Ich weiß gar nicht, wo anfangen. Der große Jahresrückblick 2025 hat mich dermaßen neu ausgerichtet und zu strategischen sowie geistigen Höhenflügen veranlasst, dass der Jänner einfach nur eins war: Extrem produktiv und hocheffizient. Eine Investition in die Zukunft meines Reiseblogs.

Inhaltsverzeichnis
Ich bin stolz und fleißig: Focus und Veränderung
Wenn ich an die letzten vier bis fünf Wochen zurückdenke, bin ich unglaublich stolz auf mich. Sowas sag ich selten. Eigentlich nie. Ein dreitägiges Webinar hat den Anstoß gegeben, meinen Blog und damit mein Business auf neue Beinchen zu stellen, aber beleibe keine tönernen.
Wichtig ist mir bei diesem meinem neuen Mindset (hört, hört den Fachjargon):
FOCUS – VERÄNDERUNG – SICHTBARKEIT – REPOSITIONIERUNG – NETZWERKEN
- Focus tat not und der ist jetzt da: Mein Reiseblog ist mein Kapital, mein Asset. Über 13 Jahre aktiv, bekannt und mit über 720 Beiträgen – authent, ehrlich, selbst recherchiert. Der wird noch besser, monetarisierter, SEO-sichtbarer, professioneller.
- Veränderung: Alles was mich behindert, genervt und gestört hat (beruflicher Natur), kam weg: Das alte Konto, der alte PC, der alte Laptop, alte Kopfhörer, das alte Logo.
- Sichtbarkeit: Social Media stresst mich, aber es ist unumgänglich. Also umdenken, vorausplanen, lernen, perfektionieren, planen. Ein Social Media Plan war die Lösung inklusive Automatisierung und mehreren, parallelen Lernphasen. Hilfe hab ich mir dabei geholt bei Vivian Dambeck für Insta, bei Christina Leutner für Pinterest-Marketing und bei Monsieur Claude für Linkedin und Facebook.
- Repositionierung: Ich bin Expertin für Camping. Ich liebe Camping. Immer schon. Mit Hund und ohne auch. Ich schreibe auch Reiseführer über Urlaub mit Hund und berichte über Reisen mit Kultur. Was ich nicht bin und nicht sein will: Influencerin.
- Netzwerken: Mit meinen Profi-Kolleginnen Gudrun Krinzinger, Elena Paschinger, Anita Arneitz und Brigitte Huber habe ich mich ausgetauscht, geplant, diskutiert. More 2 come. Eins ist uns allen klar: Gemeinsam sind wir stärker, wissen wir mehr, jede kann was anderes gut und vor allem: Es gibt einen Preis für alles – Nix ist gratis.




Wie ich das alles geschafft habe?
Ich habe meine Arbeitstage (Mo-So) besser genutzt: Jeden Tag gab es eine Liste mit To Do´s und eigene Time Slots. Auch für die Pausen. Was heut noch nicht sooo wichtig war, kam auf die Liste für den nächsten Tag. Ablenkung während der Arbeitszeiten habe ich mir verboten. Emails waren nur morgens und abends erlaubt, WhatsApp wurde manchmal ganz still gestellt. Gemeinsam mit Monsieur Claude machte ich eine Konkurrenzanalyse bei deutschen Kolleginnen, entwarf einen strategischen Plan mit allen nötigen Learnings und Doings sowie den besagten Medienplan.

Was ich an Tag 1 gelernt habe, habe ich an Tag 2 umgesetzt. Vieles lief parallel, so manches wurde wieder ad acta gelegt. Klingt nebulös, war aber so.
Dazu kam genau als Abschluss noch mein neues Logo vom Damenteam Sternloscreative geliefert – optimaler Schlussstrich unter den effizientesten Monat meiner Selbständigenkarriere.

