Urlaub in Montenegro: Alle Videos & Tipps auf einen Blick.

Fast zwei Wochen unterwegs mit Hund in und um Montenegro – da kann man einiges erzählen. Unsere Route führte uns von Österreich über die Makarska Riviera und Dubrovnik nach Kotor und die Küste entlang bis Albanien. Danach ins Landesinnere zum Skadar See und über die Nationalparks und Pässe, Bosnien, Kroatien und Slowenien wieder heimwärts. Hier unsere persönlichen Tipps für den ersten Urlaub in Montenegro.

Die Bucht von Kotor: UNESCO geschützt. Der größte Fjord südlich von Skandinavien.

Und, hat´s Euch gefallen in Montenegro? JA!

JA! Wir haben viel erlebt, gesehen, geschwitzt, gegessen und fotografiert – deswegen gibt´s auch mehrere Artikel über Montenegro. Aber einige interessante Hotspots und Aktivitäten sind uns auch entgangen oder sich einfach zeitlich nicht ausgegangen während unserer Reise. Deswegen sind unsere Berichte nur ein erster Einstieg für Montenegro – zum Gustoholen und Kennenlernen. 

Für EILIGE: Alle unsere Artikel über MONTENEGRO im Überblick

     

Hier findet Ihr einen Überblick über all unsere persönlichen Videos, Reiseberichte und Tipps auf wiederunterwegs.com und könnt entscheiden, was Euch am meisten interessiert – zum weiter Klicken, Recherchieren und Planen für Eure eigene Reise – egal ob mit oder ohne Hund.

     

                

  • TIPPS für EILIGE

Wir waren im Juni 2018 unterwegs und ja, es war sehr heiß an der Küste (bis knapp 38 Grad). Für Mensch und Hund. In den Bergen war es auch sehr warm, aber angenehmer. Die Straßen waren fast überall okay, oft sehr schmal mit vielen Ausweichen. Die Routen an den Flüssen entlang waren traumhaft pittoresk.

TARA! 🙂

Wir haben hauptsächlich in AirBnB Privatunterkünften gewohnt und alles vorreserviert, um die Reise vorort mit Hund bei der Hitze etwas lockerer gestalten zu können: Heißt, wir wollten uns aufs Schauen, Fahren, Fotografieren und Genießen beschränken und nicht noch Unterkünfte suchen  müssen. Luxus hatten wir nirgends gebucht. Übrigens bezüglich dieser Meldepflicht bei den Unterkünften: Wir wurden nur einmal (automatisch) offiziell gemeldet, alle anderen Unterkünfte waren ja privat und wir haben uns nirgends um eine polizieiliche Bestätigung gekümmert – wurde entgegen mancher Meinungen – bei uns bei Ausreise auch nicht kontrolliert.

Unser Baumhaus in Stari Bar.

Die montenegrinischen Autofahrer waren m.E. immer freundlich, bemüht ums Ausweichen und grüßen gerne zurück – anders als Kroaten und Serben (unsere Erfahrung). Die berühmten Orte wie Kotor und Perast sowie die Strandorte waren bereits mit Touristen überfüllt. Parkplätze sind sehr günstig, wenn man sie erstmal gefunden hat. Restaurants, Minimarkets, Kiosks und Pekaras waren reichlich überall vorhanden. Ohne eine lokale Daten-SIM-Card im Handy wären wir organisatorisch oft aufgeschmissen gewesen, das war schon sehr praktisch. Straßenkarte und GPS möchte ich aber auch nicht missen.

Wow, das erste Mal, dass ich mit Humboldt so einen Ausblick habe.

Man nutzt zur Kommunikation hier fast noch lieber Viber als Whatsapp. Die Menschen waren hilfsbereit und mit einem oder mehreren freundlichen Lächeln unsererseits (und Vierbeiner Coffee zum Streicheln) war man überall gerne gesehen und stieß sofort auf ein Gegen-Lächeln – auch in der Pampa, wenn wir uns verfahren hatten. Manner-Schnitten als Dankeschön hatten wir immer dabei und Coffee war ein kommunikationstechnischer Door Opener bei den Kids. Enttäuscht haben uns die gedankenlosen Müllhalden bei den Flüssen, an den Straßen und neben (!) den Müll-Containern. Mit Englisch sowie mit Händen und Füßen, ein paar Brocken Urlaubs-Kroatisch und Freundlichkeit konnten wir uns gut verständigen.

