Yoga ist was Längerfristiges

Eigentlich war ich ja wegen meiner großartigen Yoga-Vorhaben im Steirerhof in Bad Waltersdorf. Dass es dann vorort soviel anderes ebenfalls zu entdecken galt, ist eine andere Geschichte. Und nachdem es mir auch dort mal wieder an der Entscheidungsfreudigkeit mangelte (bzw. hatte verständlicher Weise dort keiner die Zeit, meine etwaigen Entscheidungen abzuwarten :-), habe ich gleich alle Gymnastikangebote ausprobiert. Gymnastik für die Gelenke, Pilates und Yoga. Im Gymnastiksaal mit Blick in die Weinberge. 

Yoga im Steirerhof

Für unentschiedene Geister wie mich hat der Steirerhof gar ein kleines Büchlein mit allen Gymnastik-Angeboten herausgebracht. Das Nette daran ist, dass die Trainer selbst darin zu Wort kommen und die Bewegungen erklären. Hans, mit dem wir auch unsere abenteuerliche Radtour durch den steirischen Frühlingsregen absolvieren, ist auch ein Meister des Pilates. Erklären kann er Pilates genau so gut wie die steirische Landschaft.

        Ganz hinten beim Biotop. Yoga steirerhof    Mit den Füßen im warmen Wasser Yoga Steirerhof

Aber eigentlich firmiert ja Yoga bei mir unter den erklärten persönlichen Zielen für 2014 und da es mir daheim im Arbeitszimmer zwar nicht an Platz, wohl aber an der Motivation für Yoga stets mangelt, kam mir das Yoga für die Gelenke im Steirerhof auch gleich ganz recht. „Yoga hilft, zur eigenen Harmonie zurückzukommen, Entspannung und Gesundheit zu fördern und die Energie zu aktivieren“. Jawoll, all das will ich! Die Yoga-Stunde mit Sanja war demnach nur ein ganz kleiner Vorgeschmack auf die Gesundheit und die Harmonie, die da kommen sollten – aber schließlich kann ich ja 42 Jahre Nicht-Entspannen nicht gleich in einer Stunde abarbeiten – das ist mir schon klar. Überhaupt scheint diese Yoga-Planung bei mir eher ein langfristiges Projekt zu werden.

Beim Abendspaziergang durch die Gartenanlage Yoga Steirerhof

Wirklich interessant wird’s dann, wenn man Yoga von einem lernt, der sonst nichts anderes tut (wie man meinen mag). Von einem Yogi nämlich. Chetnath Adhikari seines Zeichens ist gar „Dr. des Yoga“ – ja diese Ausbildung gibt es in Indien, scheint´s. Zudem ist er Yoga und Reiki Meister und arbeitet in Thamel in meinem geliebten Kathmandu (wo ich normalerweise nur Outdoor-Equipment shoppe) als Doktor für Natur-Therapien.

Yoga Spezial

Im Steirerhof hält er im Juli seine „Spezial-Tage“ ab – nämlich die, wo man seine „eigene Mitte“ finden, oder aber seine „Energiezentren aufladen“ kann. Oder soll, wenn man will. Zur Findung meiner Mitte brauche ich zwar sicher deutlich länger, aber angeblich soll Adhikari mit sehr sympathischen Mitteln, wie etwa auch Lach-Yoga arbeiten. Zwischen den drei dreitägigen Packages mit Yoga bietet er aber auch „Schnupperstunden“ an für diejenigen, die sich mit der Yoga-Sache noch nicht gar so sicher sind. Und weil er sich ja auch auf Natur-Therapien („natural therapeutics“) versteht, kann man ihn im Rahmen der „Spezial-Tage“ auch privat als Therapeut für Behandlungen dazubuchen.

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Optimale Möglichkeit zum Loslassen und mal Runterkommen zwischendurch – Adhikari hat im Steirerhof schon eine gewaltige Fangemeinde. Schließlich ist er schon zum wiederholten Male hier zu Gast, um Einblick in die Möglichkeiten des Yoga zu geben. Dem Vernehmen nach nicht immer mit ganz alltäglichen Methoden 🙂


 

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