Und heute, am 2.2., schreib ich schon auf meinem neuen Laptop an der Docking Station – danke an Computerservice Markus Wagner, der IT Mann meines Vertrauens.
Der wird mich schon auch auf die nächsten Recherchen begleiten: Nach Slowenien, in die Niederlande, nach Kroatien. Der Laptop, nicht der IT-Mann.
Und last but not least – weil sich jüngst jemand beschwert hat, dass ich meinen Mann am Blog nie beim Namen nenne:
Der größte Dank geht an Andreas, der mich unterstützt, mich begleitet, neben und hinter mir steht. Dort steht übrigens auch Coffee.
Und sonst so im Jänner
Bei all dem Geschwurbel von Neupositionierung und Strategie hatte ich überraschender Weise auch Zeit für Theater, DRACULA, Kino, Gäste, Glatteis, Kochen, Dirndlball (!), Familientreffen, Badminton Spielen, das MAK in Wien, eine Best Friend Party, Pilates, Gesundenuntersuchung, eine KLIMT-Deckengemälde-Führung im Burgtheater und zwei Trips nach Tschechien:
Einen sehr gemütlichen Tagesausflug nach Brünn mit dem #wiederunterwegs Team und einen noch spannenderen Tag in der Villa Tugendhat mit Freundin Gudrun: Ja, es gibt Führungen und Tickets, einfach probieren! Auf der FERIENMESSE war ich ebenfalls zugange in Sachen Camping und Netzwerken.






Außerdem hat mich meine Freundin Alexandra Mausi R., die seit 40 (!) Jahren für Überraschungen gut ist, zu einem ehrlichen Weinviertler GV Doppler mit Jodelbegleitung (sic!) an einen Hidden Place in der Wiener Innenstadt entführt.
Wo? Ich sage nur: Gotische Kirchenfenster und Elfriede Otts ehemalige Wohnung waren in nächster Sichtweite.
Und wie hab ich mich entspannt? Leider nicht in der Therme, wie geplant – aber bei einigen alten Folgen von „Hotel Sacher, Portier“ auf Youtube, bei so manchen Podcasts während des Kochens und beim Lesen. Außerdem beim Babybesuch und bei DRACULA mit meiner coole niece.





Auch schön und ganz schön ehrlich

Sehr schön in Erinnerung habe ich das heurige Neujahrskonzert sowie die Pressekonferenz der Festspiele Reichenau im Palais Niederösterreich. Was im 100. Jubiläumsjahr dort gegeben wird? Eine jetzt-schon-wissen-sicher-geniale neue Fledermaus des Dreamteams Nils Strunk und Lukas Schrenk und u.a. Schnitzlers Reigen. Ich werde dort sein – mit Camper Cicero im Gepäck. Ich habe an der Redaktionskonferenz der Camping Revue teilgenommen und war am Slowenien Empfang im Campus im Zuge der Ferienmesse. Einen Arbeitstag habe ich mit Creativelena im Co Work Space von Lisa Stelzel in Wien zugebracht und sogar im Kino war ich: Natürlich beim neuen Meyerhoff. Senta Berger in der Rolle seiner Münchner Großmutter war phänomenal gut, wie ich finde.
Ich bin ganz ehrlich: Ob und wie ich dieses beinahe schwindelig machende Jänner-Tempo werde durchhalten können? Ich weiß es nicht. Im Feber fahr ich jetzt erst mal für ein paar Tage nach Rogaska Slatina, dann ins Winter Wonderland Weissensee. Vielleicht gibts auch einen Hop in wärmere Gefilde, wer weiß das schon.
Auf jeden Fall kommt Mitte Feber unser nächstes Buch raus: Lieblingsplätze mit Hund in und um Wien im Gmeiner Verlag*.
Und was ich auch jetzt schon weiß: Den nächsten Jänner, der so eiskalt und neblig grau wie dieser ist, verbring ich wieder in Kroatien. Oder an der Cote d´Azur. Gute Idee.
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Und dann noch wie jedes Monat
- Best Moments: Focus, Focus, Focus!
- Nervigste Momente: Die Stimmen von Adi Niederkorn, Thomas Sykora und Hans Knauss
- Erkenntnis of the month: Nix is gratis. Leistung hat ihren Preis.
- Außerordentliche Vorkommnisse: Ich habe ein InstaReel mit 36.000 Views!
- Gelesene Bücher:
- Eleonora, Hubert Nowak
- 1945, Herbert Lackner
- Der doppelte Erich. Kästner im Dritten Reich, Tobias Lehmkuhl
- Vom Licht in die Dunkelheit, Kris Lauwerys
- Ab morgen wird alles anders, Elke Heidenreich
- Die Geliebte. Goebbels und die Baarová Affaire, Friedemann Beyer
- Kultur:
- DRACULA – The Musical im MQ
- KLIMT Deckengemälde Führung im Burgtheater
- Führung in der Villa Tugendhat in Brünn
- Kino: Ach diese Lücke, diese entsetzliche Lücke
- MAK Besuch Sonderausstellung Plakate
- Versagt habe ich bei: Fitnesstraining, Whatsapp beantworten
- Alle Monatsberichte nachlesen