Reisende Hunde (und damit auch offizielle Hundeverbote in Nationalparks oder an Stränden), vegetarisches oder gar veganes Essen und Low Carb sind hingegen in Montenegro noch weitgehend unbekannt 🙂  
Badestopp bei der Anreise in Brela.
Die kleinen Niagara Fälle bei Podgorica.

  • Tipp 1: Die Anreise und weiterführende Links zur Planung

Die Strecke von Österreich nach Montenegro ist lang, vor allem mit Hund. Deswegen haben wir bei der Hinfahrt je einen Stop in Brela und in Dubrovnik und retour einen in Bosnien eingelegt. Wie wir die Tour (in Summe 2800 km) und die Sightseeing Stops angelegt haben, wo wir gewohnt haben und welche nützlichen Links es für Eure Reiseplanung nach Montenegro gibt, erfahrt ihr in diesem Artikel zu Anreise/Planung.

1. Stopp an der Makarska Riviera in Brela
2. Stopp für eine Nacht in Dubrovnik
  • Tipp 2: Unterwegs in und nach Montenegro mit HUND

Unser Vierbeiner Coffee ist kein großer Freund der Hitze, aber ein braver Autofahrer – wenn wir alle drei gemeinsam unterwegs sind und die Klimaanlage funzt. Alles, was Ihr über die Einreise mit Hund in Montengro wissen müsst und wie sich das Reisen, Besichtigen, Wohnen und Baden vorort mit Hund gestaltet hat, erfahrt Ihr hier: Urlaub mit Hund in Montenegro.

Wohnen in Stari Bar und Baden im Fluss.
  • Tipp 3: Unser Reisebericht rund um Kotor und die Küste 

Kotor und die Bucht von Kotor sind UNESCO Kultur- und Naturwelterbe. Und: Ziel der größten Kreuzfahrtsschiffe und vieler asiatischen Reisegruppen. Wir haben drei Nächte in der Bucht in einem Air BnB Privathaus mit eigenem Garten und Strand verbracht und von dort aus Kotor, die Bucht, den Lovcen Nationalpark mit Mausoleum, Tivat, Budva und die alte Stadt Cetinje erkundet. Unseren Reisebericht und Fotos dazu findet Ihr HIER!

  • Tipp 4: Unser Fotobericht über die Nationalparks

Nachdem wir die Küstenorte hinter uns gelassen hatten, ging es für uns in vier der fünf Nationalparks Montenegros: Biogradska, Durmitor und Lake Skadar sowie Lovcen. Zur tiefsten Schlucht Montenegros, der höchsten Autobrücke, dem zweitältesten Nationalpark der Welt, den ältesten Bäumen des Balkans, zu türkisfarbenen Flüssen, in sommerliche Skigebiete und zu den schönsten Bergseen.

Nach einer Nacht im Baumhaus in Stari Bar und einem Fluss-Bad zwischen Küste und dem größten Binnensee des Balkans ging es weiter zu einer abendlichen Bootsfahrt. Danach genossen wir die Atem beraubenden Ausblicke auf die Fluss-Schlinge bei Rijeka Crnojevica und erkundeten die „kleinen Niagara Fälle“ nahe Podgorica.

Ein Fotobericht über die besuchten Nationalparks in Montenegro ist online.

   

  • Tipp 5: Was wir alles gekostet haben 🙂 Kulinarik

Wie gesagt: Low Carb konnten wir in Montenegro nicht durchhalten. Aber warum auch? Zuviele Pekaras, Büreks, Cicvaras und Kacamaks standen auf der Menükarte. Und ein bisserl Gemüse in Form von Sopska Salat. Dazu frische Forellen und hausgemachte Süßigkeiten mit frischem Granatapfelsaft.


HINWEIS: Alle Artikel rund um Montenegro beinhalten meine eigenen, ganz persönlichen Eindrücke und Berichte.

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