Aktion „Kultur in Krems“

Wenn man im Flieger nach Split nicht mitkommt, was bleibt einem anderes übrig, als daheim mal wieder in Kultur zu machen? Die #NÖCard soll ja schließlich auch nicht jungfräulich in die Wintersaison gehen… Kunst und Kultur in Krems ist angesagt. Und: Nein, es muss nicht immer das Karikaturmuseum sein.

Kultur in Krems – ohne Deix

Keine Deix-Gesichter, sondern mal ganz was anderes: In der Dominikanerkirche gibts momentan eine voll moderne Installation einer gewissen Marianne Maderna. So kann Kirche gerne sein, wenns nach mir geht: Alte Gebäude, modern mit Glas ausstaffiert, chillige Videowände und innen drinnen dreidimensionale grafische Formen und Zeichen. Da geh ich auch gerne in die Kirche!

Nebenan im Dominikanerkloster dann das KremsMuseum. Klingt naja, ist es aber nicht. Hochmodern ausstaffiert, gut lesbar und in ansprechenden Farben.. nett zum Durchmarschieren. Und kein bisschen fadmuseal.

Mein Highlight: Die Kellerabgänge in die erst nachträglich eingebauten Weinkeller. Danach noch ein kleiner Spaziergang durch die Fußgängerzone, die Samstag nachmittag überraschend belebt ist.

Die NÖCard muss rauchen: Die WINZER KREMS Sandgrube 13 ist mal wieder angesagt. Hat sich einiges verändert, seit wir vor einigen Jahren das letzte Mal dort waren. Empfang gleich mit der ersten Verkostung an der neu erbauten Winzerhütte mit Blick über die Rieden. Nach 2 weiteren Kostproben in modern schönen Degustationsräumen, einem netten 3D-Film (mit Duftbegleitung), ein paar allgemeinen Infos über das Kremstal und die Wachau sowie einem Blick in die moderne Kellerwelt machen wir uns dann noch auf zu Kiki Kogelnik.

In der Kunsthalle Krems läuft eine Ausstellung rund um die 1997 verstorbene Künstlerin und ihre Werke in NY, Wien und Kärnten: Überschaubar. Am interessantesten der ORF Film aus dem Jahre 2010 über ihr Wirken.

Kunst- und Kulturgenuss hätten wir also abgehakt, Für den Gaumen gibts noch einen Test-Besuch in Großengersdorf (im Weinviertel, eh klar. Dort wo die Stallberg Musikanten herkommen) bei der Buschenschank Messerer. Ordentliche Aufstriche, ein Riesen-Stallbergerbrot (!) und ein Schaumbecher: Buschenschank par excellence. Schöner sitzt es sich hier auf der Gasse unter der Weinlaube beim großen Fass; aber hintaus gibts auch noch Bankerln.

 

 

 

 

 

 

 

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