sonntag arbeitet oder dass Reisen auch Arbeit sein kann und ich freue mich, dass ich einige davon mittlerweile als Freunde bezeichnen darf!

In dem Sinne werde ich bestimmt auf die eine oder andere Dame aus dem Netzwerk zurückgreifen!

Liebe Grüße

Melli

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Angelika Mandler-Saul 21. Januar 2018 - 12:54

Danke Melanie, genau meine Meinung. Vor allem diese 20 Stunden/30 Minuten Ratio kam bei mir früher auch manchmal vor. Diese Liste werde ich ausbauen, denn ich habe vor, noch länger selbständig zu bleiben – da kommen sicher noch ein paar gute Fachfrauen dazu – naturgemäß 🙂 danke für dein lob, meli. IN diesem Sinne: AUF UNS!

Reply
Claudia Braunstein 20. Januar 2018 - 20:48

Was für ein wertschätzender Beitrag. Super Team, das du da um dich hast. Mein Netzwerk rund um die Blogs habe ich tatsächlich über Facebook kennengelernt. Ich mache alles selber, nur bei WordPress hole ich Hilfe, wenn ich gar nicht weiter weiß. Und da sind die Helfer männlich . Ich persönlich schätze die große Kollegialität in meiner persönlichen Blogger-Crowd, da gibt es keinen Neid und keine Missgunst, im Gegenteil. Liebe Grüße, Claudia

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Angelika Mandler-Saul 20. Januar 2018 - 20:53

Danke. Alles selbst machen, das geht sich bei mir nicht mehr aus. Agentur, Kunden, Reisen, Schreiben – der Tag hat nur 24 Stunden, auch als Unternehmerin, wie du ja sicher noch weisst. 🙂

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