Was man beim Kreativsein über sich lernen kann oder „Ich brauch mehr Indischgelb“!

Eines gleich vorweg: Kreativ zu sein ist unglaublich anstrengend. Nach 3 Stunden Acrylfarbenmalens und weiteren 3 Stunden des versuchten Skulpturenbaus  bei der #natura #kreativ in Altenmarkt-Zauchensee brauchte ich am frühen Nachmittag bereits dringend eine Kreativ-Pause.

Wenn man mit einem übersichtlichen Wissenstand von NULL über das Acrylmalen startet, ist man nach 3 Stunden Rumpatzen von sich recht überzeugt. Das liegt aber nicht am eigenen etwaigen geheim brachliegenden Talent, sondern weil sich Karin Angerer in ihrem Impuls-Workshop wirklich darum kümmert, dass die Neo-Künstlerinnen nach getaner Arbeit mit sich zufrieden sein können.

Und ja, der weiße Keilrahmen macht erst mal Angst. Aber dann lerne ich so schöne Worte wie „indischgelb“ und „kadmiumrot“, dass mehr manchmal auch wirklich mehr ist und dass dicke Pinselstriche besser kommen als zaghaftes Gekritzel.

Dass man nach einem kleinen Rundgang und wenn man das eigene Werk ein wenig aus den Augen lässt, danach einen anderen und vielleicht besseren Blickwinkel hat. Dass Abwarten nicht immer einen Zeitverlust bedeutet. Dass ein ungeplanter Schritt, pardon Strich 🙂 vielleicht ganz andere Horizonte eröffnet, von denen man davor keine Ahnung hatte. Dass etwas nicht schlechter ist -nur weil es anders ist als geplant. Spreche ich eigentlich immer noch vom Malen?

Fazit: Es war spannend, bunt und ja, entspannend! Aber eben anstrengend.

Zu den Fotos…

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