Unterwegs vom smartphone bloggen

 

WordPress am smartphone. Wie genial ist das denn. Und es funktioniert. Super sogar.

Als Kind hab ich immer davon geträumt, beim Campen im Wohnwagen einen Fernseher zu haben; die deutschen Dauercamper mit ihren Riesen-Schüsseln gabs damals auf steirischen Campern noch nicht. Und ich wollte doch Bonanza auch im Urlaub sehen! Später wollte ich dann ein langes Telefonkabel haben, um beim publiken Telefonieren im Vorzimmer mit dem Vierteltelefon wenigstens ein wenig Privatsphäre haben zu können. Während des WU Studiums wurden wir gezwungen, auf elendslangsamen BTX (pfui) Konsolen auf der Unis zu inskribieren; von „online“ konnte nicht die Rede sein. Bei der Post in Stammersdorf war ich sicher die einzige Kundin, die den grindigen braunen Terminal jemals angegriffen hat. Und in meinem ersten Job hatte ich dann mein erstes Mobiltelefon in der Hand: Nicht daran zu denken, dass 15 Jahre später meine 9 jährige Nichte und mein 89jähriger Opa ebenfalls mobil telefonieren würden.
Und ich? Ich bin online im Garten, im Freibad, im Zelt und am Gate kurz vor dem Abflug. Ich bin online in Kronberg, in Chicago und in Kathmandu. Ich sehe meine Picasa Alben, meine DropboxDateien, meinen Blog, mein Notizbuch per WLAN überall auf der Welt innerhalb von Sekunden; ich chatte zum Morgenkaffee mit meinem Mann in Dubai oder Tokio und kann per Video oder Foto dabei sein, wenn er den Broadway entlang spaziert oder in Bangkok am Night Market einkauft.

Und den mobilen Fernseher, den ich als Kind immer wollte, hab ich mit TVThek von ORF; Arte und ServusTV überall auf der Welt immer dabei. Auch die Falter-App und die Ö1 App werden mich auf meinen Reisen begleiten.

Und ganz genial die Online-Überlebens-Listen vom Kollegen www.101places.de wie etwa:

10 Tipps für Digitale Nomaden. LIKE!