Mein Japan startet in Narita.

Am 24.12. 2012 – wenn andere Familien wohlgeschürzt, hungrig und friedvoll gemeinsam unter dem Weihnachtsbaum sitzen, ging für mich ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung: Endlich mal nach Japan zu fliegen. Auf dem Plan dieses Kurztripps standen Narita, Tokyo, Asakusa.

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Wirklich wichtig war mir die Nächtigung in einem richtigen echten japanischen Ryokan und der Besuch eines japanischen Bades, Onsen genannt. Alles erledigt.

Diese Fixpunkte standen ganz oben auf meiner Liste. Und wurden von uns, trotz gesundheitlicher Einschränkungen bravurös gemeistert. Gestartet wurde – hotelbedingt – im nicht so verheißungsvollen NARITA – weil dort der Airport ist. Wir taten nach dieser Langstrecke erstmal das, was alles Touristen tun: Rasten, Einkaufen, Essen, Wieder Rasten.

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Narita hat nicht nur den Airport, sondern auch einen der wichtigsten buddhistischen Tempel in Japan den Naritasan Shinshoji Temple. Das traf sich ganz gut, so konnten wir nach einer kurzen Erholungsphase (die ihrem Namen nicht wirklich gerecht wurde) auch gleich am Ankunftstag (!) eine kleine Kultur-Einheit einbauen.

Traditionell gewandet in Narita

Und weil ich ein Glückspilz bin, sah ich dann auch gleich die Mönche in Action – beim Verlassen der Great Pagoda of Peace. Inkl. der traditionellen Beinkleider: Weißen Socken mit Extra Zeh wohlgemerkt („tabi“) und die japanischen Holzschuhe auf extra hohem Stöckel („geta“), wegen der Distanz zum Schmutz der Straße.

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Durch den Naritasan Park mit riesigen Bambusbeständen gings dann in die shopping-city von Narita, nicht ohne noch Verpflegung für die Nacht gekauft zu haben. Denn nach Aussage meines japanerprobten Mannes würden wir des Nächtens mit jetlag bedingten Schlafschwierigkeiten zu rechnen haben, denen man am besten mit exzessivem InstantNudelEssen beikommen könne. So sprach Andreas und so war es dann auch.

Obwohl wir dann keine Nudeln aßen, sondern unsere mitgebrachten Weihnachtsgeschenke nachts um 3 im Bett öffneten. 🙂

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Bei den asiatischen Supermärkten kann ich nicht widerstehen, ich muss das angebotene Getier einfach fotografieren. Und die Restaurants machen es sich hierzulande auch sehr einfach.

Alles was man bestellen kann, kann man sich vorher in Plastik wunderhübsch angerichtet (Meinem ehemaligen Modul-Kochlehrer würde wohl schlecht werden 🙂 ganz genau besehen. Wie praktisch. Und richtig Appetit bekommt man hievon auch. Manchmal.

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Wir beschließen aber unseren ersten gemeinsamen Abend ganz klassisch im Sushi Laden mit „running free green tea“, d.h. an jedem Sitz gibts ne Green Tea pipeline, die man anzapfen kann ohne Ende. Ich war begeistert. Man kann aber auch Bier bestellen 🙂 Und dem Koch auch japanische Koch-Befehle geben, wie das Andreas non-chalant gemacht hat. Ich hab kein Wort verstanden, aber alles gegessen.

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Und morgens um 3, als wir dann wirklich kein Auge zumachen konnten, machten wir uns über die mitgebrachten Weihnachtsgeschenke meiner Familie und Nichten her.

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Hier noch ein paar authentische Ansichten vom Innenleben eins japanischen Teppanyaki Grills in Narita.

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Ein sehr erfreulicher erster Tag in Japan – Narita. Anderntags gings dann „rundumadum“ in Tokyo.

Aber es sollte noch viel besser kommen: Schlafen auf Futons und dampfen im Onsen…

 

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